Das Wahlprogramm der Liste Kurz: Im Kampf für Jesus und die allgemeinen Menschenrechte!

^Ganz ehrlich, Freunde. Kaum hat man festgestellt, dass die letzte Zeitungsente „Der Kurz gibt so viel Geld aus“ auch in sich zusammenfällt, weil es leider in der Politik üblich ist, so viel Geld ausgeben zu müssen, hat man im Twitter nichts Besseres zu tun, als auf uns Christen zu schießen.

Wirft man Sebastian Kurz vor, dass er mehr Caritas Cafes in Österreich errichten möchte. Den Obdachlosen also eine deutlich bessere Versorgung.

Regt man sich wieder einmal über das Urteil des europäischen Menschenrechtsgerichtshofes auf, das besagt, dass Kreuze in den Schulklassen zu verbleiben haben.

Der EUGH bezog dieses Urteil übrigens auf Basis der allgemeinen Menschenrechte:

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, die Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, die eigene Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Regt sich darüber auf, das Sebastian Kurz die Eltern dazu verpflichten will, dass die Kinder in die Schule gehen. Und ich muss ehrlich sagen: Er ist nicht der erste in Österreich, der sich für eine allgemeine Bildungspflicht einsetzt. Nein, dass war schon Maria Theresia.

Nimmt es ihm übel, dass er die Terrororganisation „Islamischer Staat“ untersagen will, weil er meint, dass in Österreich die goldene Regel gelten solle.

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Er also eine homogene Gesellschaft in Österreich haben möchte.

Und möchte, dass sich Asylwerber dort niederlassen, wo sie auch eine Arbeit finden können.

Wobei ich allen Ernstes von linker Seite gestern die Frage gehört habe, warum die Asylwerber eigentlich arbeiten sollen?

Und ich mir gedacht habe:

Eigentlich dachte ich, dass auch der linke Flügel für Menschenrechte wäre.

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder Mensch, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder Mensch, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und der eigenen Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
4. Jeder Mensch hat das Recht, zum Schutz der eigenen Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Ganz ehrlich? Auch ich glaube daran, dass das, was uns die Zeitung Österreich da vorgestellt hat, das Programm der Liste Sebastian Kurz sein könnte.

Österreich: Kurz Start in Migrationswahlkampf

Was ich allerdings weniger verstehe, ist die Kritik daran?

Ja, soll denn die Liste Sebastian Kurz den Menschen gegen die allgemeinen Menschenrechte das Arbeiten verbieten?

Oder: Vielleicht gar die Terrororganisation „Islamischer Staat“ genehmigen?

Den Wunsch äußern, dass Kinder ungebildet und daher für die Zukunft chancenlos bleiben?

Oder die christlich-jüdischen Wurzeln Österreichs verleugnen? Obwohl die Dezemberverfassung von 1867 streng christlich war?

Es also Dokumente gibt, welche die christlich-jüdische Prägung Österreichs bis heute bestätigen?

Wikipedia: Dezemberverfassung

Hatte uns nicht Bruno Kreisky mitgeteilt: Lernen Sie Geschichte?

Nein! Ich kann mir daher die Sinnhaftigkeit der Kritik durch den linken Flügel, aber auch durch Teile der FPÖ nicht wirklich vorstellen!

Oder, Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Pastor bei Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten
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