Der einsame Evangelist

geschrieben von Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V. am 14. Februar 2019 @ 10:24 in Christentum weltweit,Mission 

In der Familie von Abdul war der Koran das höchstes Gebot. Abduls Onkel galt als geistliches Oberhaupt der Großfamilie. Als Abdul Anfang 20 war, begann er, über das Leben nach dem Tod nachzudenken.

Er besprach sich mit seinem Onkel.

Der versicherte ihm, Abdul werde in den Himmel kommen, wenn er ein Leben gemäß dem Islam führe. Statt zu trösten, stürzten ihn diese Worte in Verzweiflung. Schon gemessen an seinen eigenen Maßstäben führte er kein islamisches Leben. Sicherlich aber waren die Himmelsstandards höher als seine eigenen. Abdul war innerlich so zerrissen, dass er sogar über Selbstmord nachdachte.

Als er seine dunklen Gedanken einem muslimischen Freund offenbarte, erlebte Abdul eine große Überraschung. Der Freund verriet ihm, dass er heimlich einen Bibelkurs besuchte, und lud ihn dazu ein. Abdul meldete sich an und studierte das Evangelium. Bald stieß er auf Römer 8,1: „So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ Diese Bibelstelle erschütterte Abduls islamisches Verständnis von Gott, vom Gericht und vom Himmel. Das Konzept der Gnade war ihm so fremd, dass er anfangs dachte, es müsse sich um einen Irrtum handeln.

Doch je mehr er die Heilige Schrift studierte, desto besser verstand er die einzigartige christliche Lehre von der Gnade Gottes; das unverdiente Geschenk seiner vergebenden Liebe an sündige Menschen. Schließlich vertraute Abdul auf Jesus und ließ sich taufen.

Von der Familie verstoßen

Drei Monate später begann er, das Evangelium zu teilen. Davon erfuhr seine Familie. Als er eines Tages nach Hause kam, richtete sein Onkel, der mit im Haus lebte, eine Waffe auf ihn und schrie. „Er muss aus dem Haus geworfen werden! Sonst muss ich ihn nach den Scharia-Gesetzen töten!“ Dann verletzte er Abdul mit dem Gewehrkolben an der Schulter.

Wie ein Einbrecher im eigenen Haus

Abdul hatte nun keine Unterkunft mehr. Deshalb schlich er nach Einbruch der Dunkelheit ins Elternhaus zurück und schlief auf dem Dach. Vor Sonnenaufgang machte er sich ebenso heimlich wieder davon. Am nächsten Tag kam er wieder … und dann wieder … sechs Jahre lang. In dieser Zeit teilte er das Evangelium und führte zehn Menschen zu Christus. Bei Dutzenden hat er das Interesse für das Wort Gottes geweckt.

Im sechsten Jahr wurde Abdul krank und seine Mutter forderte ihren Mann auf, seinem Sohn zu vergeben. Der Vater gab nach und verwies Abdul in einen separaten Raum. Doch der 80-jährige Onkel schlich sich in Abduls Zimmer, stahl dessen Bibeln und verbrannte sie. Als Abduls Vater starb, verbot ihm sein Onkel, an der Beerdigung teilzunehmen. Doch Abdul vergibt seinem Onkel. „Ich bete, dass er Erlösung erlangen kann, bevor er stirbt.“

Obwohl Abdul weiterhin Todesdrohungen erhält, akzeptiert er es als Teil seines Glaubens. Wenn die Bedrohungen Realität werden und er sterben sollte, dann weiß er jetzt genau, wohin er gehen wird. „Doch bevor ich sterbe,“ sagt Abdul, „möchte ich die Frohe Botschaft so vielen Menschen wie möglich verkünden; damit sie in den Himmel kommen.“

Quelle: www.verfolgte-christen.de

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Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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