Österreichische Alternative: Blau vs. grün? Die Geschichte der österreichischen Politik!

Der VdU waren anders als oft behauptet keine Nazis! In diesem Artikel erkläre ich warum!

„Lustige Art von Parteiwerbung“, habe ich mir am heutigen Tag im Facebook gedacht, als ich las, dass Sissy Wohlschläger den Eindruck hat, man müsse sich heute dafür entschuldigen bei der FPÖ zu sein.

Und: Nein, das denke ich nicht! Auch wenn es mir vollkommen unmöglich wäre! Da ich eben die Geschichte der FPÖ aber auch die Geschichte Österreichs und seiner Politik kenne!

Und daher möchte ich einmal meine Beweggründe zur Kritik an der FPÖ, als ehemaliger Deligierter zum Landesparteitag der FPÖ in Niederösterreich und Enkel der ersten Parteisekretärin Maria Erna Hanna Behaghel von Flammerdinghe schildern.

Weil viele heute noch immer meinen, dass der Peitl eigentlich ein FPÖler wäre, erscheint mir das fast notwendig!

Einmal schauen ob Ihr mich versteht!

Die Geschichte der FPÖ begann in Österreich

Vorweg sollte man vielleicht einmal erwähnen, dass die FPÖ in ihren Anfangstagen noch der „Verband der Unabhängigen“, nicht wie das Demokratiezentrum behauptet „der Ehemaligen“, in keinster Weise Deutschnational gewesen ist.

Das sowohl Viktor Reimann als auch Alois Kraus aus dem österreichischen Widerstand gegen das NS Regime gekommen waren.

Allerdings aus dem internen Widerstand. Den man von Seiten der Alt-Österreicher rund um Otto von Habsburg aufgebaut hatte.

Die Presse: Otto von Adolf Hitler steckbrieflich gesucht

Er selbst stand ja auf dem Steckbrief des Deutschen Reiches.

Viktor Reimann

Wikipedia: Viktor Reimmann

Herbert Alois Kraus

Wikipedia: Herbert Alois Kraus

Und als Sekretärin meine Großmutter,

Maria Erna Hanna Behaghel von Flammerdinghe

Die Frau des Otto Behaghel von Flammerdinghe. Dem Sohn des k & k Eisenbahn Pioniers Richard Behaghel von Flammerdinghe und der Marianne Weber von Webenau. Der Schwester des Viktor Weber von Webenau.

2 interne Widerstandskämpfer gegen den NS Gedanken „Heim ins Reich“ und die zuständige Familie für Österreich, da am 11.11.1918 Oberbefehlshaber der k & k Armee gründeten also gemeinsam den VdU. Eine Partei für Österreich.

Denn:

Der ursprüngliche Gedanke des VdUs war die Unabhängigkeit Österreichs wieder zu erlangen. Daher auch der Name.

Grundlage

Die Grundlage hierzu und auch das habe ich inzwischen mehrfach berichtet, waren die Gesetze vom 12.11.1918 im Bezug auf den Staat Deutschösterreich

.) RIS: Definition Deutschösterreich
.) Artikel 2: Deutschösterreich als Bestandteil der deutschen Republik

Und dann die fatale Erklärung in der Definition des Staatsgründungsgesetzes der Republik Österreich.

Welches besagt.

Das Deutschösterreich nunmehr die Republik Österreich in keinerlei Rechtsnachfolge des bestehenden Staates gründet. 

RIS: Staatsgründungsgesetz

So das der ursprüngliche Staat, das Kaisertum Österreich, einfach eingeforen wurde.

Ein Staatsgründungsgesetz, dass dadurch notwendig geworden war, dass man in St. Germain den Separatfrieden mit Österreich vom 3.November 1918 akzeptierte:

Wikipedia: Waffenstillstand von Villa Giusti

Man aber von Seiten der Deutschösterreicher das Herrenhaus einfach wild aufgelöst hatte.

Wikipedia: Herrenhaus (Österreich

Ab dem 12.11.1918 also mein Urgrossonkel für die Staatssicherheit zuständig war, den man aus dem Grund heraus, den Waffenstilstand der Villa Giusti ohne Rücksprache mit Wien zu unterzeichnen, eigentlich vor ein Militärgericht hätte stellen müssen.

