Abtreibung als Menschenrecht?

Grüß Gott und Guten Tag, Hans-Georg,

sind Sie sich dessen bewusst, dass in wenigen Tagen eine der seit Jahrzehnten einflussreichsten globalen Konferenzen zum Thema Abtreibung stattfinden wird? Auf dieser Konferenz werden Regierende aus der ganzen Welt darüber entscheiden, wie die Vereinten Nationen Mittel der Entwicklungshilfe verteilen werden — und sie wollen nicht, dass Ihre Stimme gehört wird!

Die Konferenz zur Feier des 25. Jubiläums der Weltbevölkerungskonferenz (ICPD25) wird vom 12. bis 14. November in Nairobi, Kenia, stattfinden. Dort werden 10.000 Abtreibungsärzte die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen dazu drängen, weltweit Abtreibung zu einem grundlegenden Menschenrecht zu erklären, und kostenfreien Zugang zu Abreibungen als Teil der grundlegenden Gesundheitsversorgung anzuerkennen.

Einer der einflußreichsten Teilnehmer dieser Konferenz ist Kenias Präsident Uhuru Kenyatta. Präsent Kenyatta ist einer der einflußreichsten Anführer der afrikanischen Staaten und Gastgeber des ICPD25-Gipfels.

Die Hoffnung von Lebensschützern auf der ganzen Welt ruht auf Präsident Kenyatta und den Vertretern der anderen afrikanischen Staaten, die fast alle „pro-Life“ eingestellt sind. Man versucht, diese Staaten unter Druck zu setzen, indem man ihnen sagt: wenn ihr Entwicklungshilfe wollt, dann müsst ihr Abtreibung unterstützen. Das ist klare Erpressung!

Leider wurden Pro-Life-Gruppen wie CitizenGO von der Teilnahme an der Konferenz ausgeschlossen. Unser Einfluss auf die offizielle Zusammenkunft ist beschränkt, da uns die Organisatoren als eine Bedrohung ihrer radikalen Agenda sehen.

Selbst wenn die Umstände für Lebensschützer sehr feindselig sind, dürfen wir nicht aufgeben. Jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft von CitizenGO kann dabei mithelfen, die Versuche der UN, Abtreibung zu fördern, zurückzuweisen.

Wollen Sie mithelfen, dem Lebensschutz bei der Weltbevölkerungskonferenz eine Stimme zu verleihen? Unterzeichnen Sie unsere Petition an Kenias Präsidenten Uhuru Kenyatta und bitten Sie ihn, seine Unterstützung für die zu verabschiedende Verpflichtungserklärung zurückzuziehen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Beginn dieser Konferenz!

Das Ziel des ICPD25-Gipfels ist es, den Vereinten Nationen ein Forum zu bieten, um politischen und finanziellen Druck auf die Mitgliedsstaaten aufzubauen, damit diese weltweit Abtreibung unterstützen. Auf 194 Staaten, einschließlich der USA!

Wir müssen gemeinsam gegen diese üble Agenda zur Tötung ungeborener Kinder aufstehen! Das ist der Grund, warum tausende CitizenGOer auf der ganzen Welt sich bereits gegen den ICPD25 -Gipfel ausgesprochen haben, indem sie unsere Petition unterzeichneten und ihre Empörung in den sozialen Netzwerken kundgetan haben.

Unsere Plattform bietet besorgten Bürgern auf der ganzen Welt die Gelegenheit, Präsident Kenyatta wissen zu lassen, dass die Agenda des Weltbevölkerungsgipfels die Gemeinschaft der Lebensschützer nicht vertritt, und ihn aufzufordern, seine Unterstützung für ICPD25 zurückzuziehen.

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Dies sind mutige Frauen sind aus Uganda, Südafrika und Kenia. Sie haben sich unserem Einsatz gegen die zwölf Verpflichtungen im offiziellen Programm des ICPD angeschlossen, die u.a. folgende Punkte umfassen:

  • Abtreibung als Menschenrecht
  • Freier Zugang zu Abtreibung und Verhütung, einschließlich für Kinder
  • Umfassende Sexualerziehung in den Schulen
  • Förderung der Gender-Theorie und exklusive Rechte für die LGBT Community

Leider wird die Agenda des ICPD25 um so verwirrender, je eingehender man sich damit befasst. Die Organisatoren der Konferenz haben die chinesische Regierung eingeladen, ihre Politik der erzwungenen Abtreibungen als Massnahme zur Förderung einer nachhaltigen Gesellschaft vorzustellen.

Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass die Lebensschützer auf der ganzen Welt nicht zum Schweigen gebracht werden können und dass wir durch schlagkräftige Kampagnen etwas erreichen können. Können wir auf Sie zählen, wenn es darum geht, diese mutigen Frauen zu unterstützen?

Unterzeichnen Sie unsere Petition an Präsident Kenyatta, und fordern Sie ihn auf, seine Unterstützung für die Verpflichtungserklärung, die auf dem ICPD-Gipfel verabschiedet werden soll, zurückzuziehen.

In Anbetracht dessen, dass 87% der Kenianer Abtreibung ablehnen und 90% der Kenianer die „Ehe für alle“nicht unterstützen, gehe ich davon aus, dass alleine diese Tatsachen Präsident Kenyatta davon abhalten sollten, die Verpflichtungserklärung zu unterstützen.

Falls das Aktionsprogramm verabschiedet werden sollte, werden nur noch jene Mitgliedsstaaten, die die Verpflichtungen eingegangen sind, Entwicklungshilfe erhalten. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns eingeschaltet haben, hat die Regierung Kenias einfach abgewartet und die Erklärung in der Hoffnung auf zusätzliche Finanzspritzen stillschweigend unterstützt.

Wenn wir diese Chance versäumen, wird Abreibung noch tiefer im internationalen Recht verankert, und Afrika wird erneut missbraucht werden, indem es gezwungen wird, sich zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der Bewahrung der Menschenwürde zu entscheiden.

Aber wenn wir Präsident Uhuru Kenyatta überzeugen können, seine Unterstützung des ICPD-Dokuments zurückzuziehen, wird dies die gesamte Konferenz und ihre Beschlüsse delegitimieren. Dies würde bedeuten, dass Abtreibung nicht zu einem Menschenrecht erklärt würde, und dass es keine weltweite Perspektive für Chinas Politik der erzwungenen Abtreibungen geben wird. Zusätzlich wird Präsident Kenyattas Positionierung innerhalb des Abstimmungsblocks der afrikanischen Staaten ein Zeichen setzen, das sich auch auf das Abstimmungsverhalten der anderen afrikanischen Staaten auswirken wird, und diese anregen wird, die Verpflichtungen ebenfalls abzulehnen.

Wir müssen diese radikale Agenda aufhalten. Bitte unterzeichnen Sie hier!

Herzlichen Dank

Eduard Pröls und das gesamte Team von CitizenGO

P.S.: Wir werden einige unserer Kampagne nach Nairobi, Kenia, senden, um sicherzustellen, dass die Stimme aller Unterzeichner dieser Petition wahrgenommen und gehört wird. Die Vereinten Nationen wollen keine Lebensschützer beim ICPD25, aber wir werden alles in unserer Kraft stehende tun, damit unsere Stimmen dennoch gehört werden!

Weitere Informationen zum Gipfel in Nairobi finden Sie hier (in englischer Sprache):

http://www.nairobisummiticpd.org/content/about-nairobi-summit

http://www.nairobisummiticpd.org/content/icpd25-commitments

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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