Ein offener Brief an Florian Klenk: Rauchen wir Friedenspfeife? (Satirische Betrachtung)

Lieber Florian! Liebes Team vom Falter!

Es wird wieder einmal Zeit, sich an die Bibel zu erinnern. An die Bergpredigt.

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Einmal wieder Frieden zu stiften. Und offen zu bekennen.

Florian Klenk klärt auf

Ja, Florian. Deine Aufklärung reicht mir aus!

Deine Aussage Deiner gestrigen Presseaussendung auf Facebook!

Noch dazu verpackt in einem so schönen Film!

Du würdest zugeben, dass Du nicht mit Sicherheit sagen kannst, für wie viele Personen und für welche die Friseurrechnungen gegolten haben.

Quelle: YouTube: Im Falter: Die ÖVP-Files und wir

Das klärt die Allgemeinheit über Friseurkosten von oder für Sebastian Kurz auf!

Florian Klenk bestätigt Hackerangriff

Ebenso wie es mir ausreicht, dass Du zugegeben hast, dass es einen Hackerangriff auf die ÖVP gegeben haben muss!

Wie meintest Du? Von einem Dir Unbekannten? Also höchstwahrscheinlich nicht aus der Lichtenfelsgasse!

Etwas das uns ja momentan offensichtlich alle anderen Parteien anbieten wollen!

Bin aber beruhigt, dass ihr die Daten zugesandt bekamt und nicht selbst gezogen habt!

So das ihr selbstverständlich den Daten nur Glauben schenken konntet!

1,3 T kamen auf 2 GB USB Sticks

Weil die Daten laut Deiner Auskunft auf USB Sticks gekommen wären!

Ihr also im August vor einem Berg von gut 600 USB-Sticks gestanden sein müsst!

Und zugegeben:

Bei so einer grossen Anzahl von USB-Sticks da passieren eben Fehler!

Tolle Leistung, übrigens, so eine Menge an Daten überhaupt mit so wenigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf Eure Rechner zu spielen!

Sie auf Wesentlichkeit hin zu überprüfen!

Und wie Du uns bestätigt hast, auch noch die Informationen einzeln nachzurecherchieren!

Veranstaltungskosten ÖVP überhöht

Womit noch der Vorwurf von EUR 33.000,- für eine Veranstaltung an Sebastian Kurz verblieben. Bei denen ich mich frage, wie hoch die eigentlich gegenüber vergleichbaren Veranstaltungen liegen mögen:

Österreich: Grünes Wien-Fest mit ‚Schlampen & Hexen‘

bei denen alleine die Förderung durch die Gemeinde Wien EUR 453.000,- ausmachten?

Rauchen wir Friedenspfeife

Aber, lassen wir dies alles einmal so stehen!

Weil:

Wichtig ist ja nur, dass die Friseurrechnungen zweifelsfrei nicht unbedingt für Sebastian Kurz gewesen sein müssen!

Und:

Das der Falter damit nunmehr weitgehendst die Wahrheit bekennt!

Und weil der Falter dazu steht, wohl auch Fehler gemacht zu haben, so bin ich auch gerne bereit, einzugestehen, dass auch ich härter agieren musste, als ich eigentlich wollte!

Du weisst ja:

Eine jede Kraft braucht eine Gegenkraft!

Ich wünsche Dir und dem Falter daher für die Zukunft wieder weitere erfolgreiche Recherchen!

Und:

Ich werde Euch durchaus das eine oder andere Mal auch selbst gerne wieder lesen!

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Herausgeber des
Liberalen Boten

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Antworten zu Ein offener Brief an Florian Klenk: Rauchen wir Friedenspfeife? (Satirische Betrachtung)

  1. whatisandgmx schreibt:

    Lieber Herr Peitl!
    Ja, es steht „Satire“ über dem Beitrag, aber mit Satire hat das nichts zu tun, es ist Polemik mit durchschaubar politischem Ziel: die üblen Machenschaften der ÖVP unter Sebastian Kurz durch Lächerlichmachen und Relativieren als substanzlos darzustellen.
    Hat Herr Klenk gesagt, dass er 1.3 TB an Daten bekommen hätte? Nein, die ÖVP hat diese Zahl in die Welt gesetzt. Dass die Quelle der dem Falter zugespielten (nicht vom Falter *gekauften*!) Daten der angebliche „Hackerangriff“ wäre, ist nicht gesichert (Stichwort „Maulwurf“ als Alternative).