Und da man das nicht wollte, erklärte ihn Karl I kurzerhand zum Oberbefehlshaber der Armee.

Und man muss einmal von Grund auf sagen, dass auch trotz der 1962er Erklärung Otto von Habsburgs, dass sein Haus niemals mehr an den Regierungsgeschäften teil nehmen wird und trotz des Staatsbürgerschaftswechsels aus dem Jahr 1972

Die Presse: Als der „Spross des Kaiserhauses“ wieder nach Österreich kam

die Unterschriften des Herrenhauses auf den Verzicht Habsburgs oder die Auflösung des Kaisertums Österreich bis heute nicht beibringbar gewesen ist.

Karl I. berief sich am 11.11.1918 auf das  6 Augenprinzip der Dezemberverfassung.

Wikipedia: Dezemberverfassung

Und da das Herrenhaus am 12.11.1918 nicht unterzeichnen wollte, wurde es eben wild aufgelöst. Nie wieder einberufen.

VdU will Klärung für Österreich

Genau diese bis heute ungeklärte Situation veranlassten Alois Kraus, seines Zeichens Zeitungsherausgeber und Viktor Reimann dazu, den VdU, die heutige FPÖ zu gründen.

Es ist also Quatsch, dass es die Partei der „Ehemaligen“ gewesen ist.

Sonst hätte man sie wahrscheinlich auch so genannt!

Denn: Wovon hätte den dann die Unabhängigkeit bestehen sollen?

Warum der Verband der Unabhängigen?

Wwer versteht den VdU?

Das Problem war nur, dass die Partei selbst, weil man nach 1918 tunlichst versucht hatte, das Problem von St. Germain zu vertuschen,

.) nicht zugegeben wollte, dass man als Deutschösterreich untersagt worden war,
.) niemand den Ständestaat verstand, der kurzzeitige Versuch der Rückkehr zum Monarchismus, unmöglich da die Sozialisten Otto von Habsburg nicht ins Land lassen wollten und
.) Die Grundlage von Adolf Hitlers „Heim ins Reich“, also die Umsetzung dessen was die Deutschösterreicher bereits 1918 geplant hatten, den Anschluss an Deutschland,

auch nach dem 2. Weltkrieg dem Volk nicht richtig erklären konnte, für das Volk gar nicht so leicht verständlich war.

Sich viele fragten:

Was reden die da?

Weil ja das Problem in einem einzigen Punkt besteht:

Als die Deutschösterreicher mit dem Willen des Anschlusses an Deutschland in Schönbrunn einmarschierten, am 11.11.1918 war der Friedensvertrag für die österreichischen Truppen in Padua bereits unterzeichnet.

Das Kaiserhaus hatte dies allerdings dem Volk nicht bekannt gegeben, weil sich ein General, der Edle Viktor Weber von Webenau hierbei ganzu einfach selbstständig gemacht hatte. Also ohne Rückfrage in Wien agierte.

Der Kaiser aber niemand bestrafen wollte, dafür, dass er einen Weltkrieg beendet hatte!

Und darüber war das Volk ebenso wenig informiert, wie die Deutschösterreicher.

Wikipedia: Viktor Weber von Webenau

Wie nannte es einmal Jörg Haider:

Österreich eine ideologische Missgeburt?

2 Lösungswege

Das Problem bei der Sache und das wird man jetzt wieder bei den Wahlen 2019 wider erleben, wo die Österreichische Alternative die Meinung vertreten wird, Back to the roots, während die demokratische Alternative, warum die so heisst ist mir schleierhaft, weil die Dezembervcrfassung eigentlich demokratischer ist als die nach Kelsen, weg 2 probieren wird.

Sprich: Beide eine andere Verfassung propagieren, während die der Österreichischen Alternative die Beendigung eines 100 jährigen Dornröschenschlafes bedeutet, während Gerhard Kuchta meint: Wir machen einfach eine neue Verfassung.

Also gründen noch einmal einen neuen Staat!

Was allerdings für mich immer noch nicht erklärt, was dann mit dem Kaisertum passiert?

Den Streit also in meinen Augen nicht beendet!

Der also den Deutschnationalen oder überhaupt einen dritten Weg beschreiten will. Was schwierig wird, weil die Verfassung die er aufstellt, ja wieder nur Gültigkeit für Deutschösterreich haben kann.

