Wir Christen: Das Thema Zuwanderung

Quelle: Norbert Josef Huber

Da ich gestern gebeten wurde, das Thema Ausländer-, bzw. Asylanten aus christlicher Sicht aufzubereiten:

1.) Die allgemeinen Menschenrechte, welche eine Formulierung des Gleichheitsgrundsatzes, welcher aus dem Gebot der Nächstenliebe entstammt, sind grundsätzlich zu achten!

In diesem Sinne sind Asylanträge die im jeweiligen Land gestellt werden, selbstverständlich in jedem Fall individuell und gewissenhaft zu prüfen.

Heimatländer perse als sicher oder unsicher einzustufen und davon einen etwaigen Asyltitel abzuleiten oder auszuschließen ist bei einer individuellen Prüfung seriöserweise nicht möglich.

Sogar unsicher eingestufte Länder können relativ sichere Regionen beinhalten.

Aber auch in scheinbar sicheren Ländern kann der Einzelne mit dem Umbringen bedroht sein.

2.) Straffällige Asylanten oder Asylansuchende:
2.1.) Es ist nicht einzusehen, weshalb Asylanten oder Asylansuchende ihrer gerechten Strafe entgehen sollten indem man sie einfach abschiebt, wenn sie straffällig werden. Denn, was ist die Wirkung? Was werden sie sich sagen, wenn ihnen keine Strafe droht, außer der Abschiebung? Die ihnen möglicherweise sowieso droht.

2.2.) Weiters ist nicht einzusehen, wenn ein positiv entschiedener Asylgrund vorliegt oder noch ein Asylentscheid aussteht, diesen Menschen in Lebensgefahr zu bringen indem man ihn abschiebt.

2.3) Selbstverständlich sollte aber nach Wegfall der Asylgründe die Aufenthaltsgenehmigung prinzipiell wegfallen. Ob nun mit oder ohne Straffälligkeit. Wobei man hier freilich bei guter Integration oder vorhandenen, hier geborenen oder aufgewachsenen Kindern humanerweise Ausnahmen machen kann und soll und bei Straffälligkeit je nach Delikt rigoroser vorgehen kann.

3.) Die Außengrenzen der EU sind zu schützen, die aus dem Meer geretteten Flüchtlinge, sofort zurück nach Afrika zu bringen. Selbstverständlich nicht in instabile Staaten. Sondern auf sicheres Hoheitsgebiet wenn nötig auf Hoheitsgebiet der EU und von dort so nahe wie möglich in deren Heimatländer zurück. Schon mal alleine, um das Schleppergeschäft und den Menschenhandel zu beenden. Aber auch, um die Staaten an den Außengrenzen nicht mit dem Thema alleine zu lassen.

Wenn hierbei um Asyl angesucht wird, muss dieses selbstverständlich geprüft werden. Aber in erster Linie gleich durch benachbarte Staaten zu den Heimatländern der Flüchtlinge.

4.) Wenn das Heimatland aus dem der Flüchtling stammt ein Nachbarstaat eines EU-Staats ist, so soll Asyl freilich auch dort beantragt werden können.

5.) Im Falle eines Krieges oder außergewöhnlicher Katastrophen mit denen die Nachbarstaaten einer Krisenregion überfordert sind, sollten Asyl suchende auch nach Kontingenten unter den EU-Staaten aufgeteilt werden, damit nicht die Flüchtlinge und EU-Außenstaaten mit dem Problem alleine gelassen werden. Selbstverständlich aber unter Berücksichtigung der bereits (pro Kopf) vorhandenen Anzahl an Asylsuchenden und -bewilligten im jeweiligen Staat, so wie unter Berücksichtigung der Hilfsleistungen (pro Kopf) an Flüchtlingslager in den Nachbarregionen der Krisenregionen, durch den jeweiligen Staat. Hierbei sollte die Aufteilung der Flüchtlinge gleich vor Feststellung eines Asylgrunds vorgenommen werden.

6.) Im Gegenzug sind die Entwicklungshilfen so zu gestalten, dass sie wirklich beim Großteil der Menschen nachhaltig ankommen.

7.) Und vor allem auch die wirtschaftlichen Möglichkeiten in Afrika deutlich zu verbessern. Indem z. B. erpresserische Freihandelsabkommen zwischen EU und Afrika aufgelöst werden und Importzölle von Afrikanischen Staaten eingeführt werden um eine landwirtschaftliche Existenz der Einwohner zu fördern und aufzubauen. Indem man z. B. an den Küsten Fischerei für große Fischerboote verbietet. Indem man z. B. Industrie in Afrika ansiedelt bzw. Know-How dafür dort hin transferiert.

8.) Da Arbeitslosigkeit und der Wohnungsmangel auch ohne Flüchtlinge schon groß waren, und mit diesen noch größer wurden, ein Anpassen der gesetzlichen Rahmenbedingungen so, dass ausreichend Arbeitsplätze und Wohnraum bei uns entstehen. Die Rahmenbedingungen für Arbeitsplatzschaffung, durch ein Senken der Arbeitszeit, durch Einführung einer Überstundensteuer und durch Einführung einer Wertschöpfungsabgabe an Stelle der Lohnnebenkosten für Löhne unter dem Durchschnitt. Und die Wohnraumschaffung durch Einführung einer Leerstandsteuer in und um größere Balungszentren.

9.) Und damit die Banken nicht noch mehr die Sahne abschöpfen, wenn mehr Wohnraum errichtet wird: Die gesetzliche Festlegung des Kreditzinses für Erst- bzw. Eigenwohnraumschaffung auf max. 0,1% pro Jahr.

10.) Und damit die Banken sich das Geld dann nicht vom Steuerzahler holen: Die Abschaffung der Staatsschulden.

11.) Die Empfehlung an Staaten mit hohem Bevölkerungswachstum raus geben, ein Pensionssystem (Rentensystem) einzuführen, um dieses Wachstum einzudämmen.

12.) Dem Islam würde ich persönlich den Religionsstatus aufgrund seiner Menschenfeindlichen Lehre bzw. aufgrund der Tatsache, dass man ohne Todesbedrohung nicht aus diesem austreten kann und somit zum Schutz derer die aus dem Islam austreten wollen, aberkennen. Dessen Lehre an österr. Schulen verbieten. Bzw. in einem Ethikunterricht die menschenfeindlichen Passagen und die Widersprüche der Aussagen gegenüber den Aussagen Jesus, auf die Mohammed sich ja auch berufen hat, erörtern lassen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.