Glauben

Nach dem ich  mir mit meinem Team, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen

.) der Wiener Lerndrehscheibe,
.) der Obdachlosen in der Politik und
.) des Ordo Templi Liberalis-Die Templer-Humanistische Union für liberale Entwicklung

ausgemacht habe, dass wir in Zukunft wieder christlich anstatt Partei-politisch arbeiten wollen, was eigentlich primär bedeutet, den Schwerpunkt von der politischen Arbeit auf den christlich Journalismus zu verlagern, sehe ich mich aber dennoch immer noch veranlaßt, mich auch in Innen- und Außenpolitik einzumengen. 

Einzumengen, weil die Kelsen Verfassung, die derzeit aktuelle Bundesverfassung, aus dem Jahr 1929 mit Artikel 1 beginnt:

Österreich ist eine demokratische Republik. Das Recht geht vom Volke aus.

Und zum Volk gehören wohl auch wir, die christlich arbeitenden Menschen, wie Priester, Pastoren, Pfarrer, Poppen, Bischöfe, ja was die römisch-katholische Kirche betrifft auch der Kardinal dazu.

Erst Recht aber sämtliche Mitglieder der römisch-katholischen, evangelischen, orthodoxen und der Freikirche, die einfach nur missionarisch oder evangelistisch tätig sind.

Um so seltsamer empfinde ich daher die Aufforderung durch so manchen Politiker oder manche Politikerin, welche die Meinung vertreten, sich zwar unverholen in die Angelegenheiten der Kirchen einmischen zu können, gleichzeitig aber Gottes Bodenpersonal dazu auffordern, sich aus den politischen Agenden zu entziehen.

Eine Aufforderung, der man, wenn man die Verfassung schützen und sie Ernst nehmen will, in keinster Weise nachkommen darf!

Weil man ja, sollte man dies tun, einen Teil des Volkes und damit das Volk der Verfassung entzieht.

Und so fordere ich,  auch wenn sich vielleicht die Vertreter und Gläubigen der einzelnen Kirchen, so wie übrigens in theologischen Fragen auch, sich nicht immer einig sind, dazu auf:

Seid ein Teil dieser Welt! Denn Jesus hat Euch beauftragt:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Wirkt aktiv in der Politik mit, so wie Jesus es uns im Vater unser erklärt:

Mt 6,10
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Denn genau das macht letztlich die Demokratie der Offenbarung aus:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Amen.