Die 7 Europafragen: Ein Interview mit Hans-Georg Peitl, Bundesobmann der ODP!

Von Seiten der EU-Nein und ihres Medienmannes Werner Königshofer, ehemaliger Nationalratsabgeordneter wurde uns ein Interview zum Thema EU und unser Standpunkte überliefert. Auch wenn ich einige Tage darüber nachgedacht habe, ob und wie ich die Fragen beantworten soll habe ich mich letztlich doch dazu entschlossen.

Hier also unsere Standpunkte:

Sehr geehrter Herr Königshofer,

Auch wenn ich mir zur Beantwortung ihrer Fragen ein wenig Zeit gelassen habe, so möchte ich sie dennoch beantworten:

1. Wie beurteilen Sie die Aussagen zum „Ende der EU“?
Die Gefahr ist durchaus gegeben, da gerade die EU Kritiker die Nase vorne haben dürften. Allerdings ist das Problem, dass das Ende der EU zweifelsfrei einen Europa-Krieg bedeuten würde. Dies wissend hat die PESCO von Bulgarien aus bereits die ersten Truppen unter PESCO Flagge nach Afghanistan entsandt. Um im Ernstfall den Krieg von Europa nach Asien verlagern zu können.

2. Wie bewerten Sie die Zukunft der europ. Währungsunion und des EURO?
Die Europäische Währungsunion erscheint mir durchaus stabiler als die EU selbst zu sein. Da man den Euro, ohne es uns mitzuteilen, inzwischen vom Dollar abgekoppelt und an den Lev gebunden hat, wurde aus einer EU Weichwährung eine echter stabile Währung mit Kaufkraft. Der Lev ist zwar nicht gerade eine sehr starke Währung. Allerdings die einzige zur Zeit in Europa vorhandene Währung mit Golddeckung. Merken tut man das daran, dass hier in Bulgarien der Kurs von EURO und Lev immer stabil bleibt, der Dollarkurs hierzu aber schwankt.

3. Nennen Sie mir das Land / die Länder in der EU, in denen es den Bürgern heute besser geht als noch vor 20 Jahren?
Die Schweiz. Wobei die Schweiz ausschliesslich ein EU Assozierungsabkommen unterzeichnet hat.

4. Sind Sie in der Lage, den tatsächlichen ö. Nettobeitrag für die EU im Jahr 2017 zu berechnen?
Nein. Das kann niemand. Denn das würde sich sofortigst ändern, wenn eines der 26 EU Staaten mitteilt bankrott zu sein. Da die Buchhaltungen Black Boxes sind, ist eine Entwicklung in dieser Richtung nicht vorhersehbar.

5. Wären Sie auch bereit, für einen EU-Bundesstaat das ö. Neutralitätsgesetz und andere Verfassungsbestimmungen zu ändern oder gar abzuschaffen?
Bitte nicht böse sein. Diese Frage kommt ein wenig spät. Durch das NATO Assozierungsabkommen und durch PESCO haben wir de facto die Neutralität Österreichs längst aufgehoben.

6. Wie bewerten Sie den Begriff BEVÖLKERUNGSAUSTAUSCH und den Artikel zum Thema AFRIKA von Claudia Schmidt?
Das ist ein Thema, bei dem ich mich meiner Stimme enthalte. Richtig ist, dass immer mehr Österreicher und Österreicherinnen das Land verlassen und Menschen aus anderen Teilen der Welt nachrücken. Allerdings verbietet man diesen die Arbeit. So das sie hier eigentlich de facto nicht Fuß fassen können. Die Menschenrechtsverletzung an freiem Niederlassungsrecht und Arbeitsrecht ist momentan allerdings die Grundlage der inhomogenen Gesellschaft, die künstliche geschaffen wird. Von Menschen, die den Begriff Bevölkerungsaustausch dann für ihren Populismus brauchen.

7. Halten Sie die Voraussetzungen für die Teilnahme an der EU-Wahl für gerecht oder im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes für verbesserungswürdig?
Nein. Da die Bedingungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten unterschiedlich sind, können die Wahlen niemals korrekt über die Bühne gehen. Dazu kommt, dass man schon seit Jahren die Kleinparteien Unterstützungserklärungen sammeln lässt, die zur Teilnahme in anderen Staaten nicht notwendig sind. Der EU-Gleichheitsgrundsatz wird hierbei also permanent verletzt. Die Wahlen des Europaparlaments, übrigens so wie alle anderen Wahlen auch, verzogen.

Ich danke für das Gespräch

Ihr

Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Obddachlosen in der Politik (ODP)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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