Zelensky entkettet: Was die neue politische Ordnung der Ukraine für ihre Zukunft bedeutet

So etwas hat die Ukraine und deren Beobachter noch nie gesehen. Nein. Volodymyr Zelensky ist wohl in die Gattung von Komikern einzuordnen. So wie Emmanuel Macron oder Donald Trump auch. Zelensky aber ist mit seinen 73 Prozent und einer absoluten Mehrheit ein eigenes Phänomen.

Und das hat die Programm Managerin Joanna Hosa und den Senior Policy Fellow Andrew Wilson vom ECFR dazu veranlasst einen Bericht zum Thema „Zenlensky entkoppelt: Was die neue politische Ordnung der Ukraine für die Zukunft bedeutet“ zu verfassen.

Den Ursprung und die Bedeutung von Zelenskys kometenhaften Aufstieg zu erforschen. Seine Ansichten zu prüfen und seine Aussichten auf Überwindung der ukrainischen Problematik in Betracht als westlichen Partner zu überprüfen.

Zu prüfen, wie weit Zelensky ein nächster Schritt in die Unabhängigkeit der Ukraine sein kann?

Während das geopolitische Bild hierbei allerdings gleich bleibt.

Also: Russland weiter als Angreifer bezeichnet wird, so das die Ukraine weiter den Westen braucht.

Während dem sich die Ukraine allerdings im Sommer heftig wandelte. Man von Seiten des Westens positive Aspekte setzen konnte. Und es mehrere Möglichkeiten gibt, die Ukraine vom Westen her zu unterstützen. Hier nur einige aus dem Bericht:

1.) Anerkennung der Ukraine als Schlüsselpartner für die europäische Sicherheit

Hierbei sollte man versuchen die Ukraine von europäischer Seite bei der Beendigung ihres Krieges in Donbass zu unterstützen. Mithelfen, die Gebiete dort wieder aufzubauen. Die Offenheit Zelenskys für Überlegungen nutzen die zu keinem weiteren Krieg mit Russland führen. Sich Putins Friedensvorschlägen gegenüber offen zeigen.

2.) Unterstützung der Ukraine bei einer verantwortungsvollen Staatsführung

Mitzuhelfen die Institutionen zu stärken und die staatlichen Dienstleistungen für ukrainische Bürger in Donbass auszuweiten.

3.) Präsenz im Aoswschen Meer aufbauen

Die EU sollte ein EUAM-Büro in Mariupol eröffnen. Damit eine permanente Sicherheitspräsenz in diesem Gebiet schaffen. Weil dieses wohl auch in Zukunft ein Brennpunkt bleiben wird. Der wirtschaftliche Wiederaufbau wohl nur wenig bewirken wird, wenn es hierzu keinen Sicherheitsschirm gibt.

4.) Unterstützung des ukrainischen Kampfes gegen die russische Desinformation

Unterstützung und Stärkung des unabhängigen öffentlichen Rundfunks, der 2017 gegründet wurde. Der sich allerdings nur schwer durchsetzen kann. Gewährleistung einer angemessenen Finanzierung und Immunität gegenüber der politischen Einflussnahme. Weitere Finanzierung von NGOs, die gegen die russische Desinformation im Internet kämpfen und Schaffung einer eigenen Agentur zum selbigen Zweck.

5.) Überprüfung der Rolle und der Bedürfnisse der Zivilgesellschaft in der Ukraine:

Fortsetzung der Unterstützung von Nichtregierungsorganisationen außerhalb Kiews. Unterstützung lokaler Kulturinstitute sowie Denkfabriken. Theater. Gemeindebibliotheken. Wirtschaftsverbänden. Eben Institutionen die dazu beitragen das Vertrauen der Gesellschaft zu stärken und die die Widerstandsfähigkeit an der Basis erhöhen.

Schauen Sie sich das ukrainische Beispiel genauer an:

Es ist wichtig, die Rolle der Technologien in modernen Demokratien besser zu verstehen und sich über neue innovative Lösungen zu informieren um junge Menschen zu ermutigen, in den EU Ländern zu wählen.

Medienanfragen:

Für Kommentare und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Kommunikationsdirektorin des ECFR, Ana Ramic, unter ana.ramic@ecfr.eu. T: +49 (0) 30 3250510-27 M: +49 (0) 151 65114216; Das Kommunikationsteam von ECFR unter press@ecfr.eu.

Über die Autoren:

Joanna Hosa

ist Programmmanagerin des Programms „Größeres Europa“ beim Europäischen Rat für auswärtige Beziehungen (ECFR) in London. Zuvor war sie in Brüssel und Paris im Bereich Demokratie, Menschenrechte und Friedenskonsolidierung für Organisationen der Zivilgesellschaft und EU-Institutionen tätig, wobei der regionale Schwerpunkt auf Osteuropa, dem Westbalkan und Zentralasien lag.

Andrew Wilson

ist Senior Policy Fellow beim Europäischen Rat für Außenbeziehungen. Zu seinen Schwerpunktthemen zählen die Ukraine, vergleichende Demokratisierungspolitik in den postsowjetischen Staaten und politische Technologie. Wilson ist Professor für Ukrainistik am University College London. Sein Buch Ukraine Crisis: What the West Needs to Know wurde von Yale im Oktober 2014 in Großbritannien und im November in den USA veröffentlicht.

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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