Liberal ist nicht asozial!

Nicht das ich nicht die Menschen verstehe, liebe Freunde, welche die Meinung vertreten, dass der liberale Ansatz ihrer Meinung nach asozial sein müsste, wenn er sich doch deutlich vom Sozialismus, der bereits das Wort „sozial“ im Namen trägt abhebt. Man doch im Normalfall davon ausgehen würde, dass gerade ein Sozialismus sozial sein müsste.

Aber ist dem wirklich so?

Im Sozialismus da geht es primär um den Klassenkampf. Sprich darum bei den Reichen zu nehmen um es den Armen zu geben. Und wenn man sich dies überlegt, so muss es eigentlich beides geben, damit der Klassenkampf überhaupt möglich ist.

Der Sozialismus kann also nur funktionieren, wenn niemals alle Menschen aus der Armut herauskommen. Denn: Ohne Armut kein Klassenkampf.

Der liberale Ansatz aber ist ein wirtschaftlicher Ansatz. Wird also vom Interesse ausgehen, dass es der Wirtschaft gut gehen soll. Und wenn man es sich genau überlegt, so geht es der Wirtschaft eigentlich nur gut, wenn die Menschen auf der Strasse eine Kaufkraft haben.

Und so sind Menschen wie Tolstoi oder Dr. Bruno Kreisky, der für eine Vollbeschäftigung eingetreten ist in keinster Weise als Sozialisten, sondern vielmehr als Sozial-Liberale zu betrachten.

Weil sie eigentlich wirtschaftlich und nicht im Sinne des Klassenkampfes gedacht haben!

Während man heute zu Tage viel zu oft nur im Sinne des Klassenkampfes denkt!

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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