    Was Sie jedoch in Ihrem Artikel völlig unerwähnt lassen, ist die eigentliche Substanz der Falterveröffentlichungen: nämlich, dass den Dokumenten zufolge die ÖVP *geplanterweise*, also *vorsätzlich* die Wahlkampfkosten gewaltig überschritten hat (13 statt der erlaubten 7 Millionen €), mit dem Ziel,

    sich einen unerlaubten Vorteil gegenüber politischen Mitbewerbern zu verschaffen.

    Die Österreicher wurden 2017 von einer massiven türkisen Imagekampagne für die Etablierung der Marke Sebastian Kurz in ihrem Wahlverhalten beeinflusst, und zwar mit unlauteren Mitteln. Dieser bewusst in Kauf genommene *Gesetzesbruch* wird, den Dokumenten zufolge auch im Wahlkampf 2019 fortgeführt werden.

    Ich Frage Sie, Herr Peitl: ist das aufrichtig? Macht jemand soetwas, dem Christus nicht nur vorgeblich, nämlich zum Fischen von Unterstützern im Christlichen Wahlerteich, sondern *wahrhaftig* ein Anliegen ist?

    „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht“ Lukas 16,10

    Das ist ein Maßstab, an welchem Sebastian Kurz immer und immer wieder mit Vorsatz versagt. Wieso ignorieren Sie diese Tatsache und machen unter gutgläubigen Christen Stimmung für diesen unaufrichtigen Machtmenschen? Dieser Mann vertritt keine Christlichen Werte, sondern /bestenfalls/ katholische.

    Herrn Klenk und anderen Journalisten, die sich nicht kaufen lassen, verdanken wir, dass diese Täuschungen ans Licht der Öffentlichkeit kommen und es ist dabei irrelevant, ob diese gläubig sind, oder nicht.

    Vergessen Sie nicht, dass der Teufel der Vater der Lüge ist (Johannes 8,44). Lügen und Täuschen sind keine Kavaliersdelikte!

    „Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen und *die Wahrheit wird euch frei machen*“ Johannes 8,31

    Ja, andere sind auch nicht aufrichtig, aber das rechtfertigt nicht die Unterstützung von Herrn Kurz mit Hinweis auf sein angebliches Christsein. Herr Kurz hat das Vertrauen der Wähler nicht verdient, jenes von Christen schon gar nicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    ein Christ

    • Auch wenn ich ihnen in manchen ihren Ausführungen Recht geben möchte, so muss ich doch einmal darauf hinweisen, dass Sebastian Kurz der einzige derzeit kanditierende Politiker ist, der auch zu uns Pentecostalen (also Pfingstchristen) Kontakte pflegt. Wen also als Sebastian Kurz sollten wir sonst unterstützen?

      Diejenigen, die mit uns Protestanten Charismatikern, so würde es die römisch-katholische deklarieren, nicht einmal reden wollen?

      Oder denjenigen, wo wir wenigstens eine Hoffnung haben können, dass er auch für uns da sein könnte?

      Auch wenn ich selbst ebenso die Meinung vertrete, dass auch von der Seiten nicht alles optimal gemacht wurde.

      Mir liegt da eher die Abschaffung des Karfreitags als evangelischer Feiertag schwer im Magen.

      Nur: Wir wählen diesmal aus einer Gruppe von Menschen, wo uns der linke Flügel die Kreuze in den Schulklassen sowie den Nikolaus in den Kindergärten wegnahm und man mit uns nicht einmal redet und dem rechten Flügel bestehend aus:

      .) Sebastian Kurz, als überkonfessioneller Christ
      .) Norbert Hofer, als Mitglied der evangelischen Gemeinde A.B. in Pinkafeld

      Der uns letztlich allerdings gerade wieder beim Parteitag klar gemacht hat, ich habe mir das Ganze auf oe24.tv gegeben:

      Er ist für die Schaffung einer homogenen Gesellschaft im Sinne des wichtigsten Gebotes nicht zu haben!

      Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

      Und da wird eben die Möglichkeit auf Entscheidung, für wen sind wir, extrem klein!

