Türkis-blau: Wurde ein „deutschösterreichisches“ Buch im Parlament vorgestellt?

Eigentlich hatte ich ja bis zum gestrigen Tag, liebe Freunde, geglaubt, dass man den deutsch-österreichischen Gedanken 1918/19 in St. Germain verboten hätte? Bis mich gestern jemand darauf hinwies, dass man im Parlament in türkis-blauer Zusammenarbeit nun ein Buch über die Gründung der „Republik Österreich“ vorstellen wird!

Wikipedia: Deutschösterreich

Und da das Staatsgründungsgesetz vom 21.10.1919 mit den Worten „Deutschösterreich in seiner … ist“ beginnt, ist das, in meinen Augen, ganz klar eine „deutschösterreichische“ Angelegenheit!

Ein Buch, dass niemand Geringerer geschrieben hat, als der ehemalige 3. National-ratspräsident Professor MMag. Willi Brauneder.

Seines Zeichens, so ließ man uns wissen, ein echter historischer Experte!

So das ich auch nicht anzweifle, dass er über den Wortlaut des Staatsgründungsgesetzes bestimmt Bescheid weiß! Insbesondere, wenn man zu diesem Thema ein Buch schreibt!

Und ich denke mir:

Toll! Jetzt bekommst Du sicher auf Deine offenen Fragen auch eine Antwort!

Und dann lese ich die Einleitung zum Thema, die Eröffnungsansprache, die der derzeit erste Nationalratspräsident Mag. Wolfgang Sobotka hält!

Mag. Wolfgang Sobotka Rede zum Brauneder Buch

Eine Eröffnungsansprache, die mit einer Lobrede darauf beginnt, wer denn nicht alles dieser Prof. MMag. Willi Brauneder wäre!

So das ich mir denke:

Wow! Ein echter Experte!

Und weiter denke ich  mir:

Komisch. Dachte den Mann sollte man eigentlich als ehemaligen dritten Nationalratspräsidenten kennen? Wozu so eine lange Vorstellung gegenüber den Medien überhaupt notwendig ist?

Um dann im nächsten Absatz zu erfahren, dass es natürlich der Großteil der Historiker anders sehen werden, als Prof. MMag. Willi Brauneder.

Man könnte die Geschichte unterschiedlich werten!

Womit ich schon erstaunt bin. Weil ich Geschichte ja nicht werten will. Sondern wiedergeben. Aber nun ja.

Manche scheinen sie eben lieber zu interpretieren!

Ich mir aber dennoch denke:

Wenn sich Prof. MMag. Willi Brauneder gerade mit diesem Thema auseinander gesetzt hat, dann kann er mir ja sicher, die, für mich in meinem Buch offen gebliebene, Frage beantworten!

Denn: Wie die meisten schon wissen, habe ich ja vor wenigen Tagen unter dem Titel:

Obdachlose in der Politik (ODP): „Kaisertum ÖSTERREICH“ als Republikanischer Gedanke

Hans-Georg Peitl

Link zum Buchhandel

selbst ein Buch zu diesem Thema herausgegeben!

Ein Buch, bei dem, da investigativ, eben einige Fragen von mir nicht beantwortet werden konnten. Steht übrigens bei Amazon und epubli ebenfalls unter Geschichte!

Hab mich gefreut, dass auch Amazon darauf hinweist!

Mein Buch bei Amazon

Auch wenn es mir bewusst ist, dass dies so manchen befreundeten Buchhändler vielleicht nicht so freuen wird. Aber vielleicht erhöht es ja die Breitenwirkung!

Und da mir in meinem Buch selbst eine offene Frage geblieben ist, für die ich so überhaupt keine Antwort finden konnte, denke ich mir eben:

Nun, genau diese Frage gebe ich jetzt an Prof. Brauneder weiter!

Meine Frage:

Wie er denn in seinem Buch mit der Situation umgeht, dass Deutschösterreich sich per Gesetz vom 12.11.1918 als Bestandteil der „deutschen Republik“ deklariert! Den selben Begriff  „Deutschösterreich“ dann aber auch beim Staatsgründungsgesetz vom 21.10.1919 wiederverwedendet. Das im übertragenen Sinn „Deutschösterreich beschließt die Gründung der Republik Österreich in keinerlei Rechtsnachfolge des bisherigen Staaten“ formuliert.

Denn für mich bedeutet dies ja, dass wenn Deutschland die Republik Österreich gegründet hat, sie eigentlich nur einen Besatzungsstaat schaffen konnten!

Und daher denke ich mir:

Wenn unser Herr Prof. MMag. Willi Brauneder so honorig ist, wie uns das Mag. Wolfgang Sobotka gerade erklärte, dann kann er mir als Laienhistoriker sicher bei der Klärung dieser einfachen Frage helfen!

Denn: Wahrscheinlich habe ich da nur ein Verständnisproblem.

Anmerkung: Nach dem weiteren Verhalten habe ich tatsächlich kein Verständnis mehr dafür!

Und ich stelle also die Frage und stelle gut eine Minute später fest, diese will man dem Liberalen Boten offensichtlich nicht beantworten.

Sondern man hat die Frage ganz heimlich gelöscht!

Kann wohl nur ein Irrtum sein!

Stelle die selbe Frage also noch einmal! Und erhalte das selbe Ergebnis!

So das ich nunmehr vollkommen verwirrt bin. Weil ich mir denke:

Wieso kann man solch einfache Fragen nicht beantworten?

Weiß die türkis-blaue Bundesregierung vielleicht, dass mit der Republik Gründung am 21.10.1919 irgendetwas nicht stimmt?

Und wenn ja:

Warum versucht man dies 100 Jahre nach dem Ereignis noch zu verheimlichen?

Was meint Ihr?

Übrigens: Wen wundert es, dass sich bei einer Regierung, die sich noch nicht einmal an die Weisungen der Ententene in St. Germain zur Beendigung des ersten Weltkrieges halten will, sich auch Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechte im Gesetz zum Karfreitag nicht wiederfindet? 

Über Hans-Georg Peitl, Initiator der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE

.)Initiator der ÖSTERREICHISCHEN ALTERNATIVE (Einer Plattform aus VOLG - Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner, Obdachlose in der Politik (ODP), Christlich Liberale Plattform (CLP) und Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ)) .) Reichsritter des Ordo Templi Liberalis .) Herausgeber des Liberalen Bote .) Autor von zahlreichen Büchern
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