Kämpfen, wo das Leben gefährdet ist!

Bischof Oliver Gehringer

Die Theologie der Erhöhung des auferstandenen Gottessohnes wäre unmöglich ohne das Geheimnis der Menschwerdung.

Erst durch sie, von Theologen Inkarnation genannt, wird die Geschichte des Gottessohnes erzählbar. Sie ist das allererste Mysterium des Christentums, noch vor Kreuz, Auferstehung und Himmelfahrt.

Lukas und Matthäus haben das ganz offensichtlich erkannt und daher großen Aufwand getrieben, in ihren Evangelien jene narrativen Traditionen zusammenzufassen, die zur Geburt Jesu von Nazareth im Umlauf waren.

Alle anderen Schriften des Neuen Testamentes, mögen sie auch die Geburt ignorieren oder andere Schwerpunkte in ihrer Darstellung setzen, profitieren davon. Gott wird Mensch!

Größeres können wir Menschen von Gott nicht erzählen.

Größeres kann Gott dem Menschen nicht antun. Edler, königlicher, priesterlicher kann Gott den Menschen nicht (mehr) machen.

Nicht erst durch sein vergossenes Blut, sondern schon durch seine irdische Existenz ist Menschsein eine göttliche Ehre.

Der Glaube an die Menschwerdung verändert unser Leben auf der Erde.

Menschliche Macht wird relativiert.

Zu glauben heißt, auch zu widersprechen und zu kämpfen, dort, wo das Leben gefährdet ist! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann von Die Templer - Patriotische Christen ÖSTERREICHS (TCÖ) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte", "Evangelisation im Computerzeitalter", "Kaisertum Österreich-als republikanischer Gedanke", "Die Behaghels" und "Das patriotische Manifest der Templer"
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