      • whatisandgmx schreibt:

        Was bedeutet „Kontakt pflegen?“. Was haben Sie davon, außer dass sich ein „Angesehener“ zu Ihnen „herablässt“ (Ehre). Kurz selbst, wie ich im Übrigen auch, war sogar befremdet von der Segnungsaktion in der Stadthalle. Dort wurde Gott für seine (Kurzens) Weisheit gedankt, nicht etwa um Weisheit gebeten, oder um Vergebung seiner Sünden. Begreifen Sie nicht, dass diese Aktionen einzig der Manipulation dienen?

        Wen Sie unterstützen sollen, fragen Sie? Ich sage es Ihnen: in Ihrer Position als Pastor sollten Sie öffentlich, insbesondere von der Kanzel, niemanden unterstützen, schon garnicht jemanden, der dokumentiert und bewusst täuscht. Das können Sie im persönlichen Gespräch gerne tun, aber in der Art, wie Sie es derzeit tun, bringen Sie alljene Christen in Verruf, die Herrn Kurz‘ Handeln kritischer sehen, und zwar nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch gemeindeintern.

        Mir ist diese unkritische Wahlwerbung und *Anbiederung* an Politiker, egal welcher Kulör, zutiefst zuwider, und das habe ich auch der Evangelischen Allianz geschrieben.

        Ich persönlich unterstütze in dieser Wahl Peter Pilz und das *obwohl* er Kreuze entfernen lassen will (denn Kreuze machen keine Christen, sondern eine innere Herzenshaltung). Seine Kontrollfunktion ist dabei nur eine Motivation; eine weitere ist, dass ich es als wichtig erachte, dass Vermögende ihren gerechten Beitrag zum Wohl der Allgemeinheit entrichten sollen, was nichts mit Neid zu tun hat.
        Ich bin überzeugt, dass dieses Prinzip auch im übertragenen Sinne (also für das Materielle) gilt:
        „Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern“ Lukas 12,48

        Wir leben in einer Solidargesellschaft und deshalb ist es mMn auch Aufgabe der Politik, diese Solidarität, wo sie nicht vorhanden ist, zu fördern und zu fordern.
        Eine Politik zu Gunsten weniger Reicher auf dem Rücken der Armen lehne ich ab, selbst wenn sie von angeblichen Christen propagiert wird.

        Und: sie werden die Menschen nie mit schönen Worten von Christus überzeugen, wenn ihre Handlungen dem Evangelium widersprechen.

        Ein ganz wichtiges Wort Jesu, das zu denken geben sollte:
        „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ Matthäus 7,21

        • Eigentlich lustig. Auf der einen Seite schlagen sie vor, dass ich mich als Christ, ich bin nicht Gemeindepastor sondern Vorstand eines weltlichen christlichen Gemeinschaft, besser definiert als Evangelisationsbewegung, oder wie die Katholiken zu sagen pflegten:

          Ein Teil der Missio.

          aus der Politik heraushalten soll.

          Auf der anderen Seite meinen sie:

          Ich aber unterstütze Peter Pilz.

          Was ihr gutes Recht ist.

          Auch wenn ich dessen Polemik:

          Ich fordere die Entfernung dessen, was längst entfernt ist. Nämlich die Kreuze.

          als das Hinschlagen auf Menschen, denen sowieso schon ihre Menschenrechte beschnitten wurden, empfinde!

          Und traue mich daher fragen:

          Kennen Sie folgenden Vers?

          Joh 8,7
          Als sie ihn nun beharrlich so fragten, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.

          • whatisandgmx schreibt:

            Ähm, sind Sie nun Pastor (Hirte) im biblischen Sinn oder nur Vereinsvorstand? Als Anregung: Vielleicht könnten Sie ja Ihre Postings mit einem weniger irreführenden „Titel“ oder gleich ohne unterschreiben.

            Ich habe nicht gesagt, dass Sie sich als Christ aus der Politik heraushalten sollen und wenn Sie meine Aussagen sinnerfassend lesen, werden Sie das auch erkennen. Ich bin der Meinung, dass ein Pastor eine gewisse lehrmäßige Verantwortung für die ihm anvertrauen Gläubigen, auf dem Fundament der Bibel (natürlich muss trotzdem jeder für sich selbst prüfen und glauben). Das Amt als Gelegenheit zur politischen Agitation zu nutzen, ist nicht in Ordnung.(Missbrauch), umso mehr, wenn völlig kritiklos Partei für jemanden ergriffen wird, der scham- und reuelos ein ganzes Volk hinters Licht führt und das unter dem Nimbus des Christseins.

