Amnesty international: Menschenrechte – nur für das Ausland!

Eine sehr aufschlussreiche Antwort habe ich am heutigen Tag von Amnesty International erhalten, die ich im Bezug auf die Christenverfolgungen im Inland mit grünen Fröschen, Abendmahle der Clowns, etc. ansprach.

Menschenrechte interessiert, so die eigene Antwort Amnesty International nur im Ausland. Wen wundert es also, wenn dann in Österreich die Menschenrechte mit den Füssen getreten werden?

Sehr geehrter Herr Peitl,

bitte verzeihen Sie unsere späte Beantwortung Ihres Anliegens, aufgrund sehr vieler Anfragen, war eine zeitnahe Rückmeldung leider nicht möglich.

Amnesty International setzt sich mit Aktivismus-, Kampagnen-, Bildungs- und Lobbying-Arbeit für Gewissensgefangene, das sind Menschen, die aufgrund ihrer politischen oder religiösen Überzeugung, ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe und Ethnie festgehalten werden, ohne Gewalt ausgeübt zu haben, gegen Folter und unmenschliche oder erniedrigende Behandlung, gegen „Verschwindenlassen“ und politischen Mord, für die Abschaffung der Todesstrafe und für die Rechte von Flüchtlingen ein.

Als Teil einer weltweiten Menschenrechtsorganisation liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Bearbeitung von Menschenrechtsverletzungen im Ausland, die Arbeit zu Österreich darf und soll nur einen kleinen Teil unserer Arbeit darstellen.

Leider sind wir darüber hinaus als rein spendenfinanzierte Organisation zu einer recht strikten Prioritätensetzung gezwungen und versuchen daher, diejenigen Problembereiche gezielt und fachkundig zu bearbeiten, die in unser Mandat und unsere Schwerpunkte fallen. Individuelle Fälle können wir nur in sehr beschränktem Ausmaß bearbeiten und wählen in oben genanntem Sinne jene aus, anhand derer sich ein strukturelles Problem schwerwiegender menschenrechtlicher Defizite veranschaulichen lässt.

Wir bedauern daher, hinsichtlich des von Ihnen geschilderten Anliegens nicht tätig werden zu können, meinen aber auch, dass was sie uns geschildert haben, wohl ein Fehler der Programmierung auf Facebook ist, der scheinbar öfters passieren vorkommt, wenn man neue Seiten erstellt. Wir würden Ihnen daher empfehlen, direkt das Support-Team von Facebook zu kontaktieren. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Mit den besten Grüßen,

Ihr Amnesty International Österreich Team

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Bundesobmann der Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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