Medienerwähnungen sind nicht gleich WählerInnen!

Auch wenn es momentan offensichtlich nicht allen Parteien wirklich klar ist, liebe Freunde, so muss man doch einmal auf eine ganz klare Frage abzielen:

Sind Medienerwähnungen ganz automatisch Wählerstimmen?

Kann man also sagen „Ich war x-mal in den Medien“ also habe ich so und so viele Wähler und Wählerinnen überzeugen können?

Und ich glaube: NEIN!

Zugegeben! Man hätte Jahre lang den Eindruck gewinnen können, dass es so ist, weil eine FPÖ die bereits zu Jörg Haiders Zeiten kein einziges Fettnäpfchen ausließ um hineinzutreten, nur damit die Medien über sie schreiben, tatsächlich bei den Wahlen zulegten.

Allerdings und das darf man nicht vergessen:

Sie spielten auf einem ganz bestimmten Klavier.

Dem Klavier der Zuwanderung gegen die einheimische Bevölkerung.

Damit auf dem Boden des nationalen oder heimatbezogenen Sozialismus gegen die Sozialdemokratie.

Beide aber auf dem Klavier der Armut!

Wege, auf denen man versucht den Menschen einzureden, dass entweder die Reichen oder aber die Zuwanderer daran Schuld sind, dass der Rest der Bevölkerung arm ist.

Was allerdings bedeutet: Die Politik braucht das der Grossteil der Bevölkerung arm ist. Denn nur dann sind sie für das „Der oder der ist Schuld dran“ empfänglich!

Wenn es Dir selbst nämlich nicht schlecht geht, so wird es Dir vollkommen gleichgültig sein, ob ein Anderer noch mehr hat als Du. Du hast einfach genug.

Die Grundlage für diese Politik ist daher der Mangel. Einen Mangel, den die Politik um Wähler und Wählerinnen zu gewinnen durchaus in Kauf nimmt.

Das Robin Hood Spiel

Ein Spiel, dass man einmal populisitischer und einmal weniger popolustisch also sachlich argumentieren kann.

Bei welchem es eigentlich nur um die Frage geht, den Menschen zu erklären, warum es ihnen nicht gut geht.

Wer denn nun eigentlich daran Schuld wäre. Ungleichheiten zu schaffen. Also Inhomogenität in der Gesellschaft. Die Kaufkraft zu schwächen.

Und warum es den Menschen mit meiner Politik besser ginge!

Genau genommen wirtschaftsfeindlich. Da Kaufkraft schwächend. Und unehrlich. Weil ich ja meine Wähler und Wählerinnen verlieren würde, wenn es den Menschen dann wieder besser geht.

Verboten oder erlaubt

Ich glaube aber nicht, dass dies der einzige Grund war, warum die FPÖ permanent bei der SPÖ Prozente abziehen konnte.

Wer die Politik einer FPÖ in den letzten 20 Jahren beobachtet, wird feststellen, das man sich vom Steger Liberalismus wegentwickelnd immer mehr mit einem Sozialismus einer Heimatpartei auseinandersetzte.

Bis man sich nach 2017, nach der Regierungsbeteiligung plötzlich offen traute, das Visier zu öffnen. Und darauf hinzuweisen: Gut 80 Prozent unserer Abgeordneten sind Deutschnationale.

Man daher den Gedanken einer Heimatpartei fallen ließ. Und sich wieder dem großen Bruder Deutschland zuwandte. So wie dies eigentlich seit 1918 auch in den österreichischen Gesetzen steht. Etwas das Jörg Haider bereits versuchte zum Thema zu machen. In dem er Österreich als „ideologische Missgeburt“ bezeichnete.

Gleichzeitig aber den Kampf gegen den Deutschnationalismus aufnahm!

Warum SPÖ und FPÖ verlieren

Womit ich zu dem eigentlichen Thema des heutigen Tages kommen will

Es wundern sich nämlich Menschen, dass genau in dem Zeitpunkt zu dem die Templer zur Liste Kurz und den GRUENEN tendieren, diese stark geworden sind, während dem früher, als wir zur FPÖ hielten, sich diese im Aufwind befand.

Halten uns vor, wir würden mit den Russen, oder aber dem ECFR oder aber der Kaballah unsere Politik manipulieren.

Und wir hätten daher in Österreich keine freien Wahlen!

Während dem wir uns denken, dass was sich hier abspielt ist logisch!

Analyse

Die Menschen waren es gewöhnt, dass man von der SPÖ sachliche Themen erhielt, wie sich das Land weiter entwickeln soll.

Vorschläge zur Armutsbekämpfung eingebracht wurden. Verstehen die neue Linie Dirty Campaigning nicht.

Und können sich mit einem linken Populismus einer Pamela Rendi-Wagner, die nicht aus der Hüfte schiessen möchte, während dem Dornauer sein geladenes Jagdgewehr am Rücksitz seines Porsche vergisst auch nicht besonders viel anfangen.

Und die FPÖ hat die Glaubwürdigkeit im Bezug der Heimatpartei verloren.

Wird inzwischen durch Einzelfälle und gepredigten Deutschnationalismus als deutschnationale sozialistische Heimatpartei wahrgenommen.

Was ebenso zu Verlusten führt!

Kein Mensch manipuliert daher derzeit die Ergebnisse der SPÖ und der FPÖ.

Ausser den beiden Parteien selbst.

Wobei sich eben die WählerInnen dann auf:

.) Seriös: Die WählerInnen gehen zur Liste Kurz
.) Umweltbewusst: Die WählerInnen gehen zu den GRUENEN
.) Revolutionär: Die WählerInnen gehen zu den NEOS
.) Altösterreichisch: Die WählerInnen haben zwar wir, schlagen allerdings derzeit andere Partei vor, die man wählen könnte.

aufteilen.

Eine logische Folge von:

Mt 7,16
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Bundesobmann der Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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