Die Templer-Unsere Kritik an der EU: Ein Europa der Menschen!

Eine Frage, liebe Freunde, die ich mir schon seit geraumer Zeit gewünscht habe, ist am gestrigen Tag nach dem ersten Aufeinander-Treffen der 5 Spitzenkandidaten zum EU-Präsidenten an mich herangetragen worden, nämlich:

Was ich mir eigentlich von der EU erwarte?

Und bekannterweise habe ich im Vorwahlkampf die EU-Nein mit dem Hinweis unterstützt:

Das ich zwar nicht unbedingt für einen EU Austritt wäre, sehr wohl allerdings bedarf an Reformation erkenne.

Was mir ja ursprünglich die FPÖ nach Ausscheiden der EU-Nein nahe gelegt hätte.

Dank aber des Deutschnationalismus und des sonderbaren christlichen Verständnisses dann doch dazu geführt hat, lieber neutraler Wahlbeobachter zu bleiben.

Mal schauen, wie sich unsere allgemein aus Sicht der christlichen Monarchisten gefällten Ratschläge auf die Wahl auswirken?

Wir beziehen, so gut wir das können, eben die Standpunkte der Templer!

Denn ich habe es ja am gestrigen Tag in einem offen Brief an Vizekanzler HC Strache formuliert, so das mir die FPÖ wiederum die Antwort zurück gab, sie wären keine Nazis, was ich auch in keiner Zeile behauptet hatte, die Frage in den Raum gestellt, was zu diesem für mich unverständlichen plötzlichen Kurswechsel geführt hätte.

Der Tausch des erfolgreichen christlichen PRO Österreich Kurses, hin zum deutschnationalen Anti Christus Karfreitag Abschaffen-Kurs!

Eine Frage, auf die man mich leider ohne Antwort stehen ließ!

Erwartungen an die EU

„Was ich mir eigentlich von einer EU erwarten würde?“ hat mich am gestrigen Tag dann jemand anderer gefragt.

Dem klar zu sein scheint, dass ich eigentlich nicht aus der EU austreten will.

Sie allerdings in derzeitigen Form für selbstgefährdend erachte.

Nun. Die EU funktioniert zur Zeit von oben.

Oder besser gesagt sie funktioniert nicht.

Und hat dort ihren eigenen unabhängigen Rat. Unabhängig vom EU-Parlament.  Unabhängig von den Menschen. Unabhängig auch von jeglicher Wahl.

Gesetzgebung

Während also der Rat, der keinen Länderbezug aufweist, die Gesetze einem EU-Parlament zum beschließen vorlegt, welches die Gesetze beschließt und dann den Länderparlamenten zum Umsetzen weitergibt, eigenständig entscheidet, gibt es eigentlich außer einem europäischen Volksbegehren, dass allerdings auch wiederum nur an das EU-Parlament seine Anliegen richten kann, keinerlei Weg die Anliegen der Menschen oder sollte man sagen der Bevölkerung, des Volkes, an die EU heranzutragen.

Und wie gesagt, selbst mit einem EU-Volksbegehren mit 1 Million Unterschriften aus zumindest 5 EU-Mitgliedstaaten, was Länder interne Themen zu Behandlung unmöglich macht, kann man letztlich nur bis zum EU-Parlament gelangen.

Niemals aber bis zum Entscheidungsträger. Dem EU-Rat.

Zwar gibt es für die einzelnen Teilbereiche Kommissionen, die allerdings auch wiederum keinen Länder-Bezug aufweisen.

Bei den Völkern sitzen nur die EU-Beratungsstellen des EU-Parlaments.

So weit die Gesetzgebung!

Finanzwesen

Und das selbe passiert im Finanzwesen.

Bei welchem sich die Zentralbanken als Aufsichten der Banken verstehen.

Niemals aber eine Bank ein Mitspracherecht in der Finanzpolitik besitzt. 

Dem Militär

Bei dem derzeit eine EU-Armee aufgebaut werden soll, welche dann von den Bundesheeren eine bestimmte Ausrüstung und im Ernstfall ein Kontingent für Kriege anfordern kann.

Ungefragt der Tatsache, dass Österreich und Deutschland bereits seit dem 1. Weltkrieg keine militärischen Bündnisse haben dürfen.

Die assozierte Mitgliedschaft Österreichs bei der NATO also schon jetzt ein Problem verkörpert.

Man von einer Aushöhlung der immerwährenden Neutralität spricht.

So das man sich fragt:

Und was macht Österreich im Falle einer Europa-Armee?

Einer Armee die weit darüber hinaus reicht, was Frontex heute im Grenzschutz anbietet.

Direkte Demokratie

Wenn ich also darauf hinweise, dass ich der Meinung bin, dass man dann, wenn man die Menschen auf dem Basar in Süd-Bulgarien, die Meisten ahnen inzwischen, wo ich mich zur Zeit wirklich aufhalte, die Menschen nach ihren Problemen fragen würde, trüge es dann nach Brüssel und würde es von dort aus gemeinsam lösen, ginge dies deutlich besser, als die Meisten momentan meinen.

