Vor der Generalversammlung der UN: Was Europa über die Einmischung Russlands, den Handelkrieg mit China und den Klimawandel denkt!

Während sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf den Klimaschutzgipfel der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGA) nächste Woche vorbereiten, welcher auch als Klimaschutzgipfel dienen soll, glaubt Susi Dennison von der preisgekrönten Denkfabrik des Europäischen Rates für auswärtige Beziehungen (ECFR), dass ein Mandat für eine aktivere EU in internationalen Fragen besteht .

Frau Dennison, Senior Fellow und Spezialistin für europäische Macht, ist der Ansicht, dass unter den Europäern der Wunsch nach einer strategischen Bündelung der „Souveränität“ über gemeinsame Ziele hinweg wächst – zum Beispiel die Bekämpfung des Klimawandels.

Russische Aggression und Einmischung in internationale Wahlen vermieden werden sollte.

Iranische nukleare Abrüstung notwendig wäre.

Und die aggressiven Handelspraktiken Chinas und der USA – welche bei der UN Hauptversammlung die Europäer belasten werden, beendet werden sollten.

Frau Dennison weist auf die Ergebnisse einer großen Umfrage in Europa hin, an der 40.000 Menschen in 14 EU-Mitgliedstaaten teilgenommen haben.

Sie ist der Ansicht, dass die Staats- und Regierungschefs in Europa und in der EU die Gelegenheit haben, bei vielen der in New York diskutierten Themen die Führung zu übernehmen.

In einem Kommentar sagte Susi Dennison, Senior Fellow bei ECFR:

„Während die politischen Führer Europas nach New York reisen, zeigt uns der Kontinent Europa, dass die selben Politiker und Politikerinnen eigentlich für Europa eintreten sollten.

Wäre es notwendig, dass diese Politiker und Politikerinnen ein eigenständiges Profil Europas, unabhängig von den Mächten USA, China oder Russland entwickeln.

Die Europäer müssen nicht nur von der Idee der europäischen Zusammenarbeit in den Bereichen Klimawandel, Sicherheit und Handel überzeugt werden – nein, sie müssten auch in der Lage sein, in diesen Bereichen Ergebnisse zu erzielen.

Die genannte Umfrage, die Teil eines von ECFR in der vergangenen Woche veröffentlichten Berichts war, ergab Folgendes:

  • In Bezug auf den Iran unterstützt eine Mehrheit der Europäer (57%) die Bemühungen der EU, den im Jahr 2015 vereinbarten gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA) beizubehalten. Die stärkste Unterstützung für das Abkommen besteht in Österreich (67%) und am schwächsten in Frankreich (47%).
  • Mehr als die Hälfte der Befragten (57%) ist der Meinung, dass die wirtschaftlichen Interessen Europas gegenüber China nicht ausreichend geschützt sind – diese Position wird von fast drei Vierteln der Wähler in Frankreich (72%) und Italien (72%) vertreten. und fast zwei Drittel in Spanien (64%), Deutschland (62%) und Griechenland (62%).
  • Ein großer Teil der Wähler in Europa ist der Ansicht, dass Russland versucht, die politischen Strukturen auf dem gesamten Kontinent zu untergraben und zu destabilisieren, und dass die nationalen Regierungen unzureichende Schutzvorkehrungen treffen, um sich vor solchen Eingriffen zu schützen. Die Ansicht, dass nationale Strukturen für russische Propaganda und Einmischung anfällig sind, wurde in Polen (63%), den Niederlanden (55%), Deutschland (54%), Schweden (52%), Rumänien (52%) und Dänemark stark zum Ausdruck gebracht (51%).
  • Mindestens 40% der Wähler in jedem der befragten Länder sind der Ansicht, dass die derzeitige EU-Sanktionspolitik gegen Russland zu Recht „ausgewogen“ oder nicht hart genug ist . In Polen (55%) war die Unterstützung für eine härtere Politik am größten und in der Slowakei (19%) am geringsten.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten in jedem Land – mit Ausnahme der Niederlande und Frankreichs – ist der Ansicht, dass Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels Vorrang haben sollten, auch wenn die Gefahr besteht, das Wirtschaftswachstum einzudämmen. Die Unterstützung dafür war in Rumänien (77%), Griechenland (74%), Italien (74%) und Ungarn (73%) am beliebtesten. “

Anbei finden Sie einige medienfreie Grafiken.

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Hinweise an die Redaktion

  1. Die außenpolitischen Experten des EuGH, Mark Leonard (China), Susi Dennison (europäische Macht), Kadri Liik (Russland) und Ellie Geranmayeh (Iran), freuen sich über ein Interview oder einen Kommentar für interessierte Medien. Bitte wenden Sie sich an Ana Ramic, Leiterin Kommunikation, unter ana.ramic@ecfr.eu oder +49 (0) 30325051027, um dies zu vereinbaren.
  2. The European Council on Foreign Relations (ECFR) is a pan-European think-tank. Launched in October 2007, its objective is to conduct research and promote informed debate across Europe on the development of coherent and effective European values-based foreign policy. ECFR is an independent charity and funded from a variety of sources. For more details, please visit: www.ecfr.eu/about/donors

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The European Council on Foreign Relations (ECFR) is a pan-European think-tank. Launched in October 2007, its objective is to conduct research and promote informed debate across Europe on the development of coherent and effective European values-based foreign policy. ECFR is an independent charity and funded from a variety of sources. For more details, please visit: www.ecfr.eu/about/donors.

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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