Kirchliche Verfassungs- und Organisationsfragen scheinen den Apostel Paulus

Bischof Oliver Gehringer

Kirchliche Verfassungs- und Organisationsfragen scheinen den Apostel Paulus nur am Rande wirklich zu interessieren.

Entscheidend ist für ihn, dass die Botschaft der Auferstehung unter den Menschen ihren Platz behält.

Damit dies auch weiter bleibt, beruft Gott seit Jahrtausenden Menschen unter den verschiedensten Völkern und Nationen, um sein Wort zu verkünden.

Welche Lebensformen diese auch immer praktizieren, ist zweitrangig; ob es Dutzende oder Millionen sind, ebenfalls.

Seine Botschaft ist klar und verständlich.

Der Inhalt des christlichen Bekenntnisses ist für Paulus denkbar einfach und rasch formuliert: Jesus ist der Christus; er hat gelebt, ist gestorben und auferstanden.

Eine Botschaft aber, die so leicht und klar ist, verbreitet sich rasch wie glühende Asche, sofern der Wind auch mithilft.

Der Wind, der viel mit (langem) Atem zu tun hat und den die Hebräer Ruach, die Griechen Pneuma und wir Geist nennen – und den wir alle nicht unter Kontrolle haben.

Die Gemeinschaft mit Gott kann nicht verdient werden; sie kann nur als Geschenk angenommen, nur im Glauben empfangen werden.

Wir müssen wohl erst wieder lernen, auf das Wort der Botschaft zu hören, das heißt aber auch, auf die eigene Gerechtigkeit, die wir durch die Erfüllung der Gesetze, Vorschriften und Codizes zu haben meinen, verzichten.

Der Glaube gründet in der Botschaft, die Botschaft im Wort Gottes, und von seinem Wort geht auch der Geist aus, den wir alle so bitter notwendig haben! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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