Zuwanderung und Kaufkraftschwächung?

Ganz ehrlich, Freunde. Ich verstehe, dass die Wirtschaft den Metallern derzeit nur 1,8 Prozent, also eine Lohnnullrunde zukommen lassen möchte, während dem die Metallergewerkschaften 4,2 Prozent Lohnerhöhung fordern.

Weil, nun ja, man davon spricht, dass derzeit eine echte Wirtschaftskrise kommt.

Die sicherlich nicht dadurch besser wird, dass man die Kaufkraft der Metaller und in der Folge also des Handels herunterdrückt.

Insofern habe ich den Artikel von Claus Pandi am heutigen Tag verstanden, der die Frage in den Raum stellte, ob es eigentlich sinnvoll ist, die Löhne niedrig zu halten.

Und die Frage ist sehr einfach zu beantworten:

Bestimmt nicht. Weil nämlich ansonsten den Menschen die Kaufkraft fehlt. Die Klein- und Mittelunternehmer daher keine Profite machen können. Es zu Konkursen in diesem Bereich kommt. Arbeitsplätze verloren gehen. Und noch weniger Kaufkraft besteht.

Sprich: Eine Wirtschaftspirale nach unten. Die sich letztlich bis zu den Konzernen auswirkt. Denen die Distributoren verloren gehen.

Das was Claus Pandi in seinem Artikel also fragt, ist durchaus logisch.

Bis er dann plötzlich in dem selben Artikel einen vollkommenen Themenwechsel vornimmt und die Behauptung aufstellt:

Die Ausländerfeindlichkeit entsteht deshalb, weil die Wirtschaft zusammenbricht.

Und diesen Zusammenhang den sehe ich nicht.

Es stimmt schon, dass man die Zuwanderer eher in die Arbeit bringen sollte und das geht nur bei einer guten Kaufkraft, dort wo man Vollbeschäftigung sichern kann, als sie nur versorgen, weil es ansonsten den Klein- und Mittelunternehmern aus Gründen der hohen Steuern unmöglich werden wird, als Hauptarbeitsgeber Arbeitsplätze zu schaffen.

Der direkte Zusammenhang zwischen Ausländerfeindlichkeit und Kaufkraftschwächung der ist bestimmt nicht herzustellen.

Korrekter wäre es, den Zusammenhang zwischen den Menschenrechten widersprechenden Arbeitsverboten und der Kaufkraftschwächung herzustellen, weil die Wirtschaft aus Gründen der hohen Steuern nicht wirklich gute Löhne zahlen kann.

Und daher letztlich die Kaufkraft der 8,4 Millionen Menschen in Österreich aus Gründen der hohen Armutsquote von 2.1 Millionen Menschen, also jeder 4te, zusammenbricht.

Das Interesse der Wirtschaft müsste es aber sein, dass ein jeder Mensch über ausreichend Kaufkraft verfügt, dass er zum Kunden taugt. Also: Vollbeschäftigung.

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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