Das könnte die Rettung für die EU sein!

Es wäre aber auch die Forderung an die EU, dass sich die Machtverhältnisse in Brüssel schlagartig verändern.

Die alleinige Entscheidungsgewalt vom EU-Rat hin zum EU-Parlament verlagert wird und damit die EU-Volksbegehren deutlich mehr Gewicht erlangen.

Menschenrechte

Ebenso verhält es sich mit dem EU-Menschenrechten.

Menschenrechte, die letztlich nur ein schaler Abglanz der allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 verkörpern.

Weil zum Beispiel der Schutz der Religionsfreiheit kein Bestandteil der EU zu sein scheint.

Man kann zwar den europäischen Gerichtshof zu Themen, dass habe ich gestern gemeint, wie der Kreuz-Debatte, anrufen, übrigens hat dieser bereits geurteilt, dass die Kreuze ein Menschenrecht wären und in den Schulklassen hängen sollten, im Gegensatz zu vielen anderen Gesetzen allerdings, die man in Österreich einfach durchwinkt, so als wären es Befehle, hat man sich nur in diesem Fall geweigert, dass Urteil eines Gerichtes auch zu exekutieren, ein Urteil des EU-Gerichtshofes hat aber keine bindende Wirkung.

Es ist daher ziemlich sinnlos, wenn der EU-Gerichtshofes Urteile fällt, wenn die Länder dann im Auftrag des EU-Rates so tun, als wären diese Urteile nur Vorschläge gewesen. 

Bedeutet:

Man hat zwar vom EUGH ein Urteil in der Hand, wie es nach Meinung des EUGH sein sollte, ob  die Länder dies allerdings umsetzen, entscheidet dann wieder der EU-Rat. 

Vertragstreue

Womit wir zu einem letzten Punkt kommen wollen:

Das die EU derzeit ihre eigenen Regelwerke wie den Reformvertrag nicht anerkennt. 

Die EU hat niemals in der Geschichte ein Verfassung erhalten.

Weil so eine Verfassung in Frankreich und den Niederlanden abgelehnt wurde.

Sondern nur einen Reformvertrag.

Einen Vertrag bei dem sich 27 gleichstarke Staaten auf eine Zusammenarbeit einigten. 

Es gibt de facto also keinen EU-Staat!

Und in diesem EU-Reformvertrag steht eben, dass alle 27 EU Staaten ein VETO Recht besitzen.

Das also, wenn nur ein einziger EU-Staat zu einem Thema NJET! sagen würde, das Thema gestorben wäre.

So das nur einstimmige Beschlüsse gefällt werden können. 

Gleichwertigkeit der Länder

Genau diese Einstimmigkeit ist aber nicht der USUS in der EU.

Sondern es hat sich in der EU eingebürgert, dass in den letzten Jahren Deutschland und Frankreich einfach widerrechtlich den Ton angeben.

Meinungen, wie die von Viktor Orban oder Bojko Borrisov, die ja ebenfalls über ein VETO Recht verfügen, ignoriert man einfach.

Bezeichnet solch pflichtgetreuen Politiker als Störenfriede.

Die Medien dann schreiben:

Wie schrecklich sich doch Viktor Orban oder Bojko Borrisov in der EU verhielten!

Was natürlich nicht stimmt!

Sie kommen nur ihrer Pflicht und ihrem Recht des VETOs nach. 

Änderungswünsche

Wenn man sich all das einmal bewusst macht und mich jemand fragt:

Was ich mir an der EU anders wünschen würde?

So wäre dies, vor Allem einmal,

.) Das sich die EU nicht einfach über ihre eigenen Regeln hinwegsetzt.

.) Nicht Menschen denuziert, die ihrer Pflicht und ihrem VETO nachkommen.

.) Die Menschen in die Regierung der EU, in das Geschehen, mit einbezieht.

,) Bei militärischen Bündnissen fragt, wie weit diese nicht anderen Vereinbarungen widersprechen

.) Die allgemeinen Menschenrechte achtet.

Ja: Letztendlich der Umbau der EU zu „funktionstauglich“ erfolgt!

Standpunkt EU-Kritiker

Weil es mich ansonsten nicht wundern würde, wenn bereits am 26.5.2019 die EU-Kritiker bei den EU-Wahlen die Nase vorne hätten.

Dann an der Zerlegung und Zerstückelung der EU, nicht nur deren Strukturen,  arbeiten würden.

Und damit wahrscheinlich einen Europa Krieg auslösen könnten.

Weil es einfach leichter ist, Menschen zu erklären, was nicht funktioniert, als wie ein „Modell funktionstauglich“ aussehen würde. 

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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