Ausreisezentren statt Menschenrechtscharta?

Auch wenn ich es durchaus verstehen kann, liebe Freunde, dass man sich in Österreich so Herbert Kickl Gedanken darüber macht, wie Menschen in ihre Länder wieder zurückkehren können, so erscheint mir die Frage nach Rückkehr eigentlich falsch formuliert. Sehe ich das Ganze eigentlich nur als billigen Populismus!

Sollte man sich meiner Meinung nach nicht die Frage stellen, wie Menschen wieder ausreisen können, sondern wie wir es erreichen, dass überhaupt erst die Menschen die unser Land braucht zu uns kommen.

Ein Jeder/Eine Jede, die zu uns kommt, hier auch Chancen vorfinden kann!

Die Integration also nicht bereits daran scheitert, dass die Menschen die kommen von Grund auf keine Chancen zur Integration vorfinden werden.

Sondern dabei zu überlegen wäre:

Damit sich ein Mensch in unserem Land integrieren kann, bedarf es einiger Voraussetzungen.

.) Er muss selbsterhaltungsfähig werden können. Und hierfür gehört Wohnung und Arbeit.
.) Er muss verhandlungssicher werden können. Und hierzu gehört die deutsche Sprache Und:
.) Er muss Teil der österreichischen Gesellschaft werden wollen.

Das also was wir hier seit einigen Jahren tun, nämlich

.) die Menschen kommen zu lassen, wissend, dass wir für diese Menschen keine Arbeit haben,
.) ihnen daher die Arbeit zu verbieten,
.) die Meinung zu vertreten sie bräuchten daher überhaupt nicht erst Deutsch lernen,
.) die Deutschkurse daher einzuschränken

und uns dann darüber zu wundern, dass unsere Gesellschaft sich in lauter Einzelgruppen zersplittet, sich Parallelgesellschaften bilden, Österreich inhomogen wird, dass grenzt allerdings tatsächlich an die Eimer von Schilda.

Da ist nicht die Zuwanderung das Problem, sondern die vollkommen verfehlte Zuwanderungspolitik!

Löse ich das Problem auch nicht mit Ausreisezentren, sondern mit Umdenken im Bereich der Migrationspolitik!

Nein, es geht nicht darum laut zu schreien „Das Boot ist voll“, weil es Berufsbereiche geben wird, wo dieses stimmt. Und andere wo diese Aussage einfach verfehlt ist.

Und es kann auch nicht darum gehen, hundertprozent aller Menschen wieder zur Ausreise zu zwingen!

Weil wir hierdurch die in Österreich in manchen Berufszweigen bestehenden Mankos nicht schließen werden können!

Es muss allerdings deutlich mehr um die Frage gehen:

Wie erreicht Österreich das diejenigen kommen, die Österreich auch braucht?

Und das erreiche ich bestimmt nicht durch Arbeitsverbote und Belohnungen für die Untätigkeit. Erreiche ich weder durch Flüchtlingshilfe noch durch Einwanderung ins Sozialsystem.

Sondern nur durch die Freigabe von Arbeitsrecht und freiem Niederlassungsrecht. Nur durch Erklärung von Zuwanderung anstatt Flüchtlingsstatus. Und damit nur durch Selbsterhaltungsfähigkeit der Zuwanderer, anstatt Sozialleistungen.

Weil nämlich, einmal abgesehen davon, dass es eine Benachteiligung der österreichischen Bevölkerung darstellt, wenn diese für ihr Geld arbeiten muss, während dem Zuwanderer miterhalten werden, es da Zuwanderer arbeiten wollen zur Schwarzarbeit führt.

In weiterer Folge zur Kaufkraftschwächung und Lohndumping!

Wobei die Unternehmen in Wahrheit hierbei aber nicht auf sich selber schaut, sondern sich nur nicht überlegen, dass durch Lohndumping letztlich ihnen wiederum die Möglichkeit von Kunden fehlt.

Weil man, wenn niemand einen EURO in der Tasche hat, einen Rembrandt um einen EURO in die Auslage stellen könnte und niemand wird diesen kaufen. Weil eben niemand diesen EURO hat.

Es also im Interesse des Unternehmers liegt, dass der Vorbeieilende gerade diesen EURO besitzt.

Das also, was wir seit Jahren im Bereich der Migrationspolitik tätigen, ist nicht das Problem der Zuwanderer, oder das Problem von Ausreisezentren, sondern bedarf eines vollkommenen Umdenkens im Bereich der Migrationspolitik.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Bundesobmann der Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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