Jesus: Das Alpha und Omega

Bischof Oliver Gehringer

Durch Jesus Christus hat Gott eine neue, endgültige Heilsordnung geschaffen.

Die Priester des Alten Bundes waren sterbliche Menschen, menschlicher Schwachheit unterworfen. Christus aber ist der Sohn, der ganz Heilige:

Er war von Anfang an bei Gott.

Er allein konnte sich selbst als reines, makelloses Opfer für die Schuld der Welt darbringen; durch seine Hingabe sind alle geheiligt, die an ihn glauben und haben so Zugang zu Gott.

Deshalb besteht, für den Autor des Hebräerbriefes, die vornehmste Aufgabe für einen Priester darin, bei Gott für andere einzutreten.

Indem er das tut (und nur dadurch), wird er zum Abbild des Hohepriesters Christus.

Und nur so – als Abbild – hat Priestertum nach Christus überhaupt noch eine Existenzberechtigung.

Geweihte „Herren“, die sich dagegen selbst als eigener Stand abseits der Menschen apostrophieren, gar als eine Art „Halbgötter“ darstellen, haben ihre Bestimmung weit verfehlt.

Im Grunde nämlich braucht die Menschheit keine Priester mehr.

Christus als Hohepriester hat alles Nötige für uns getan.

Den Menschenpriestern bleibt kaum was an Eigenem zu tun, als das in Christus Geschehene zu vergegenwärtigen, und eine Art Anwalt der Menschen zu sein.

Nicht umsonst heißt es im Evangelium: „Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt!“ (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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