Hans-Georg Peitl: Abschied eines Altpolitikers! Es lebe die Pressezensur?

Nachdem am Dienstag beschlossen wurde, liebe Freunde, dass es in weiterer Folge wohl am 29.September zu Neuwahlen kommen wird, Neuwahlantrag tritt allerdings erst mit 3. Juli in Kraft, womit wohl auch zu diesem Zeitpunkt der Unterstützungserklärungswahlkampf beginnen wird, erinnere ich mich wieder einmal an zahlreiche Wahlkämpfe, die ich in meinem Leben geführt habe.

Das erste Mal zu einer Gemeinderatswahl trat ich glaube ich 1987 in Maria Enzersdorf für die FPÖ an, die damals noch in keinster Weise deutschnational geprägt war, sondern zu Zeiten eines Norbert Steger eher eine Liberale Prägung aufiwies.

So das es kein Problem war, dass meine RFJ Gruppe in Maria Enzersdorf zu gut 80 Prozent aus ÖVPler Kindern bestand.

Nun, dass hätte mir aus anderen Gründen nach der letzten Wahl auch passieren können.

Anmerkung: Übrigens alles gute Herr Strache, trotz ihres Deutschnationalismus zum 50.Grburtstag

1990 stieg ich dann aus der Politik aus, weil Jörg Haider angefangen hatte, die FPÖ national einzufärben. Damals allerdings noch ohne dem deutschnationalen Ansatz.

Und ich als Liberaler mich eigentlich nicht mehr so richtig wohl fühlte.

Ich habe mich daher dann Jahre lang in der Kirche als christlicher Popmusiker der Gruppen Duo Junker Jörg und Leben und Liebe herumgetrieben, mit dem diakonischen Werk die Initiative Sarajevo 1992 – Wir Kinder brauchen Eure Hilfe gestartet, ein Einkaufstelefon aufgebaut oder bei der Aktion Friedenstaube mitgeholfen.

Und obwohl vieles von dem, was ich gemacht habe politisch motiviert gewesen ist, so auch die Organisation des ersten Marsch für Jesus 1991 in Wien, so mich doch bis 2008 aus der Politik herausgehalten.

Mein Pech war glaube ich, dass ich 2001 die Projektleitung des Invekos Projekts, der Förderung der österreichischen Landwirte in der EU im Rahmen der Agrarmarkt Austria übernahm und erlebte, wie chaotisch doch teilweise diese EU agiert.

Und daher war die Anfrage 2006 ob ich mithelfen würde, Unterschriften für ein EU Austrittsvolksbegehren zu sammeln gar nicht so überraschend.

Nicht wissend, dass im Back Ground hinter Schramm und Paukert und Grüner eben Inge Rauscher, die ehemalige Stellvertretende Bundesvorsitzende des VGÖ, der Vereinigung Grüner Österreichs steht.

Ich also seelenruhig zu Grün wechselte.

Im Rahmen von RettÖ dann auch am 26.4.2008 am Rednerpult zur Forderung einer Volksabstimmung zum Reformvertrag am Ballhausplatz stand.

Und daher zu den bekannten 12 Leuten Österreichs gehöre, die eben gerne eine Volksabstimmung gesehen hätten.

Von da an habe ich eben das Team um Inge Rauscher so gut ich konnte unterstützt und bin 2010 für die Plattform Direkte Demokratie zu den Wien Wahlen angetreten.

Habe dann weiter agiert. Und mich 2015 dann vom ehemaligen BZÖ, Helmut Stubner, breit klopfen lassen, wieder für die Wien Wahlen zu kandidieren.

Also: Diesmal für die Freidemokraten.

Die mir dann allerdings doch ein wenig zu weit rechts positioniert gewesen sind!

So das ich mich für die Nationalratswahlen 2017 dazu entschloss, diesmal mit den Obdachlosen in der Politik (ODP) selbst anzutreten..

Ich sag es Euch, Freunde.

Leider werde ich alt. Und so habe ich diesmal lange überlegt, was ich mit den Nationalratswahlen 2019 tun werde.

Denn: Dadurch das ich sehr unterschiedliche Augen habe, auf dem rechten Auge 2.5 Dioptrien 1.0 Zylindrisch auf dem linken Auge 8.5 Diotrin 0.5 zylindrisch führt die Altersweitsicht dazu, dass ich die Bilder nicht mehr ganz klar wahrnehme.

Es also für mich unheimlich schwer geworden ist, die Strassenarbeit zu tätiten.

Mich eigentlich, bei meinem letzten Wahlkampf nur noch darauf verlassen kann, dass mich die Menschen in die Wahl tragen.

Mit zum Abschied noch einmal schenken, dass ich ein letzes Mal kandidiere.

Ja, meine Ansichten kennt ihr aus unserer Zeitung seit vielen Jahten.

Und das ich für Alt-Österreich eintrete, dass wisst ihr aus dem Jahr 2017, damals als meine Augen noch funktionierten.

Ich noch gut 8 Wochen auf der Strasse stehen konnte um die Obdachlosen in der Politik (ODP) an den Start zu bringen.

So wie zuvor für die Freidemokraten.

Und davor für die Plattform Direkte Demokratie.

Nur: Ob man mir, einem alten Ross, welches inzwischen viel Lebenserfahrung gesammelt hat, noch einmal einen Wahlantritt gönnt?

Das müsst Ihr entscheiden!

Seid Ihr mit dabei?

Übrigens: Sollte ich es bei dieser Wahl nicht mehr schaffen, so werde ich in weiterer Folge mich nur noch dem Journalismus widmen. Denn in Räumen da gehen meine Augen einfach noch besser!

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE

.) Obmann der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE (Einer Plattform aus Obdachlose in der Politik (ODP), Christlich Liberale Plattform (CLP), Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) und VOLG - Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner) .) Reichsritter des Ordo Templi Liberalis .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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