Obdachlose in der Politik (ODP): Die Karfreitag Entscheidung!

Auch wenn ich es ungern sage, liebe Freunde, aber die Karfreitag Entscheidung, dass evangelische Christen wie ich am Freitag arbeiten müssen, ist eigentlich eine Menschenrechtsverletzung nach Artikel 18.

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Denn für uns Protestanten ist der Karfreitag der höchste evangelische Feiertag.

Und laut der Menschenrechtscharta 1948 sichert die Menschenrechtscharta einem jeden Menschen immer und überall das Ausleben des jeweiligen Glaubens zu.

Wenn man sich hinstellt und also den Protestanten den Karfreitag als Feiertag wegnimmt, so wird damit nicht nur Artikel 18, sondern genau genommen sogar Artikel 1 verletzt.

Artikel 1 (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit)
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.

Denn dann sind nicht alle Menschen gleich. Sondern dann wird im Sinne des Artikel 2 eine Gruppe an Menschen diskriminiert. Wir Protestanten!

Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse*, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des Weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebiets, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Und wenn wir anfangen, die Menschenrechte bei einer bestimmten Gruppe einzuschränken und diese zu diskriminieren, dann wird es nur noch eine Zeit lang sein, bis sämtlichen Menschen die Menschenrechte entzogen werden.

Glaubt Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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