Und Österreich aufzulösen und tatsächlich ganz an Deutschland anzuschliessen, wie das bis heute die Deutschnationalen propagieren?

Da bin ich eigentlich dagegen!

Rückkehr zum Kaisertum

Das Problem, wenn man das nicht will:

Man muss vor den Zeitpunkt zurück, an dem der Fehler passiert.

Dem 12.11.1918.

Und der letzte bekannte Zustand zuvor war eben das Kaisertum Österreich!

FPÖ bekämpft sich selbst

Irgendwann, wie es genau dazu kam, kann wohl heute niemand mehr wirklich sagen, kam dann zur ursprünglichen FPÖ, dem VdU noch eine weitere Partei dazu.

Die Freiheitspartei eines Anton Reinthaller.

Wikipedia: Anton Reinhthaller

Von dem offensichtlich die VdU Seite ursprünglich annahm, dass er das Problem genauso würde lösen wollen.

Nun, ich nahm auch erst an, das Gerhard Kuchta an einer neuen Verfassung für das Kaisertum arbeiten würde.

Doch Anton Reinthaller von der Freiheitspartei scheint hierzu eher den 2. Lösungsansatz im Augen gehabt zu haben.

Sprich: Die entgültige Auflösung Österreichs im Heiligen römischen Reich deutscher Nation.

Was die FPÖ seither zu einer gespaltenen Partei macht!

Nicht wie heute viele behaupten zu einem Hitler Anhänger. Denn das sind die Deutschnationalen primär nicht. Hitler war Deutschnationaler. Nicht aber alle Deutschnationalen sind Hitler Anhänger.

Wikipedia: Deutschnationlismus

Die Zeit kam dann auch. Mit Siegfried Peter. Der war ehemaliger SS-Offizier.

Sondern zu dem, was derzeit auch wieder die FPÖ prägt.

Der Deutschnationalismus der Burschenschafter.

Burschenschaften

Eigentlich anständige Menschen, welche die Meinung vertreten, dass die Präzession von Deutschland mit dem Ideenreichtum Österreichs gepaart die beiden Länder beinahe unbesiegbar machen würde!

Und daher predigt man seit 1882 den tollen Schritt, dass Österreich, ehemalig Ostarrichi, also in den Augen der Deutschnationalen ein deutsches Lehen, nicht ganz richtig, denn es kam von Bayern und das war ein eigenes Herzogtum,

Wikipedia: Die Geschichte Bayerns

doch wieder zum Heiligen römischen Reich deutscher Nation oder Einfachheit halber Deutschland kommen soll.

Während die Legitimisten Österreichs auch Burschenschafter, nur spricht man da von Landmannschaften, bis heute die Meinung vertreten:

Österreich ist Österreich!

Der Gedanke spaltet die FPÖ

Und genau diese unterschiedlichen Gedanken der Lösung eines Problems aus dem Jahr 1918, spaltet seit der Fusionierung des VdU und der Freiheitspartei die Geister der FPÖ.

Das brachte Blüten hervor wie das BZÖ, bei welchen viele Menschen den Unterschied zwischen FPÖ und BZÖ gar nicht verstanden.

Findet aber auch in der Politik anderer Parteien immer wieder Vertreter, die meinen, dass die FPÖ ihre Probleme intern nie wird lösen können.

Dr. Bruno Kreisky

So zum Beispiel Dr. Bruno Kreisky.

Der irgendwie ein VdUler gewesen ist.

Auch wenn er noch liberaler dachte.

Für die Vollbeschäftigung eintrat.

Und dem die Presse heute nachsagt, er wäre der letzte Monarch gewesen.

Die Presse: Der allerletzte Monarch – Hiess Bruno Kreisky

Der wahrscheinlich zur Sozialdemokratie ging, weil es nicht möglich war, dass man auf Seiten der FPÖ den Gedanken des VdUs durchbrachte.

DDr. Günther Nenning

Oder selbiges DDr. Günther Nenning.

Der sich als rosaroter Monarchist bezeichnete.

Wer sich das Wahlplakat des VdUs anschaut, sieht eine leicht rosa Prägung.

Da dürfte der Begriff wohl hergekommen sein.

