Die Templer: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt!

Ganz ehrlich, Freunde.

Zu meiner grössten Erschütterung erlebe ich seit geraumer Zeit immer wieder, dass man uns Templern Vorwürfe dafür macht, dass wir über Identitäre nachdenken. Souveräne nachdenken. FPÖ und AfD nachdenken. Über Putin und Russland nachdenken.

Ja, mit solchen Gruppen sogar reden!

Um sie ganz einfach besser zu verstehen! Nicht vorzuverurteilen!

Und das man uns, weil wir mit diesen Menschengruppen reden, nachsagt:

Ihr gehört auch zu „diesen“!

Uns also, weil wir kommunizieren, sogar in die selbe Schublade schmeißt!

So das ich mich daher frage, wie verdutzt Jesus wohl geschaut hätte, wenn man ihm nachgesagt hätte: Du bist ein Zöllner! Du bist eine Hure! 

Hat man übrigens. Da gibt es sogar eine Geschichte!

Oder ob ihm die Tränen gekommen wären. Vor lauter Rührung!

Sich gedacht hätte:

Schlimm, dass mich diese Menschen immer noch nicht kennen!

Und weil ich diesen Vorwurf einfach als so unfair empfunden habe, habe ich irgendwann aufgehört, genau das zu tun!

Mit Zöllnern und Huren zu essen!

Oder: Mit denen zu reden, die wir heute zu Tage fast als das Gleiche bezeichnen!

Habe mir gedacht:

Sicherlich haben all diejenigen Recht, welche die Meinung vertreten, dass man mit denen, die die Gesellschaft spalten, nicht reden sollte!

Denn:

Das schadet dem eigenen Ruf!

So das ich mich nunmehr frage:

Bin ich damit eigentlich selbst zum Gesellschaftspalter geworden?

Denn:

Natürlich ist auch mir bewusst, dass die goldene Regel nur dann greifen kann, wenn die Menschen miteinander leben!

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Etwas, dass unmöglich wird, wenn man die Menschen mit zweierlei Mass misst!

Der Wunsch eines jeden Christen also sollte es daher sein, dass die Menschen erkennen, wie schön doch ein Leben miteinander wäre! 

Und das war schon zu Jesu Zeiten so.

Dem man warf wie gesagt Jesus vor, mit Zöllnern und Huren zu essen!

Erstaunlich eigentlich hierauf seine Antwort.

Mk 2,17
Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Das was Jesus hier eigentlich sagt, ist, dass es sinnlos ist, diejenigen, die bereits erkannt haben, dass das Reich Gottes ein Miteinander anstatt eines Gegeneinanders sein soll, zu einem Miteinander aufzurufen!

Weil sie ja das Wesentliche bereits erkannt haben!

Er also lieber mit denen redet, die es noch nicht verstanden haben!

Das doch vielmehr diejenigen der Erkenntnis der Nächstenliebe bräuchten, welche diese noch nicht haben!

Man also genau zu den Menschen gehen sollte, die dieser Erkenntnis bedürfen!

Zu denen mit Trennungs- und Spaltungstendenzen!

Zu denen, welche die Gesellschaft letztlich inhomogen gestalten!

Nicht indem ich diesen Recht gebe!

Sondern in dem ich diesen mitteile:

Hey, Gott liebt Dich. Er will Dich retten! Und Gott fordert nur eines dafür:

Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.

Hört endlich mit dem Hass gegeneinander auf!

Nicht, in dem ich die Achtung vor dem Individuum verliere!

Auch nicht so tue, als ob ich dessen Meinung teile!

Tue ich nicht!

Sondern in dem ich ihm klar bekenne:

Du, dass ist Deine Meinung! Nicht meine!

Meine Meinung heißt:

Lebt miteinander und nicht gegeneinander!

Und manchmal denke ich mir, dass es beinahe das selbe ist, aus welchem Grund man den Nächsten nicht liebt.

Ja, dadurch die Gesellschaft spaltet!

Ob ich die Gesellschaft spalte, weil ich zum Hass aufrufe. Oder ob ich die Gesellschaft spalte, weil ich den hasse, der zum Hass aufruft!

Weil ich mir denke:

Ein jeder Mensch, der zum Gegeneinander aufruft, fördert den Krieg!

Mt 12,30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Hat im Sinne der Bergpredigt kein Recht sich Kind Gottes zu nennen!

Mt. 5,9
Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen.

Weil er eben den Willen des Vaters nicht tut!

So das ich mich frage, ob ich überhaupt Christ bin, wenn ich beginne auszugrenzen?

Was meint Ihr?

Übrigens! Für diejenigen, die sich immer wieder wundern, dass meine Beiträge auf Facebook verschwinden oder sie wild als Kommentare verteilt werden, denen sei gesagt:

Ich habe mir da leider einen Hater eingefangen, der das für durchaus lustig erachten dürfte, Christen auf dem Facebook mit permanenten Spam Meldungen in den von uns organisierten Gruppen zu verfolgen.

Eigentlich schade!

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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