Vom Verfolger zum glühenden Bekenner

Bischof Oliver Gehringer

Vom Verfolger zum glühenden Bekenner.

Niemand hätte diesen Weg bei Paulus je erwartet. Am wenigsten er selbst!

Die Begegnung mit Jesus Christus hat zu einem radikalen Bruch mit seinem bisherigen Leben geführt.

Alles hat sich für ihn verändert, hat einen neuen Sinn, eine neue Wirklichkeit erhalten.

Wenn Gott einen Menschen in die Nachfolge beruft, ist dies das Risiko. Was zuvor so unheimlich wichtig, so absolut unverzichtbar war, wird durch Gottes Eingreifen belanglos und bedeutungslos.

Das Alte wird aber deswegen belanglos oder unwichtig, weil das Neue, zu dem Gott den Menschen beruft, das Wichtigste und Bedeutendste überhaupt ist. Gott beruft zum Leben.

Paulus wurde berufen, um die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi vom Tod in alle Welt zu tragen. Gott hat Paulus ausgesandt, damit alle wissen, dass seit Ostern die Macht des Todes gebrochen ist.

Wenn Gott Menschen beruft und die sich darauf einlassen, dann verändert sich einfach alles, die bisherige Ordnung wird aufgehoben, geltende Normen abgeschafft, das „Übliche“ und Gewohnte, verliert an Bedeutung.

Die Propheten haben es gezeigt, die Apostel haben es vorgelebt, allen, denen es ernst ist mit Gottes Wort.

Für sie verändert sich durch Gott alles.

Sie selbst verändern sich und die Welt verändert sich auch, denn nach Gottes Willen hat der Tod nichts mehr zu sagen, denn er ist das Leben.

Der Mensch erfährt die Aufnahme in das Christusmysterium, wenn er sich für den Glauben öffnet und die „Macht der Auferstehung“ Jesu an ihm wirkmächtig werden kann.

Der Christ ist damit gerufen, eine prophetische Existenz zu sein: zu empfangen und weiterzugeben, zu hören und zu verkünden.

Und das gilt heute ebenso, wie damals! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen Österreichs (TCÖ) .) Outreach Manager der Living Hands .) Leiter des Missionswerks: Die Templer - Jesus Freaks für Erwachsene .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice4Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Das Haus Behaghel - Von Strikter Observanz, den Stuarts und Madame Pomapadoure" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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