Gott, der sieht und weiß, dass es weit mehr Hunger in der Welt gibt

Bischof Oliver Gehringer

Gott, der sieht und weiß, dass es weit mehr Hunger in der Welt gibt, als wir uns auch nur vorstellen können, und nicht jeder Hunger eine theologische, sondern politische Ursache hat, segne uns und lasse uns in jeder Hinsicht selbst zum Brot werden.

Er mache uns bewusst, dass es vielmehr ein Verbrechen, als eine Sünde ist, wenn es in unserer Zeit dazukommt, Menschen hungern zu lassen, um damit Politik zu machen.

Er lasse uns erkennen, dass es auch in seinen Augen ein Verbrechen an der Welt und an der Menschheit ist, wenn wir, statt klare Worte zu sprechen die notwendig wären, in religiöses Geschwafel verfallen und uns in Phrasen verlieren, statt Farbe zu bekennen.

Er lasse uns begreifen, dass er uns einen scharfen Sinn und wachen Geist gegeben hat, damit wir in der Sprache der Welt reden, in der wir nach seinem Willen leben und wirken.

Er mache uns bereit, dort wo wir stehen, leben und agieren, den Hunger in der Welt zu bekämpfen, mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen und die wir einsetzen sollen, um das Antlitz der Erde zu verändern.

Er segne uns, damit wir seine Nähe erfahren; damit wir seine Macht erkennen, und damit wir an sein Wort glauben.

Er segne uns, mit der Treue zu uns selbst und auch zu unserer Geschichte; mit der Treue zu den Menschen, mit denen wir verbunden sind, und mit der Treue zu dem Glauben an ihn, zu dem wir uns bekennen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, nähre unsere Hoffnung, mehre unser Vertrauen, und lasse uns in der Liebe wachsen, damit wir so auch selbst zum Segen werden für die Welt.

Allen Freunden, einen gesegneten Dienstag der dritten Osterwoche.

+Bischof Oliver Gehringer

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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