            Wie dem auch sei, wenn Sie ohnehin kein Pastor sind, trifft das auf Sie nicht zu.

            Was Sie mir mit dem wohlbekannten Vers über die Pharisäer, die die Steinigung der Sünderin aufgrund ihres Gesetzesbruches verlangten, sagen möchten kann ich nur erahnen. Ich hoffe nicht, dass Sie ihn ins Treffen führen wollen, um zu suggerieren, dass ohnehin alle Sünder seien, Kritik an amoralischem Handeln deshalb nicht angebracht sei?
            Bitte lesen Sie die geschilderte Begebenheit bis Vers 11 weiter. Jesus sagt: „Geh hin und sündige nicht mehr!“. Diese Stelle ist kein Freibrief zum Sündigen, weil es eh alle tun. Genausowenig ist sie geeignet, Kritiker mundtot zu machen; Sünde muss einerseits vor Gott bereut und bekannt, Gottes Vergebung in Demut erbeten werden. Andererseits muss, wenn andere Personen involviert waren, danach gestrebt werden, die Folgen der Sünde wieder gut zu machen, soweit möglich.

            Es kann ja sein, dass Herr Kurz sein Vergehen geheim gebeichtet hat, vielleicht sogar bereut, aber er hat die Folgen seines Vergebens nicht in Ordnung gebracht. Von der Einsicht und Konsequenz eines Zachäus, der die durch ihn Betrogenen nach seiner Sündenerkenntnis vielfach entschädigt hat (Lukas 19,8), ist sein Verhalten nicht nur meilenweit entfernt, nein, die persönliche Buße fehlt völlig.

            Wenn Sie also Sebastian Kurz als einzig wählbaren Politiker (weil „Christ“) bewerben, berechtigte Kritik an ihm aber vom Tisch wischen wollen, dann ist das (bewusste) Irreführung. Kurz ist ein Mensch, Kurz ist Sünder (wie wir alle) trotz seines teuer erkauften Saubermannimages.

            Außerdem: Trennung von Kirche und Staat ist sinnvoll. Und, ganz ehrlich: wenn ihnen die Karfreitagssache nicht gezeigt hat, dass diesen Menschen die Anliegen von (protestantischen) Gläubigen keinen Pfifferling wert sind, dann weiß ich nicht, /was/ Sie aufrütteln würde. Wären noch mehr Katholiken an der Macht, hätten wir wahrscheinlich eine schleichende Fortsetzung der Gegenreformation. Dann lieber laizistisch und sozial (nicht -istisch).

          • Selbstverständlich bin ich ein Pastor. WIe gesagt ein Missionspastor. Oder Outreach Manager.

            Vereinsregister Living Hands 15..9.2019

            Und genau da liegt mein Problem. Genauso qualifiziert wie sich die Gruppe um Peter Pilz gegenüber den Freikirchen verhält, in dem man eben nicht einmal in der Lage ist, sich schlau zu machen, wer dort welche Funktion hat, sondern nur weiss das man die Kreuze wegbekommen will, irgendwie ein in meinen Augen fast okkulter Wunsch, so beurteilt man eben auch Sebastian Kurz.

            Spricht von einem Machtmenschen, obwohl Sebastian Kurz nicht zurück kam und meinte:

            Welche Frau macht mir jetzt Platz. Ich bin der grosse Peter Pilz und will mein Mandat.

            Ohne das ihn hierfür aber jemand als Machtmenschen bezeichnen würde. Oder?

  2. Pingback: Christenverfolgung in Österreich: Interessante Angriffe der Liste Pilz! | Der Liberale Bote – Die christliche Zeitung zur Weltverbesserung

  3. whatisandgmx schreibt:

    Sehr geehrter Herr Peitl!

