Paulus, ein Bürger Roms

Bischof Oliver Gehringer

Paulus hat von seinem Recht als römischer Bürger Gebrauch gemacht und an den Kaiser appelliert!

Mit der Anrufung des Kaisers war der Prozess vor dem Prokurator Festus eigentlich abgeschlossen. Nun hätte Festus den gefangenen Paulus gleich zum Kaiser schicken können, was er aber vermied.

Stattdessen erschienen König Agrippa und dessen Schwester Berenike selbst.

Vor ihnen sollte der Prozess eine Fortsetzung finden.

Diese Verzögerung im Ablauf des Geschehens dient dazu, dass Festus selbst das Prozessgeschehen schildern kann.

Welche Unterstützung er sich erhoffte, bleibt an dieser Stelle offen.

Sicher ist nur, dass Agrippa im Prozess kein endgültiges Urteil über Paulus zustand, denn Festus hatte nach Beratung mit dem Beirat zugestimmt, dass Paulus zum Kaiser nach Rom ziehen und sich von diesem richten lassen solle.

Dennoch sind dabei zwei Punkte wesentlich:

1. Festus erklärt, dass dem Paulus kein Verbrechen vorgeworfen werden kann; der römische Staat hat keinen Grund gegen ihn (und gegen die Christen überhaupt) vorzugehen; und

2. die Streitfrage ist eine rein religiöse (innerjüdische nach seiner Auffassung): die Frage, ob Jesus lebt. Das ist tatsächlich die Frage. Für uns Christen heute sollte es keine Frage mehr sein, wir sollten aber die Antwort in unserem Tun und Lassen auch in der Welt leben. Diese Aufgabe ist bis heute der Kernauftrag Christi! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE

.) Obmann der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE (Einer Plattform aus Obdachlose in der Politik (ODP), Christlich Liberale Plattform (CLP), Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) und VOLG - Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner) .) Reichsritter des Ordo Templi Liberalis .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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