In jedem Glaubensleben gibt es Zeiten der Flaute

Bischof Oliver Gehringer

In jedem Glaubensleben gibt es Zeiten der Flaute, da ist kein Wind in den Segeln, wir kommen einfach nicht voran, nichts scheint sich mehr zu bewegen.

Der Elan ist uns abhandengekommen, alles läuft unrund und irgendwie mühsam.

Das war bei den Adressaten des Hebräerbriefes auch so und in jeder Generation, die zwischen uns und ihnen liegt, und auch bei heutigen Glaubenden ist das der Fall. Wo ist der Eifer hin, mit dem wir liebten und manchen Dienst tun könnten?

Gottes Entschluss und Verheißung stehen unabänderlich.

Er nimmt nichts davon zurück. Für uns geht es, wie für die Leser damals, um die Frage, wie wir in einer solchen Phase und so einer Befindlichkeit die dargebotene Hoffnung ergreifen wollen. Was sollen wir machen?

Den Funken des Glaubens am Glimmen erhalten und sich davon neu entzünden lassen. Geduld und Ausdauer gilt es zu gewinnen.

Ohne sie kommt man nirgends voran. Dranbleiben heißt die Aufgabe in solchen Phasen des Lebens.

Der Brief rät uns, Nachahmer derer zu sein, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißung sind.

Es gibt Vorbilder, angefangen von Abraham bis in unsere Zeit, an denen wir uns dann orientieren können.

Sie halten uns auf der Spur und entfachen das Feuer neu.

Wind in den Segeln zu haben ist gut und schön, aber geduldige Ausdauer bewirkt noch mehr. Das Feuer muss wieder brennen! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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