    Es ist eine unaufrichtige Aktion von Ihnen, in einem anderen Artikel *meine* Antwort aus diesem Thread unter dem Link „Leserbrief von Liste Pilz“ zu veröffentlichen. Ich habe mit der Liste Pilz nichts zu tun, bis auf die Tatsache, dass ich sie am 29. September wählen werde, und das habe ich auch klar gemacht. Was gibt Ihnen das Recht, Behauptungen aufzustellen, die Sie nicht einmal überprüft haben (Sie haben mich nicht kontaktiert, um das zu klären). Sie haben meine Antwort aus dem Zusammenhang gerissen, Sie täuschen ihre Leser bewusst. Wenn ich von der Liste Pilz wäre (oder von ihr beauftragt), weil ich sie wähle, dann wären Sie im Umkehrschluss von der ÖVP oder den Team Kurz (beauftragt). Außerdem: Sie bezeichnen Herrn Kurz als „Bruder im Herrn“ (obwohl ob seiner offenbaren Werke berechtigte Zweifel daran angebracht sind), aber mir, der ich meine erste Antwort mit „ein Christ“ unterschrieben habe und biblisch argumentiere sprechen Sie offenbar das Christsein ab (offenbar können *echte* Christen nach Ihrem Verständnis ja keine andere politische Partei als die ÖVP wählen?) und das aus dem einfachen Grund, weil ich Sebastian Kurz‘ Heucheln, Täuschung und Lügen nicht gutheiße und anspreche.

    Ad Pastor: in dem Auszug aus dem Vereinsregister steht für Ihre Funktionsbezeichnung „Outreach Manager“, nicht Pastor, der Staat betätigt Ihre Funktion als „Pastor“ also objektiv keineswegs, wie Sie behaupten. Es ist nicht meine Schuld, wenn Ihre Funktion sich durch das Verstecken hinter schwammigen englischsprachigen Worthülsen nicht erschließt. Aber eigentlich ist es auch gleichgültig, wie Sie Ihre Funktion nennen. Wichtig ist, was dahintersteht. Das einzige, was ich von Ihnen bis jetzt gesehen habe, ist, dass Sie in für Gegenargumente blinder, unobjektiver Wut auf den politisch Andersdenkenden Ihre Leser manipulieren mit dem Ziel, diesen Sebastian Kurz als den einzig wählbaren darzustellen. Das ist unaufrichtig, und das sage ich Ihnen als Bruder im Herrn.

    „Die Frucht des Geistes besteht nämlich in lauter Gute und Gerechtigkeit und Wahrheit. Prüft also, was denn Herrn wohlgefällig ist und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt die vielmehr auf“ Galater 5,9-11

    Wir sind also aufgerufen, zu prüfen und die unfruchtbaren Werke der Finsternis aufzudecken. Meiner Meinung nach gehören Betrug, Heuchelei und Unaufrichtigkeit zu jenen Werken und es ist angezeigt, diese zu benennen.

    Mit freundlichem Gruß
    ein Christ

    P.S.: Ich fordere Sie auf, diese Antwort mit dem Linktitel „Gegendarstellung“ in dem besagten Artikel direkt unter dem besagten Link zu veröffentlichen.

    • Können wir uns darauf einigen, dass unabhängig zu Ihrer Aussage sie würden die Liste Pilz unterstützen, alleine schon der Wunsch, die Kreuze aus den Schulklassen zu entfernen und damit die Menschenrechte der Christen einzuschränken, nicht gerade als pro-christlich zu werten ist?

      Immerhin war ich der Initiator der Initiative „Das Kreuz muss bleiben“ und der dazugehörigen Petition!

      Das Kreuz muss bleiben

      De facto also ein persönlicher Angriff auf meine Person!

      • whatisandgmx schreibt:

        Ja, das war nicht pro-christlich. Und diese Causa beobachte ich auch kritisch.

        Aber: Christentum ist etwas Anderes als das materielle Symbol des Kreuzes. Aufgrund des hängenden Kreuzes wird keiner gläubig und ein hängendes Kreuz-Symbol gehört auch nicht zur Religionsausübung. Überhaupt sollten Menschen unser Christsein nicht an Äußerlichkeiten erkennen, sondern an unseren Handlungen: Werken der Nächstenliebe, Aufrichtigsein, für Gerechtigkeit einstehen, Friedenstiften uvm. Letzteres heißt aber nicht, dass Missstände „um des lieben Friedens Willen“ nicht mehr angesprochen, oder aufgedeckt werden sollen.

        Bei sich Zuhause, in Ihren Vereins- und Gemeinderäumlichkeiten können Sie ohnehin weiterhin Kreuze aufhängen.

        Herr Peitl, trotzdem bestehe ich darauf, dass Sie in den Artikel, wie von mir gefordert, meine Gegendarstellung veröffentlichen.
        Ich biete Ihnen davon unbenommen an, dass wir uns einmal zu einem persönlichen Gespräch treffen, um über diese Dinge zu diskutieren.

Kommentare sind geschlossen.