Die VOLG fragt: Wie sinnvoll ist Zuwanderung?

Nachdem mich am heutigen Tag wieder einmal Norbert Josef Huber von der CPÖ gefragt hat, wie die VOLG eigentlich zur Flüchtlingsfrage stehen würde, habe ich mich dazu entschlossen, ihm auch auf diese Frage eine Antwort zu geben:

Einmal vorab:

Wenn man die Flüchtlinge, oder sagen wir lieber Zuwanderer dazu, zu uns holt, so stellen sich für die VOLG grundsätzlich einmal 2 Fragen:

1.) Wie sollen sich die Zuwanderer bei dem jetzigen Verhältnis von 30.000 freien Arbeitsstellen im Verhältnis zu 438.000 arbeitslos gemeldeten Personen in der Gesellschaft integrieren?

2.) Wie will man, wenn die Menschen alle ihre Länder verlassen, dass Land dort wieder aufbauen?

Zwei Fragen, welche eine dritte Frage nach dem

Wie sinnvoll ist Zuwanderung?

allen Ernstes einmal als notwendig erscheinen lassen.

Denn, auch wenn es unserer Meinung nach deutlich sinnvoller wäre, die Menschen die nach Österreich kommen nicht als Flüchtlinge, also isoliert, sondern als Zuwanderer zu betrachten, sprich also mit den Menschenrechten allgemeines Arbeitsrecht und freies Niederlassungsrecht behaftet,

Artikel 23 (Recht auf Arbeit, gleichen Lohn)
Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 13 (Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit)
Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

so sollte man sich dennoch bewusst machen, dass die Menschen in ein Gebiet zuwandern, in welchem derzeit

.) 2.100.000 Österreicher und Österreicherinnen an der Armutsgrenze leben
.) 438.000 Menschen arbeitslose sind und
.) Klein- und Mittelunternehmer keine Privatentnahmen mehr tätigen können,

so das mit dem großen Anstieg an freien Arbeitsplätzen, außer durch Maßnahmen wie Projekt Arbeitswelt oder aber Gemeinnützige Industrie nicht zu rechnen ist!

Es mich daher belustigt, dass die Opposition an der Bundesregierung kritisiert, dass diese in Richtung Vollbeschäftigung denkt, weil ich mich frage:

Was denn nun eigentlich die Sozialdemokratie gegen Arbeit, oder sollte man sagen Artikel 23 der allgemeinen Menschenrechte hätte? Sie wäre doch eine Arbeiterpartei!

Einwandern in die Menschenrechtsverletzung?

Das aber, was man sich im Wechselspiel, gleichgültig ob UN-Migrationspakt oder aber auch Menschenrechtscharta 1948 ebenfalls überlegen sollte und da nehme ich mir das Beispiel an den Schweizern, ist, dass eben die Menschen die zuwandern ein Arbeitsrecht besitzen.

Und zum derzeitigen Zeitpunkt, zugegeben man hätte die Chance diese Lage durch Projekt Arbeitswelt oder aber Gemeinnützige Industrie zu verbessern, gerade einmal 30.000 freie Arbeitsplätze da sind.

Die Menschen also ein Menschenrecht auf Arbeit besitzen, welches man ihnen, wenn man sie hierher kommen lässt, unter Umständen nehmen müsste.

Was dann die Frage aufwirft:

Einwandern in die Menschenrechtsverletzung?

Das Land durch Arbeitsverbote in eine Herrenklasse, die erhalten wird und eine Sklavenklasse, die für die Zuwanderer arbeiten dürfen, teilen, weil man den Zuwanderern das Arbeiten verbietet?

Die VOLG sagt: Nein, danke!

Und was meint Ihr?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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