Die Templer: Staatsverweigerer!

Ein wirklich lustiger Mensch, liebe Freunde, hat mich am gestrigen Tag im Facebook gefragt, wie ich denn nun eigentlich zu Monika Unger und ihrem „Staat Steiermark“ oder aber ihrem „Völkerrechtssubjekt Staatenbund Österreich“ stehen würde.

Nun.

Einen Staatenbund hat es tatsächlich einmal zu Zeiten des 1. Weltkrieges gegeben. bestand aber nicht nur aus Österreich. Und einen Staat Steiermark hat es auch einmal in der Geschichte gegeben. Ist dann aber dem Bund von Staaten „Kaisertum Österreich“ beigetreten. Und daher heute zu Tage Bestandteil der Republik.

Dennoch erscheint es mir wagemutig, auf die Idee zu kommen, etwas Anderes als das, was die Bundesregierung, ja die Regierung des „Besatzungsstaates Deutschösterreich“, der sich eben Republik Österreich nennt, selbst definiert, zu fordern.

Nämlich: Die Anerkennung des Kaisertums Österreich als ebenso bestehender Staat.

Und zwar nicht, weil ich es gut finden würde, dass etwas Neues entsteht, dass tut es ja damit sowieso nicht, sondern weil etwas Altes laut der Gesetzeslage der Republik Österreich, ja nach wie vor existiert.

Ja, in den Gesetzen sogar festgeschrieben steht. In dem die Bundesregierung im RIS deklariert, dass sich die Republik Österreich in keinerlei Rechtsnachfolge des Kaisertums befindet.

Das dieser Staat also ebenso wie die Republik nach wie vor existiert ist nicht meine Behauptung, sondern entspricht der Gesetzeslage im Bundeskanzleramt.

Staatsgründungsgesetz Republik Österreich


In der Fassung vom 31.12.1999, der aktuellen Fassung, steht immer noch festgeschrieben, dass sich die Republik in KEINERLEI Rechtsnachfolge befindet.

Sprich: Das 1999 das Kaisertum Österreich zweifelsfrei immer noch bestand.

Wenn ich also meine, bei den Verhandlungen mit der EU hätte auch das Kaisertum beigezogen werden müssen, dann behaupte ich dies deshalb, weil es die Gesetze der Republik Österreich erforderlich machen.

Denn: Immerhin teilt man sich ja ein Staatsgebiet!

Und es ist auch nicht meine Behauptung, dass sich die Republik Österreich als ein Bestandteil der deutschen Republik betrachtet. Sondern auch dieses Gesetz steht nach wie vor im RIS. Der Sammlung der Gesetze im Bundeskanzleramt. Es ist das Gesetz vom 12.11.1918. Zu dem auch keine neuere Fassung angeboten wird.

Gründung des Staates Deutschösterreich

Und bei genauer Durchsicht der Gesetze findet man am 14.März 1919 sogar ein Gesetz wie in Zukunft mit den VERFASSUNGEN umzugehen ist.

Gesetz über den Umgang mit den VERFASSUNGEN

So das also auch von der Republik Österreich die Existenz der Dezemberverfassung nicht abgestritten wird.

Nein. Als das hat man ordnungsgemäß in der Gesetzeslage des Besatzungsstaates Deutschösterreich, oder heute Republik Österreich, festgehalten!

Trotz einer Kelsen Verfassung. Trotz eines 2. Weltkrieges. Denn: Das belegt das Gesetz vom 31.12.1999. Es hat sich in der Rechtslage nichts verändert!

Außer der EU Beitritt. Bei dem allerdings nunmehr einmal abzuklären wäre, wer denn nun eigentlich genau der EU beigetreten ist.

Denn: Im Reformvertrag vom 2008 wird die Republik Österreich, oder korrekter Deutschösterreich ausgewiesen!

Und das ist keine Unterstellung meinerseits. Das ist der normale juristische Stand Österreichs.

So wie also Unger es getan hat, einfach einen eigenen Staat zu entwickeln, ist verwerflich!

Es reicht schon das Chaos, dass die Republik Österreich mit den Staaten Österreich angerichtet hat.

So das man sich heute fragen muss:

Nun, welcher Staat existierte eigentlich im alten Israel. Israel oder Rom?

Und: Existierten heute zu Tage Israel und Palästina?

Laut UNO ja.

Auch wenn dies von den dortigen Streitkräften immer wieder bestritten wird.

Und wie Jesus empfiehlt, mit so einer Situation umzugehen, nun, das wissen wir aus der Bibel:

Lk 20,25
Er aber sprach zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

Zum Ungehorsam gegen einen Besatzer aufzurufen führte in der Zeit Jesu zur Kreuzigung!

Besser so wie ich es  heute zu Tage zu sagen pflege:

Einer Besatzungsmacht ist bis zu ihrem Abzug unbedingt Folge zu leisten.

Es gibt aber auch die andere Seite von Staatsverweigerung!

Wir Monarchisten respektieren die Republik Österreich als das, als was sie sich uns selbst deklariert hat. Als Bestandteil der deutschen Republik, so das Gesetz vom 12.11.1918

Staatform des Staates Deutschösterreich

und eben laut Staatsgründungsgesetz vom 21.10.1919 als Besatzungsmacht des Kaisertums.

Umgekehrt erscheint dies allerdings heute zu Tage deutlich schwieriger!

Weil die Republik, trotz anderslautender Gesetze ihrerseits, heute die Behauptung aufstellt, dass es das Kaisertum Österreich nicht mehr gebe.

Und das ist in den Gesetzen der Republik selbst anders festgehalten!

Und genau das halte ich für bedenklich.

Weil: Genau genommen ist doch auch das Staatsverweigerung!

Findet Ihr nicht?

Übrigens: Wenn man präzise ist, verweigert ihr sogar beide Staaten. Die Republik Österreich, deren eigene Gesetzgebung im Bezug auf Staatsgründungsgesetz ihr nicht respektiert. Und das Kaisertum Österreich. Oder?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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