NR-Wahl 2019: Schwierige Koalitionsverhandlungen? Ich hoffe: NEIN!

Eigentlich erstaunlich, liebe Freunde, dass ganz genau die selben, die gestern noch versuchten Sebastian Kurz dadurch zu stoppen, dass sie ihm Übelstes nachsagten, heute immer noch behaupten, dass die ÖVP unbedingt eine Koalition mit der FPÖ wolle.

Und das, obwohl sich am heutigen Tag 86 % der ÖVP für türkis-grün, 14 % für türkis-rot und 0 % füt türkis-blau ausgesprochen haben.

Sebastian Kurz gerade mit Werner Kogler versucht gemeinsame Lösungen zu finden.

Aber gehen wir einmal davon aus, die Koalitionsverhandlungen von Liste Kurz, den GRUENEN, vielleicht auch noch den NEOS, was ich persönlich machen würde, um im Parlament weniger Opposition und mehr Regierungsstimmen zu haben, würden scheitern.

Dann würde Sebastian Kurz zuerst mit der SPÖ verhandeln.

Was sich zugegebener Massen bei Pamela Rendi-Wagner als durchaus schwierig herausstellen würde.

Weil wahrscheinlich zu viele persönliche Verletzungen aus diesem Wahlkampf geblieben sein werden.

Dann erst würde gegen den Willen der ÖVP Mitglieder überhaupt die Möglichkeit von Liste Kurz und FPÖ aufstehen.

Es haben also alle anderen Parteien in der Hand, dass sie verhindern, dass Sebastian Kurz überhaupt mit der FPÖ reden muss, in dem sie in den Koalitionsverhandlungen nicht blocken, sondern nach kooperativen Wegen suchen.

Die einzige Alternative ohne Sebastian Kurz wäre, so meine Wahlarethmetik eigentlich nur SPÖ-FPÖ-GRUENE.

Wobei ich mir eine Regierung, in der Pamela Rendi-Wagner die Primisse über Bord schmeissen müsste, nicht mit der FPÖ zu koalieren, die GRUENEN sich dazu überwinden müssten mit der FPÖ zu koalieren, allerdings noch weniger vorstellen kann.

Und das was käme, wenn alle diese Möglichkeiten scheitern wären dann nur noch Neuwahlen.

Neuwahlen, die dann der vom Zaum gebrochen hat, der nicht zur Zusammenarbeit bereit gewesen ist.

Womit er also zweifelsfrei die Wahlen, weil die Wähler und Wählerinnen es als Provokation der Bevölkerung betrachten würden, dann haushoch verliert.

Genau das sollten sich meiner Meinung nach alle derzeitigen Verhandler einer möglichen neuen Koalition überlegen.

Findet Ihr nicht?

Übrigens: An alle die nunmehr sagen, dass die neue Regierung schwarz-blau heißen soll, seie gesagt, dass dann der Misstrauensantrag und die Wahlen, damit verbundenen Steuerbelastungen der Bevölkerung eigentlich nicht mehr erklärbar wären. Oder?

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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