Vitalis: GÜNTHER NENNING – EIN UNBEQUEMER

Hans-Georg Peitl

Und wer sich meinen politischen Werdegang anschaut, wird sich denken:

Komisch, der war in ganz jungen Jahren Deligierter zum Landesparteitag der FPÖ in Niederösterreich.

Hat immer wieder versucht zur FPÖ zurück zu kommen. Und ist dann wieder gegangen.

Bis er eben seine eigene Partei, die inzwischen auch schon mehrere Namensgebungen hinter sich hat Christlich Liberale Plattform (CLP), Obdachlose in der Politik (ODP), Die Templer – Patriotische Christen Österreichs (TCÖ), Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) und nunmehr eben Österreichische Alternative (VOLG) hinter sich hat, gründete.

Auch ich habe versucht, die FPÖ wieder zum VdU zu machen! Ohne Erfolg!

Der ewige Widerspruch

Denn:

Man kann nicht gleichzeitig für die Wiederherstellung ÖSTERREICHS sein und den Glauben vertreten, man löse es daher im Heiligen römischen Reich deutscher Nation auf.

Weil es bei zweiterem Weg eben dann nicht mehr Österreich, sondern eben Deutschland wäre.

In meinen Augen ist es daher ein wenig skuril, gleichzeitig „Immer wieder Österreich“ zu singen und als Ansicht die Meinung, am Besten wäre es daher, man löst das Land auf.

Und für mich noch unverständlicher, zu meinen:

Das Problem lässt sich mit einer neuen Verfassung für die Republik Österreich klären, weil, wie ich gestern versucht habe zu erklären, das Problem ja gar nicht in der Verfassung besteht. Die wäre schon in Ordnung.

Sondern das diese Verfassung Deutschösterreich erlassen hat.

Das sich zu diesem Zeitpunkt selbst als Bestandteil der deutschen Republik sah.

Ergebnis einer Historikerkommission

Und genau darauf hätte eigentlich eine Historikerkommission bei der FPÖ kommen müssen.

Das es eigentlich zweier Parteien bedarf um beide Grundgedanken betreuen zu können.

Wahrscheinlich der Grund, warum man das Ergebnis so ungern Preis gibt.

Genauso wie eine Historikerkommission bei den GRUENEN auf das selbige Ergebnis kommen würde.

Nämlich, dass auch dort Alt-Österreicher und Kommunisten miteinander verbunden sin.

Etwas, dass man, bevor es Partei wurde, durch die Basis/Direkte Demokratie gelöst hat.

Oder man kommt, so wie Dr. Günther Nenning, Dr. Jörg Haider auch nunmehr auch ich auf die Idee, dass es überhaupt nur mit zwei verschiedenen Parteien geht.

Wobei hierbei grün und blau in weiterer Folge verschwimmen!

Die typische

ÖSTERREICHISCHE ALTERNATIVE!

Glaubt Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Initiator der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE

.)Initiator der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE (Einer Plattform aus VOLG - Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner, Obdachlose in der Politik (ODP), Christlich Liberale Plattform (CLP) und Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)) .) Reichsritter des Ordo Templi Liberalis .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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Eine Antwort zu Österreichische Alternative: Blau vs. grün? Die Geschichte der österreichischen Politik!

  1. Solomon Dumitru schreibt:

    Dumnezeu este unul singur Tată Ceresc tuturor națiilor orice fel de nație pentru că sufletul nu are o nație când este judecat am dreptate ? Însă pe plan politic nu putem amesteca Religia de orice naționalitate ar fi ea ar fi o discriminare ! Eu condamn Comunismul din România la care eu am suferit de la vârsta de 10 ani ! Toți care m-au condamnat nu mai sunt aceia vor fi judecați în cer de Tatăl Ceresc !România după Revoluția adevărată mă refer că sunt Sibian sa vărsat mult sânge la care au trecut 30 de ani și eu voi rupe tăcerea o fac față de Dumnezeu sau orice Credință nu fac discriminare eu nu prea înțeleg doar Istoria Românească fiecare Țară are istoria ei noi avem Istoria adevărată a României nu a Comunismului ce a făcut Ceaușescu în 40 de ani tot Comuniștii lor au distrus într-un an ! Vă mulțumesc și un Weekend Binecuvântat !

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