Die VOLG erklärt: Von Schwarzarbeitern, Zuwanderern und Arbeitslosen

Nachdem mich am gestrigen Tag jemand, der gemeint hat,

wir sollten uns doch lieber am Verband der Unabhängigen (VDU) orientieren, etwas das ich immer wieder gerne tue, da sowohl Herbert Alois Kraus als auch Viktor Reimann, beide Gründer des VDUs, der Ursprungs-FPÖ, aus dem Widerstand gegen die Nationalsozialisten kamen,

die FPÖ ursprünglich also keine Deutschnationale, sondern eine PRO ÖSTERREICHISCHE LEGITIMISTISCHE Partei gewesen ist, Etwas, dass in der Vergangenheit dazu führte, mich hoffen zu lassen, dass sie dies irgendwann auch wieder werden möge

und Menschen wie Kraus oder Reimann, da sie viel bei den Menschen waren auch Kleinigkeiten wie das Fehlen einer öffentlichen Toilette bei 40 Sitzbänken auf dem Keplerplatz aufgefallen wäre, sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert hätten,

oder festgestellt hätten, das man von Obdachlosen, weil sie das Kältetelefon anrufen wollen, nicht EUR 1,- verlangen kann, das Kältetelefon hat keine 0800, sondern eine kostenpflichtige 01er Nummer, das eben Leben nicht an der Existenz eines Euros hängen darf

mein Gegenüber dann aber meinte, wir sollten doch schärfer zu Zuwanderern und Gläubigen des Islams werden, etwas das zugegebener Massen ich dann wieder nicht eingesehen habe, denn:

Wir suchen eigentlich nach Lösungen! Nicht nach Polemik!

möchte ich genau zu diesen Themen noch einmal Stellung beziehen!

Ganz einfach zum mitdenken!

Derzeit gibt es 30.000 freie Stellen auf dem AMS und 438.000 Arbeitslose, nehmen diese Stellen nicht an!

Nehmen diese stellen nicht an, weil sie lieber etwas Anderes arbeiten würden oder aber weil ihnen die Fähigkeiten für die Berufe einfach fehlen!

Und es gibt eine Menge von Zuwanderern die diese Fähigkeiten zwar besitzen würden, letztendlich die Arbeit aber auch nicht annehmen können, weil sie als Zuwanderer über ein „Arbeitsverbot“ verfügen!

Die Folge davon ist, dass dann Unternehmer die die notwendigen Arbeitsnehmer nicht finden können, eben diese Menschen mit Fähigkeiten beschäftigen, auch wenn sie dies nicht dürfen!

Man spricht dann von Schwarzarbeit!

Schwarzarbeit, die wenn man die Menschenrechte genau befolgen würde, auch wider nicht existieren kann. Weil ja, so die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 einem jeden Menschen das Arbeitsrecht zusichert!

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten

Aber: Genau diese Arbeitsverbote sind die Grundlage für das derzeitige Lohndumping! Da ja für Jemand der „schwarz arbeitet“ der Kollektivvertrag nicht gilt!0

Der Sinn der Schwarzarbeit!

Schwarzarbeit, die heute zu Tage unversteuert 19,93 Milliarden Euro am Finanzamt vorbei schleust!

Überhaupt erst durch die Arbeitsverbote möglich wird!

Und von der, wenn man ehrlich die Politiker und Politikerinnen die Abschaffung nicht wünschen, da sie meist selbst davon profitieren!

Die allerdings, wenn die Arbeitsverbote wegfallen würden, sofortig aufhören würde und daher sich auf die Schattenwirtschaft negativ auswirkt!

Ein Grund um die Einhaltung der Menschenrechte tunlichst zu vermeiden!

Denn: Wo kämen wir denn da hin, wenn Arbeit nicht mehr verboten wäre?

Die Zuwanderer als Dienstnehmer und Dienstnehmerinnen ebenfalls an den Kollektivvertrag gebunden wären!

Und daher versucht man uns gegenüber zu argumentieren:

Dann kämen Unmengen von Zuwanderern nach Österreich!

Unsinn!

