Was die Bibel uns zu Syrien erzählt!

2.Könige 17,33
Sie fürchteten den Herrn und dienten dennoch ihren eigenen Göttern – gemäß den Ritualen der Nationen, von denen sie davongetragen wurden.

Als die Kinder Israels, die in den Städten Samarias wohnten, ihren Ungehorsam gegenüber Gott nicht bereuen wollten, sondern Gott immer wieder zum Zorn herausforderten, indem sie Götzen dienten, Hexerei und Wahrsagen praktizierten und ihre Kinder als Opfergaben für Götzen verbrannten, ließ Gott zu, dass ihre Feinde Sie besiegten.

Infolgedessen führte der König von Syrien sie von ihrem eigenen Land nach Syrien und brachte Menschen aus Babylon und anderen Nationen in ihre Städte, um sich dort niederzulassen (2. Könige 17: 5-28).

Aber Gott sandte auch die Löwen unter die Israeliten Samariens.

Und diese riefen dem König von Syrien zu und sprachen:

2. Könige 17:26
Die Völker, die du entfernt und in die Städte Samarias gebracht hast, kennen die Rituale des Gottes des Landes nicht; darum hat er Löwen unter sie gesandt, und sie werden solange töten, solange man dort die Rituale des Gottes des Landes nicht kennt.

Der König von Syrien sandte daher einen der Priester unter die Kindern Israels, einen den sie von Samarien mitgebracht hatten, um dem Volk den Gott Israels zu erklären.

2 Könige 17:
28 Da kam einer der Priester, die sie von Samaria weggeführt hatten, und wohnte in Bethel und lehrte sie, wie sie den HERRN fürchten sollten. 29 Aber jedes Volk machte sich weiterhin Götter und setzte sie in die Heiligtümer auf den Höhen, die die Samariter gemacht hatten, jedes Volk in den Städten, in denen sie wohnten.

Die neuen Siedler in den Städten Samarias waren nur daran interessiert, Gott mit ein paar Opfern zu besänftigen, aber nicht daran, eine liebevolle und enge Beziehung zu Gott zu haben. Sie kümmerten sich nur um religiöse Rituale, nicht aber um spirituelle Realitäten.

So das Gott wieder Opfer dargebracht wurden. Man näherte sich aber Gott nur mit dem Mund. Nicht mit dem Herzen. Und brachten mittels des Priesters Gott eben Opfer dar.

2 Könige 17:
32 Und sie fürchteten den HERRN und ernannten aus jeder Klasse Priester von den Höhen, die für sie in den Schreinen der Höhen opferten.
33 Sie fürchteten den HERRN und dienten ihren Göttern nach den Ritualen der Völker, von denen sie davongetragen wurden.
34 Bis heute praktizieren sie die früheren Rituale; sie fürchten den HERRN nicht und halten sich nicht an ihre Satzungen oder Verordnungen oder an das Gesetz und Gebot, das der HERR den Kindern Jakobs geboten hatte, die er Israel nannte.

Ohne aber dabei wirklich Gott zu dienen!

Was für eine gemischte oder unreine Anbetung!

Anscheinend war die Verehrung dieser Nichtjuden, die in den Städten Samarias wohnten, nur durch Furcht vor Gott und nicht durch Liebe zu Gott motiviert. Sie waren nicht wirklich daran interessiert, den Gott Israels zu kennen oder irgendeine liebevolle Beziehung zum Gott Israels zu haben. Sie wollten Gott nur durch religiöse Rituale oder Opfer beschwichtigen.

Während sie sich vor Gott fürchteten (Gott Opfer darbrachten, wie vom Priester angewiesen), setzten sie ihre bösen Wege fort und dienten ihren eigenen Göttern.

Das ist offensichtlich eine gemischte oder unreine Anbetung!

2 Könige 17:
 34 Bis heute praktizieren sie die früheren Rituale; sie fürchten den HERRN nicht und halten sich nicht an ihre Satzungen oder Verordnungen oder an das Gesetz und Gebot, das der HERR den Kindern Jakobs geboten hatte, die er Israel nannte 35 mit denen der HERR einen Bund geschlossen und sie beauftragt hatte: „Du sollst andere Götter nicht fürchten und dich nicht vor ihnen verneigen und ihnen nicht dienen und ihnen nicht opfern; 36 „sondern der HERR, der dich mit großer Kraft und ausgestrecktem Arm aus Ägyptenland heraufgeführt hat, den sollst du fürchten, den du anbeten, und dem sollst du Opfer darbringen.“

Leider dienen heute viele Menschen in unseren Kirchen Gott genauso wie diese Siedler in Samaria. Sie akzeptieren zwar Gott, tun dies aber mit einer gemischten oder unreinen Anbetung!

Während dem sie ihren christlichen Pflichten nachkommen, zum Gottesdienst gehen, beten und in der Bibel lesen, ja sogar ihren Zehnten geben, halten sie sich in keinsterweise an die christlichen Lehren oder Traditionen, sondern behalten ihre eigenen Götzen fest im Blick.

Ihre Herzen sind daher weit weg von Gott.

Ihre guten Werke sind ganz einfach nur Mittel um Gott zu besänftigen. Nicht aber um Gottes Liebe, Akzeptanz, Gunst oder Segen zu erlangen.

Jesus sagte über sie:

„Diese Leute kommen mit ihrem Mund zu mir und ehren mich mit ihren Lippen, aber ihr Herz ist weit von mir entfernt. Und vergebens verehren sie mich, indem sie die Gebote der Menschen als Lehren lehren. „(Mt 15,8-9).

Eigentlich traurig, aber wahr, dass so viele Menschen in unseren Kirchen nur an religiösen Ritualen interessiert sind.

Nicht aber an einer liebevollen und innigen Beziehung mit Gott und durch unseren Glauben mit Jesus Christus.

Das die Anbetung nur durch Angst vor Gott und nicht durch Liebe zu ihm motiviert ist.

Ja, sie lesen täglich in der Bibel. Aber nur damit Gott nicht böse wird.

Sie geben ihren Zehnten, damit Gott sie nicht verflucht.

Sie fasten und beten, damit ihre Feinde sie nicht besiegen und töten.

Und ihre religiösen Übungen und guten Werke, die sind durch Angst geprägt.

Sagt mal. Was ist das für eine Motivation Gott anzubeten?

Ist es den Angst, die Gott fordert? Und nicht Liebe?

Gott will nicht, dass Du Angst vor ihm hast. Und ihm nur deshalb dienst.

Sondern er will, dass DU ihn liebst und aus Dankbarkeit dafür, was er für Dich tut, für die Anderen da bist.

Das was er sich wünscht ist die bedingungslose Liebe.

Denn sonst seid ihr wie diese Siedler in Samaria.

Die auch nur aus Angst agierten!

Die, während dem sie ihren religiösen Verpflichtungen nachkamen, eigentlich mehr auf rein egoistischen Wegen wandelten.

Und es steht nicht geschrieben, dass Du Gott fürchten, sondern das Du ihm dienen sollst.

Gebet: Mein lieber Heiliger Geist, lehre und hilf mir, Gott zu verehren und ihm zu dienen, aus reiner Liebe zu Gott und nicht aus Angst vor Flüchen oder Bestrafungen durch Gott in Jesu Namen. Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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