Pastor Peitl: Obdachlose in der Politik (ODP), Minnesang und der christliche Feminismus!

Ganz ehrlich, Freunde. Während uns die römisch-katholische Kirche immer noch von Zölibat (siehe Priszilla und Aquila) und Verbot der Frauen am Altar erzählt, damit eine männliche Kirche begründet, stehe ich da als Outreach Manager der Living Hands und denke mir:

Sorry, meine Bibel erzählt mir da ganz etwas Anderes!

Ganz im Gegensatz scheinen gerade Frauen die Gründer der Bewegung Jesus zu sein!

Denn: Schon bei der Kreuzigung Jesus werden drei Frau gesondert erwähnt, die da unter dem Kreuz stehen!

Matth. 27, 55-56
55 Und es waren viele Frauen da, die von ferne zusahen; die waren Jesus aus Galiläa nachgefolgt und hatten ihm gedient; 56 unter ihnen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus.

Die selben Frauen die wenig später bei der Auferstehung Jesu wieder den Hauptpart übernehmen. Die Ersten sind, die Jesus nach seiner Auferstehung sehen:

Matth. 28,1-7
Jesu Auferstehung
1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. 4 Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt

Und es sind zuerst die Frauen, die wie wir hier sehen von Gott den Auftrag erhalten, über die Auferstehung Jesu zu berichten.

Drei Frauen, die Gott, in diesem Fall vertreten durch einen Engel, aussendet!

Mk 16,15
Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.

In deren Hand er also den Auftrag des Errichtens des Reiches Gottes legt:

Mt 6,33
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Und die er daher damit einläd, mit Jesus zu regieren:

Offb 20,6
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Und die ersten Treffen der Jünger nach dem Tod Jesu?

Die finden ganz offensichtlich im Haus der Maria, der Mutter Jesu, statt.

Wikipedia: Abendmahlsaal

Denn die Apostelgeschichte 1,13-14 lässt uns wissen, dass sowohl Maria, als die Brüder Jesu, die eigentlich gar nicht zur Bewegung gehören, anwesend sind:

Apostelgeschichte 1,13-14
13 Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten: Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. 14 Diese alle hielten einmütig fest am Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu, und seinen Brüdern.

Es ist also wieder eine Frau, die hier die Vorreiterrolle übernommen hat!

Gemeindeaufbau

Und daher braucht man gar nicht erst bis hin zu Priszilla die die Gemeinde Ephesus gemeinsam mit ihrem Mann leitet

Apostelgeschichte 18,24-26
Apollos in Ephesus
24 Es kam aber nach Ephesus ein Jude mit Namen Apollos, aus Alexandria gebürtig, ein beredter Mann und gelehrt in der Schrift. 25 Dieser war unterwiesen im Weg des Herrn und redete brennend im Geist und lehrte richtig von Jesus, wusste aber nur von der Taufe des Johannes. 26 Er fing an, frei und offen zu predigen in der Synagoge. Als ihn Aquila und Priszilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer aus.

oder aber Lydia in Thyra zu gehen um zu wissen:

Apostelgeschichte 16,14-15
Die Bekehrung der Lydia
14 Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. 15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.

Die Frauen tragen die Urgemeinde von der ersten Stunde an!

Ohne die Frauen geht es im christlichen Glauben nicht!

Ohne die Frauen wäre gar keine Urgemeinde entstanden!

Nein, meiner Meinung nach ist die gesamte Geschichte Jesu von allem Anfang an feministisch geprägt!

Wird von Frauen getragen!

Und das sehe ich nicht so, weil es heute zu Tage modern geworden ist, feministisch zu denken, sondern weil mir dies die Bibel ganz einfach aufzeigt!

Ein christlicher Pastor also als Minnesänger?

Der das weibliche Prinzip verehrt?

Manche meinen eine Fehlentwicklung der modernen Zeit!

Aber:

Ist es das wirklich?

Ich glaube nicht!

Nein, sondern bei eingehendem Bibelstudium durchaus berechtigt!

Ein berechtigter Ansatz zur Korrektur!

Ein Grund, warum wir von den Obdachlosen in der Politik (ODP) das Frauenideal in unserer Bewegung so hoch halten!

Der Grossteil unsrer Mitwirkenden Frauen sind!

Sich schon so manche Frau bei uns wunderte, warum man bei uns als gleichwertig erachtet wird!

Obwohl wir doch christlich sind!

Nun: Weil wir eben den ursprünglichen Ansatz der Bibel leben!

Sich in unseren Augen erst deutlich später das Patriarchat entwickelte!

Die Botschaft:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

für alle galt! Die tragende Rolle der Urgemeinde aber die Frauen übernahmen!

Glaubt Ihr nicht?

Übrigens:

Rolle des Mannes

Für all diejenigen unter den Frauen allerdings, die nunmehr meinen:

Das der Mann daher überhaupt unnötig wäre! In der Kirche schweigen sollte!

Diese möchte ich eines Besseren belehren!

Auf den geistigen König, das dienende Oberhaupt der Christen, den Christus, unser Vorbild, also auf Jesus, hinweisen:

1.Korinther 12,12
Viele Glieder – ein Leib
12 Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus.

Apg 2,36
So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.

Joh 18,37
Da sprach Pilatus zu ihm: So bist du dennoch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es: Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und in die Welt gekommen, dass ich die Wahrheit bezeuge. Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.

Joh 13,14
Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen.

2Tim 1,13
Halte dich an das Vorbild der heilsamen Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe in Christus Jesus.

Denn:

Unser Vorbild ist und bleibt zweifelsfrei ein Mann!

Amen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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