Österreichische Alternative: Zur Europafrage!

Und ich glaube, dass ist haargenau das, was ich seit längerer Zeit an der EU kritisiere.

Das diese zwar selbst keine Ergebnisse mehr erzielt, allerdings gleichzeitig darauf schaut, dass auch die Politiker und Politikerinnen in deren Ländern ihre Arbeit nicht mehr tun. Österreich, als immerwährenden neutralen Staat, zu Pesco verpflichtet haben.

Ein europäisches Waffenbündnis, bei welchem wir nunmehr, so wie bei der NATO auch Beistandspflicht haben.

Wir hochrüsten müssen! Gelder, die man für andere Dinge im Land notwendiger brauchen würde! Oder sagen wir einmal:

In Waffensysteme investieren sollen, die nicht der Neutralitätserhaltung dienen!

Denn diese Investitionen wären überfällig!

Während sich aber all diese Organisationen denen wir beigetreten sind, nicht fragen, wie sich dies mit der immerwährenden österreichischen Neutralität verhält?

Man als EU Waffenverbände schmiedet, die dann bis nach Afghanistan zu finden sind, im Bereich der EU aber keine Lösungen mehr erzielt werden!

Die EU nur noch dann funktioniert, wenn Angela Merkel oder Macron ein Machtwort sprechen.

Man sich daher fragt:

Und wo bleibt das Einstimmigkeitsprinzip des Reformvertrages?

Ja, ich wäre für ein Vereintes Europa! Ein Europa der Menschen! Mit einer bindenden Direkten Demokratie! Und einer Einhaltung der allgemeinen Menschenrechte!

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Und nein!

Ich bin nicht dafür, in einem Europa zu leben, in dem der Gleichheitsgrundsatz der EU vom Europa Parlament und den EU Einheiten selbst außer Kraft gesetzt wird.

Wo nicht Nächstenliebe, sondern Egozentrik der Entscheidungsträger ist.

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Ich wäre für ein Europa, dass der Mensch als „Unser Europa“ wahrnehmen und nicht als:

Brüssel hat gesagt!

Und ich wäre für ein Europa, in dem man sich allgemein Gedanken darüber macht, wie man die Armut wieder abbauen kann.

Ein Europa, wie man es uns 1995 versprach, als man behauptete, den Menschen gehe es danach besser. 

Wenn das die EU sicher stellen kann, dann wäre ich für ein Europa, auch wenn ich die Meinung vertrete, dass man die Entscheidungen für die Menschen nur in den einzelnen Staaten treffen kann.

Wenn das die EU aber nicht kann, so kann sie auch keine Politik, also Volks-, Stadt- und Mensch-Vertretung gewährleisten.

Und dann sollte man sich wirklich einmal überlegen, wozu dieser Verein dann überhaupt dient!

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der Österreichischen Alternative (VOLG)

.)Bundesobmann der ODP - Die ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE (VOLG) .) Präsident des Ordo Templi Liberalis .) Outreach Manager der Living Hands .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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