Die Templer und die Politik!

„Warum ich eigentlich den Bericht des ECFR über die muslime Prägung der Politik in Mali veröffentlich hätte?“ hat mich gleich nach der Veröffentlichung, liebe Freunde, jemand per E-Mail gefragt. Und da ich die Antwort durchaus als allgemein wichtig nehme, habe ich mich entschlossen, diese im Rahmen eines Artikels zu veröffentlichen.

Zweifelsfrei baut der ECFR im Bezug auf die Entwicklung in Mali auf den Islam.

Und das obwohl ihm bewusst ist, dass es dort gleichzeitig radikale Strömungen wie die salafistischen Dschihadisten, aber auch die den Christen offenen Gruppierungen, die das Christentum einfach als einen andere zu respektierende Religion empfinden, gibt.

Und daher sagt der ECFR:

Dort wo der Islam agiert, dort sollte man auch die Chance nützen, dass dieser in der Politik mitwirkt.

Nun.

Hier in Österreich da ist die Religion nicht der Islam, der unsere Gesellschaft prägt!

Nein, sondern das Christentum!

Österreich ist ein Land in dem gut 80 Prozent der Menschen römisch-katholisch, evangelisch, orthodox oder freikirchlich sind!

Ein Land, in dem sich die christlichen Glaubensgemeinschaften im Sinne der Ökumene immer weiter annähern!

Selbst der Islam, die IGGIÖ, die islamische Glaubengemeinschaft in Österreich, sich mit stark macht, wenn es um die Rettung des Karfreitags geht!

Die Religionen also im Frieden miteiander leben!

UNO-City

Und ein Land in dem die UNO City steht. Der Schutzherr der allgemeinen Menschenrechte.

Ein Land aber auch, in dem man strikt auf Trennung von Staat und Kirche pocht!

Trotz der christlichen Prägung!

Und das, obwohl das Land einmal in der Dezemberverfassung 1867 klar als christlich deklariert wurde!

Und wir Templer?

Wir fordern die Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte!

Verweisen darauf, dass nach den allgemeinen Menschenrechten alle Gläubigen gleich an Recht und Würde sind.

Daher weltweit gleich behandelt werden sollten!

Es nicht sein kann, dass man den Islam zum Mitwirken in der Politik einläd, während dem man die Christen dort verbannen will!

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Solidarität)
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.

Weil dies ansonsten zweifelsfrei eine Verletzung von Artikel 2, Nichtdiskriminierung, wäre!

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder Mensch hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa aufgrund rassistischer Zuschreibungen, nach Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Die Menschenrechtscharta aber alle Religionen als gleichwertig deklariert!

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, die Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, die eigene Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Wobei eben gerade die Gesellschaft in Österreich zum grössten Teil christlich geprägt ist!

Hier also anders als in Mali, wo 80 Prozent muslim geprägt sind, die Christen aktiv mitwirken sollten!

Diskrimierung aber, Einladung der einen Religion zum Mitwirken bei gleichzeitiger Ausgrenzung einer anderen, aber einen Fall für den Menschenrechtsgerichtshof in Den Haag verkörpern würde!

Glaubt Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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