Mayerling: Einmal anders! (Philosophische Betrachtung)

Ganz ehrlich, Freunde. Als ich am 19.1.2019 um 18 Uhr nicht nach Ybbs kam, weil mir seit geraumer Zeit bewusst ist, dass ich gefühlsmäßig immer noch eine gewisse Sympathie für Angelika Lengauer empfinde, nein, mir grosse Sorgen mache, dass meine Gefühle mich, wie sagt man so schön, übermannen könnten, wenn ich ihr nicht aus dem Weg gehe, sie daher, so wie gestern versuche zu verscheuchen, weil ich mich fix dazu entschlossen habe, bei meiner Frau zu bleiben, habe ich an diesem Tag einen Tagesausflug mit Gregor Ulrich nach Heiligen Kreuz unternommen.

Sie wissen schon, die Geschichte von Kronprinz Rudolf. Von Maria Vecera. Und vom Selbstmord in Mayerling. 

Und dort haben wir dann natürlich auch das Grabmal von Maria Vecera der jungen Freundin von Erzherzog Rudolf besucht. 19 ist sie geworden!

Und: Direkt neben ihr, da liegt Karl Winter!

Erzherzog Rudolf, der sich mit ihr gemeinam am 30.Jänner 1889 erschossen haben soll!

Was ich, zugegebener Massen um meinen Artikel ein wenig zu würzen, nur zu gut verstehen kann.

Nein, manchmal passiert es einem, dass das Gefühlsleben einem einen Streich spielt!

Aber, wie heißt es so schön:

Ein Jeder muss wissen, wohin Gott ihn gestellt hat!

Und:

Mk 10,9
Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.

Das was mich an diesem Tag als wir den Kreuzweg zum Grab nach hinten gehen, durch den Kopf geht, ist allerdings die Frage die Gregor in Heiligen Kreuz stellt:

Ist es nicht seltsam, dass sich ein Linkshänder wie Rudolf in die rechte Schläfe erschossen hat?

Und ich denk mir: Siehe einmal an!

Ich bin nicht der Einzige in unserer Gruppe, der an der offiziellen Geschichte zweifelt!

Und meine drauf:

Hast Du gewusst, dass Rudolf bereits tot war, als Maria erschossen wurde!

Und Gregor wirkt überhaupt nicht überrascht:

Nun, ist das der Grund, warum der Akt nun bereits mehr als hundert Jahre in Heiligen Kreuz verschlossen bleibt. Was ist damals wirklich geschehen?

Dabei ist Gregor ein Stradengleich-Donnersmark!

Und hat daher die besten Kontakte zu Heiligen Kreuz.

Und ich denke mir:

Mein Grossonkel, der Edle Viktor Weber von Webenau, später einer der führenden Köpfe der Liberalen Bewegung der damaligen Zeit, hatte auch ganz andere Informationen! 

Es ist kein Zufall, dass sich Viktor in Ungarn niederließ!

Nein!

Und auch nicht, dass am 31.Jänner 1889 an einem Tag zwei unterschiedliche KRONEN Zeitungen herauskamen!

In der Früh eine Ausgabe mit der Aussage, dass Erzherzog Rudolf erschossen worden wäre.

Und gegen Mittag dann eine zweite Ausgabe, in der dann das Ganze zum Selbstmord wurde!

Ein Selbstmord, der bis heute unerklärlich bleibt!

Weil er knapp vor der geplanten Amtsübergabe durch Kaiser Franz Josef I erfolgte! Die wäre ja für den 1.6.1890 geplant gewesen!

Und dann kommt noch ein Punkt zu den Mayerling Ereignissen, über welche sich die Menschen seit vielen Jahren wundern!

Nämlich:

Auch wenn man die Todesstunde so etwa kennt, so wird sie dennoch unter Verschluss gehalten! Fast so als würde man einen Zeitpunkt suchen, an dem der Kaiser in grosser Gesellschaft war!

Sich der Offizier, der die Nachricht überbringen musste, plötzlich entschloss, die Nachricht nicht etwa dem Kaiser Franz Josef I selbst zu überbringen!

Was er allerdings hätte die Verwandtschaft Zitas Recht bei einem französischen Mordanschlag durchaus hätte erfolgen können!

Oder: Dem General! Damit der Staat gesichert würde! Nein, Nein!

Er überbrachte die Nachricht als Erstes an Kaiserin Elisabeth in Gödölo!

Lies wertvolle Stunden verstreichen, in denen es, hätte man vom Tod Rudolfs erfahren, von Seiten des Volkes zum Aufstand hätte kommen können.

Weil ja auch Rudolf zu den führenden Köpfen der Liberalen Bewegung gehört hat! Verfassungstreu! Für Viele ein Vorbild!

Nein! Der Offizier ging lieber nach Ungarn!

Der Brutstätte des Liberalismus!

Um dort die Nachricht nicht dem Militär, nein, Kaiserin Elisabeth zu überbringen!

Die dann eine Depesche nach Wien sandte!

Und ich frage mich:

Warum gerade Ungarn? Und: War es Zufall das man gerade hierzu Ungarn auswählte?

Nun, Rudolf war Anhänger des Christlichen-Liberalismus!

Einer Strömung die ursprünglich aus Ungarn stammt!

Und Franz Josef? Der war Absolutist! Einer, der gerne alleine regieren wollte!

Zwar am 21.Dezember 1867 die Dezemberverfassung unterzeichnete, sich aber so wie die heutigen Politiker und Politikerinnen, bei denen man sich auch fragt, was für sie eigentlich

Artikel 1
Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volke aus.

bedeutet, nun, bin schon gespannt ob Othmar Karas bei den EU-Wahlen wieder mein Christlich Soziales Schweizer Modell missbraucht, um dann in Richtung Direkter Demokratie genauso taub zu sein, wie der Rest der Regierung,
sich eben nicht wirklich daran hielt!

Und so frage ich mich:

Wäre es vielleicht gefährlich gewesen, den Kaiser über den Erkenntnisstand in Mayerling zu unterrichten? Hat man deshalb den Umweg über Ungarn gewählt?

Und wenn ja, wer hätte eigentlich wenn man aus Mayerling einen Mord am Thronfolger gemeldet hätte, diese Meldung als so gefährlich empfunden, dass er hätte handeln müssen?

Wer hätte handeln können?

Und: Wo war an diesem Tag Kaiser Franz Josef I. wirklich?

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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