Identitäre Bewegung: Spende von Christchurch Mörder war nicht vorhersehbar! Der Rechtsextremismus aber ist gefährlich!

Auch wenn ich den deutschnationalen Ansatz von so manchem Identitären eigentlich nicht mag, liebe Freunde und mich daher nur noch als Journalist mit dieser Bewegung auseinandersetze, so muss ich sagen, dass es manchmal wahrscheinlich gar nicht so leicht ist, vorherzusehen, wie sich eine Person oder eine Bewegung entwickeln wird.

Ich kann mich an Zeiten in Österreich erinnern, in denen man als reiner Hetzer galt, wenn man darauf hinwies, dass sich in muslimen Bereichen, bei den Salafisten, eine Sonderbewegung des Islam, eine Terrororganisation  „Islamischer Staat“ bildet. Eine Gruppe die durchwegs gewaltbereit wäre.

Und ich kann mich erinnern, dass es zahlreiche Anklagen gegen Personen gegeben hat, die bereits im Vorfeld vor der Terrororganisation „Islamischer Staat“ warnten.

Weil man daran glaubte, dass diese dem Islam schaden wollen!

Kann mich erinnern, dass ich anfangs eine durchwegs gute Meinung von der „Identitären Bewegung“ gehabt habe, glaubte sie wäre aus der Pan Europa Bewegung gekommen, wäre also eine alt-österreichische Bewegung, bis ich in deren Aussendungen immer häufiger nationale Töne vorfand.

Und ich kann mich an Zeiten unter Norbert Steeger erinnern, da hätte ich noch behauptet, dass es sich bei der FPÖ um eine liberale Bewegung mit pro österreichischer Einschlag handelt.

Bis sich dort die deutschnationalen Elemente durchsetzten!

Die Parteilandschaft durch einen Wettlauf von Westenthaler (BZÖ) und Martin Graf (FPÖ) immer weiter nach rechts rückte.

Bis ich ehrlich gesagt froh war, dass ich mich schon zu Zeiten Jörg Haiders dazu entschlossen hatte, aus der FPö auszutreten und zu den liberalen Grünen eines DDr. Günther Nennings zu wechseln.

Eine Mannschaft, die ich damals noch für alt-österreichisch einstufte, bis immer mehr Kommunisten die GRUENEN unterliefen!

Das was man derzeit also der „Identitären Bewegung“ vorwirft, ist, sie hätte sich bereits im Vorfeld von Christchurch denken müssen, wie sich der spätere Attentäter entwickeln wird.

Obwohl dieser zu diesem Zeitpunkt noch in keinster Weise als gefährlich galt!

Und meint, weil man dies hätte vorhersehen müssen, hätte man von dem Mörder auch keine Spende annehmen dürfen.

Ohne das man allerdings darauf hinweist, woher das Martin Sellner und seine Gruppe hätte wissen sollen?

Denn einmal ganz ehrlich:

Soll ich sämtliche meiner Nachbarn bereits heute misstrauen, weil ich nicht weiß, was die einige Jahre später tun?

Was meint Ihr?

Übrigens, was mich deutlich mehr interessieren würde: Wie kam jemand aus Australien ausgerechnet auf die Identitären in Österreich? Gibt es ein internationales rechtsextremes Netzwerk?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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