Eine Behauptung, welche bei logischer Überlegung prompt außer Kraft gesetzt werden kann: 

Denn: Wenn ich das allgemeine Arbeitsrecht und freie Niederlassungsrecht bei gleichzeitiger Erklärung der Selbsterhaltungsfähigkeit und Einwanderung ins das Sozialsystem erst nach einem Jahr Einzahlung frei gebe, dann würden zwar die derzeit freien Stellen und da ein Arbeitsrecht vorliegt ohne Schwarzarbeit besetzt werden, es würden aber nicht mehr als 30.000 Zuwanderer kommen!

Denn: Genau so viele freie Stellen weist der Arbeitsmarkt beim AMS derzeit auf!

Sie würden nicht kommen, weil sie keine Möglichkeit hätten, sich hier zu erhalten!

Der Staat, weil sie die Zuwanderer die Wertschöpfung für ihr Leben aus der Arbeit beziehen könnten, den Staat auch nicht weiter verpflichten würde, das Geld für die Zuwanderer durch Steuererhöhungen einzubringen!

Was wiederum zu einer Steuersenkung beitragen könnte!

Die Zuwanderer aber, die müssten weiterziehen!

Die Anzahl der Zuwanderer damit begrenzt wäre, während dem man unsere 438.000 Arbeitslosen, die sich derzeit gerade einmal 30.000 freie Arbeitsplätze teilen sollen, selbst also bei Umschulung 408.000 Arbeitslose verblieben, eher mit Maßnahmen wie  Aktion 20.000, Projekt Arbeitswelt oder aber durch die Gemeinnützigen Industrie in das Berufsleben integrieren sollte.

Denn: Der Vorwurf unsere Arbeitslosen wären nur faul, ist bei reiflicher Überlegung auch nicht haltbar!

Denn: Es verblieben ja 408.000 Arbeitslose bei Vollbeschäftigung!

Man hat uns also am gestrigen Tag in Bezug mit Kraus und Reimann den Widerstandskämpfern gebracht. Uns darauf hingewiesen, dass derzeit am Keplerplatz Toiletten fehlen. Schlecht, denn ich finde die derzeitigen Lügen der Politik einfach zum Scheissen. Und uns darauf aufmerksam gemacht, dass im rot-grünen Wien die Lebensrettung an EUR 1,- hängen kann. Also Menschen die kein Geld haben unter Umständen zu Tode verurteilt werden!

Sich aber bisher unseren Lösungsansatz für Zuwanderung, Arbeitslose und Schwarzarbeit noch nicht einmal richtig überlegt!

Etwas, zu dem ich Euch heute einlade!

Seid Ihr mit dabei?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Die VOLG erklärt: Von Schwarzarbeitern, Zuwanderern und Arbeitslosen

  1. Norbert Josef Huber schreibt:

    Was sind bitte 30 000 Arbeitsstellen gegenüber 400 000 oder 500 000 (denn die Migranten sind da sicher noch nicht dabei) Arbeitslose?
    – Da kommen auf jeden freien Arbeitsplatz 17 Arbeitssuchende.

    Und gegenüber 4 Millionen Arbeitsplatzhabende sind 30 000 offene Arbeitsstellen gerade mal 0,75%

    Also ein verschwindender Anteil. Vom viel zitierten akuten Facharbeitermangel kann also gar keine Rede sein. Und dann stellt sich die Frage, was das überhaupt für Arbeitsplätze sind.

    Ob es leistbaren Wohnraum in dessen zumutbarer Erreichbarkeit gibt.

    Ob man ausreichend bezahlt.

    Ob die Arbeitsbedingungen zumutbar sind. Usw.

    Alles Fragen, die weder ein AMS noch sonst wer seriös beantworten kann, weil man es nicht mal in Frage stellt und schon gar nicht prüft.

    Es kann doch in unserem Land jeder daher kommen und behaupten, er hätte einen offenen Arbeitsplatz.

    Nur, wenn ihn keiner annehmen will, dann wirft das doch Fragen auf. Und die lassen sich nicht einfach damit beantworten dass man sagt, die Leute wollen halt nicht, weil sie zu faul oder zu gierig sind.

    Es wird schon triftige Gründe haben. Denn, wer hat es bei uns so dick, dass er nicht arbeiten geht, wenn er einen zumutbaren Arbeitsplatz findet? Außer der Oberschicht niemand.

    Und den Facharbeitermangel könnte man leicht überwinden. Indem man nämlich die bereits in den Betrieben vorhandenen Mitarbeiter entsprechend weiterbildet und neues Personal für die Arbeiten für die weniger Know-How benötigt wird, nachholt.

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