Obdachlose in der Politik (ODP): Unser Standpunkt zu Weihnachten!

Es sollte ruhig öfter Glaubenswettbewerbe geben!

Ganz ehrlich, Freunde. Langsam wird mir Angst und Bange.

Angst und Bange, weil ich festgestellt habe, dass unser Fritz Weber keine Ausnahme darin ist, als christlicher Prediger darauf hinzuweisen, dass er für die Abschaffung des Kirchenjahres plädiert! Nein, da sind auf dem Facebook schon wieder zahlreiche Pseudochristen, die argumentieren: 

Man sollte doch nicht Weihnachten feiern!

Das Weihnachten doch zu einem vollkommen anderen Zeitpunkt des Jahres wäre, weil die Hirten zu dieser Zeit nicht auf dem Feld gewesen sein können.

Es am 24.Dezember angelegt wurde, weil da früher auch ein heidnisches Fest gewesen ist.

Und das es ja doch sowieso nicht erwiesen wäre, dass Jesus in einem Stall oder einer Krippe gelegen habe.

Und: Zugegeben! erwiesen ist es nicht! Niemand hat ein Foto davon gemacht!

Aber: Wer an die Wahrhaftigkeit der Bibel glaubt, der wird feststellen, dass genau dieses Weihnachtsereignis dort festgehalten ist:

Lukas 2,1-20
Jesu Geburt
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. 8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. 15 Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Der wird, wenn er den Text genauer studiert, feststellen, dass es vollkommen gleichgültig ist, wann das Fest im Jahr gefeiert wird! Weil es dort nicht um eine Geburtstagsfeier, sondern einen Friedensgruß Gottes geht.

Lukas 2,10-14
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens

Eine Friedensbotschaft, die übrigens von dort ausging, wo heute der meiste Unfrieden herrscht!

Lukas 2,2
2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

Wo Frieden also dringend angebracht wäre!

So das ich den Weihnachtskritikern in einem Punkt Recht geben möchte.

Ja, am Liebsten würde Weihnachten an 365 Tagen des Jahres feiern!

Mt 5,9
Selig sind die Friedenstifter, denn sie werden Kinder Gottes heissen

Denn: Frieden nur zu Weihnachten! So wie in den Weltkriegen? Das ist mir persönlich zu wenig!

Aber:

Nun auch noch zu fordern, dass man den Weihnachtsfrieden zu Weihnachten auch noch vergessen soll?

Das finde ich ein hartes Stück!

Findet Ihr nicht?

Vielleicht also wünschen wir dem Nächsten heuer zu Weihnachten einmal nicht:

Frohe Weihnachten!

sondern lieber

Friede sei mit Dir!

Was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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