Gott einen Tempel bauen?

Bischof Oliver Gehringer

Im Alten (biblischen) Orient war es üblicherweise so Brauch, dass Herrscher der allseits verehrten Gottheit eine repräsentative Heimstatt (einen Tempel) errichteten.

Damit will wollten sie das göttliche Wohlwollen für sich und ihre Untertanen auf Dauer sichern.

So dachte auch König David und machte schon einmal entsprechende Pläne.

Doch es sollte für ihn ganz anders kommen.

Als Medium für die göttliche Planänderung fungierte der Prophet Natan.

Er teilte auf Geheißt Gottes dem König David mit:

Nicht du sollst Gott ein Haus bauen, sondern Gott selbst wird dir ein Haus bauen!

Wie ist das zu verstehen?

Gott erinnert an die gemeinsame Geschichte mit seinem Volk.

Durch dick und dünn hat er es begleitet.

Jetzt will er ihm endlich einen Ort geben, wo es sicher und in Frieden leben kann.

Dazu braucht es aber auch Kontinuität in der Führung des Gemeinwesens.

Das soll David gewährleisten.

Ihm will Gott ein Haus, das heißt eine Dynastie, erbauen.

Dieses Haus soll „auf ewig“ Bestand haben.

Die Verheißung geht zunächst auf Salomo, den Sohn und Nachfolger Davids, aber wurde schon früh in messianischem Sinn gedeutet.

Wenn die Zeit erfüllt ist, so wird aus Maria der wahre Erbe des Thrones geboren werden.

Bis heute hat es Bestand. Und immer dann, wenn Menschen sich Gott ganz öffnen und ihm in sich Heimstadt geben, wird an dem „Haus“ weitergebaut. (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen ÖSTERREICHS (TCÖ) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Die Behaghels" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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