Handlungsfähigkeit: Wie die EU ihre Mitgliedstaaten mit strategischer Souveränität ausstatten kann

Europa ist verletzlich.

Während die Welt in einen geopolitischen Wettbewerb gerät, stellen externe Mächte – darunter Russland, China und sogar die Vereinigten Staaten – die Fähigkeit der europäischen Länder, ihre Interessen und Werte in der Welt zu verteidigen, zunehmend in Frage.

Da die EU für die nächsten fünf Jahre die Regierungschefs auswählt, muss sie auch einen Weg finden, um die verlorene Souveränität wiederzugewinnen.

Ein neuer Bericht des Europäischen Rates für auswärtige Beziehungen dokumentiert die Schwachstellen Europas und erarbeitet eine Strategie, um die EU und ihre Mitgliedstaaten zu Akteuren zu machen, die auf der Weltbühne agieren können.

Handlungsfähigkeit: Wie die EU ihre Mitgliedstaaten zu strategischer Souveränität befähigen kann – veröffentlicht morgen, am 25. Juni, und enthält detaillierte Studien zu sechs spezifischen politischen Themen: internationale Wirtschaftspolitik (gemeinsam mit Bruegel verfasst), sekundäre Sanktionen, künstliche Intelligenz, Verteidigungspolitik, hybride Bedrohungen und multilaterale Institutionen.

Der Bericht enthält 56 spezifische politische Empfehlungen zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit Europas. Sie schlägt ein neues Konzept der „strategischen Souveränität“ vor, das die EU durch die neue Ära des geopolitischen Wettbewerbs führen kann. Schließlich wird ein Umsetzungsplan vorgelegt, der wichtige Reformen der außen- und wirtschaftspolitischen Mechanismen der EU und der Mitgliedstaaten umfasst.

Insgesamt hat die EU die Marktmacht, das Geld und das diplomatische Gewicht, um die Souveränität ihrer Mitgliedstaaten wiederherzustellen. Aber wenn Europa nicht bald handelt, wird es kein Akteur in der neuen Weltordnung, sondern das Schachbrett, auf dem Großmächte um Macht und Ruhm kämpfen.

Ziel der Bemühungen ist es, ein Europa zu schaffen, das gedeihen und seine Unabhängigkeit bewahren kann. Dies setzt voraus, dass die Europäer anerkennen, dass sie, auch wenn sie weiterhin eine regelbasierte multilaterale Ordnung und das transatlantische Bündnis unterstützen, auf die miteinander verbundenen sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen anderer mächtiger Staaten reagieren müssen. Die strategische Souveränität Europas hängt davon ab.

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Über die Autoren:

Zu den Herausgebern des Berichts gehören Mark Leonard , Mitbegründer und Direktor des ECFR, und Jeremy Shapiro , Forschungsdirektor des ECFR .

Zu den Autoren der Berichte zählen Anthony Dworkin , Jean-Pisani-Ferry , Ulrike Franke , Ellie Geranmayeh , Richard Gowan , Gustav Gressel , Manuel Lafont Rapnouil , Elina Ribakova , Nick Witney und Guntram Wolff .

Über ECFR:

Der Europäische Rat für Außenbeziehungen (European Council on Foreign Relations, ECFR) ist ein gesamteuropäischer Think-Tank, der sich zum Ziel gesetzt hat, unabhängige Spitzenforschung zu betreiben, um eine kohärente, wirksame und auf Werten basierende europäische Außenpolitik zu betreiben.

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Der Europäische Rat für auswärtige Beziehungen vertritt keine kollektiven Positionen. Dieser Bericht gibt, wie alle Veröffentlichungen des Europäischen Rates für auswärtige Beziehungen, nur die Ansichten seiner Verfasser wieder.

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)

.) Bundesobmann der Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber und Journalist beim Liberalen Boten .) Autor zahlreicher Bücher
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