Obdachlose in der Politik (ODP): Politik als Kampf für die Menschenrechte!

Ganz ehrlich, Freunde! Für die Politik kann es durchaus interessant sein, ein Ziel wie den Kaiser zu stellen bekannt zu geben, auch wenn wir derzeit ganz klar in einer Republik leben. Obwohl Monarchie und Republik so Rousseau eigentlich gar kein Widerspruch wäre.

Denn warum sollte ein demokratisches Wahlsystem nicht auch Platz für eine christlich-monarchistische Partei bieten?

Und warum sollte der Bundesobmann dieser Partei nicht als Ziel bekannt geben, dass er eigentlich Kaiser werden möchte?

Andere Parteichefs wünschen sich Leiter des Zentralkomitees zu werden oder den Staatschef überhaupt abzuschaffen.

Und solange mir niemand erklärt, dass er wieder Führer werden möchte, finde ich dies auch durchaus in Ordnung.

Erstaunlich ist nur, dass es niemanden in dem Land aufregt, wenn jemand klar bekannt gibt, dass er Bundeskanzler oder Staatspräsident oder aber Leiter des Zentralkomitees werden will, es aber für einen Jeden oder eine Jede in unserem Land undenkbar ist, wenn der Parteichef mitteilt:

Ich bin ein Fan von der Dezemberverfassung. Ich bin ein Fan der Monarchie. Und: Ich möchte Kaiser werden. Denn ich halte das alte System für deutlich demokratischer!

Bei allen den anderen Parteien lässt man den Parteichefs den freien Gestaltungswillen!

Und das man das bei einer monarchistischen Partei  nicht tut, das halte ich in weiterer Folge für eine schwere Menschenrechtsverletzung!

Für eine schwere Menschenrechtsverletzung, weil man damit den Artikel der allgemeinen Menschenrechtscharta nicht für alle Parteichefs einhält:

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Denn wie sollen alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten sein, wenn der eine etwas darf, was dem anderen untersagt ist?

Nämlich die politische Wunsch Regierung für sein Traumland aufzubauen.

Wobei es damit de facto auch automatisch zu einer Menschenrechtsverletzung nach Artikel 2 wird:

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse*, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Nämlich einer vollkommen klaren Diskriminierung.

Weil man ja dem Einen seine Wünsche erfüllt, dem Anderen aber untersagt!

Die Meinung des Zweiten also nicht akzeptiert.

Weil der eben Kaiser werden will!

Was wiederum eine Menschenrechtsverletzung nach Artikel 19 bedeutet.

Artikel 19 (Meinungs- und Informationsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Weil man diesen ja daran behindern will, seiner Meinung ungehindert anzuhängen!

Und weil das monarchistische System letztlich auch noch das System der Bibel verkörpert

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Offb 17,14
Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.

so ist letztlich auch noch der Verletzung von Artikel 18:

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Menschenrechtsverletzungen kreuz und quer durch den Gemüsegarten!

Und weil wir Templer uns genau dies überlegt haben, ja wie viele Menschenrechte eigentlich da mit einer einzigen Entscheidung verletzt wurden, so ist der Aufbau einer christlich-monarchistischen oder christlich-liberalen Partei zur Bekämpfung von Menschenrechtsverletzungen zur Aufgabe der Templer geworden!

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Reichsritter des Templer Ritterordens und Initiator der Österreichischen Alternative

.) Obmann der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE .) Obmann der VOLG, Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner .) Reichsritter von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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