Wer mit den Augen Gottes auf die Welt schaut, der sieht mehr

Bischof Oliver Gehringer

Wer mit den Augen Gottes auf die Welt schaut, der sieht mehr.

Wer mit dem Glauben an die Auferweckung Christi auf das Leben des Menschen schaut, der sieht noch viel weiter als nur bis zur Grenze des Todes.

In dieser Weitsichtigkeit beendet Paulus den thematischen Abschnitt über die Auferstehung der Verstorbenen in seinem Brief an die Korinther.

Damit stellt er sich den kritischen Anfragen und Zweifeln aus der Gemeinde, mit denen sie eine Gegenposition zur österlichen Verkündigung des Apostels einnahm.

Auch wenn er nicht alle überzeugen kann, so mögen sie doch auf dem Weg des Suchens und Erkennens bleiben, damit sie durch Gottes Gnade am Ende Christus erkennen in der Macht der Auferstehung.

Paulus entwirft eine Vision des erlösten Menschen:

Er ist unverweslich und unsterblich, weil der auferstandene Christus ihn über den Tod hinausgeführt hat und damit auch über Sünde und Gesetz, die Begleiterscheinung einer unvollkommenen Welt.

Der von Christus erlöste Mensch kann eigentlich gar nicht mehr anders, als konstruktiv und Leben fördernd in dieser Welt zu wirken und den Gegenkräften die Stirn zu bieten!

Die Auferstehung Jesu gibt uns Hoffnung auf Unsterblichkeit, auf ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott.

Der Anfang ist schon gemacht:

Durch die Taufe sind wir hineingenommen in das Mysterium des Todes und der Auferstehung Jesu.

Das verpflichtet uns zur intensiven Teilnahme „am Werk des Herrn“: am dankbaren Lobpreis Gottes und am Dienst der Verkündigung. Wir müssen es auch nur mehr in unserem Leben umsetzen! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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