Europa-Wahlen: Wenn die Chemie nicht stimmt!

Eine Expertenbefragung zeigt, dass die EU derzeit extrem besorgt darüber ist, dass die Chemie zwischen den 28 Eu-Mitgliedstaaten nicht stimmt.

Laut einer Umfrage des Europäischen Rates für Auswertige Angelegenheiten (ECFR) scheint es sieben Monate vor den Wahlen zum Europäischen Parlament beinahe unmöglich, stabile und starke Koalitionen für gemeinsame Ziele aufzubauen.

Die Umfrage wurde bei 800 Entscheidungsträgern und Fachleuten durchgeführt, die alle in EU-Angelegenheiten aktiv sind.

Die Ergebnisse der halbjährlichen EU28-Umfrag werden heute im „EU Coalition Explorer“ veröffentlicht, einem interaktiven Datenwerkzeug, das die aktuellen Kooperationsmuster, politischen Prioritäten der Regierungen und ihre Partnerschaftspräferenzen für die kommenden Jahre aufzeigt.

Die Daten zeigen, dass die Europäische Union in bilaterale Partnerschaften aufgeteilt ist und kleine Gruppen, die nicht in der Lage sind, dem europäischen Projekt aufgrund unterschiedlicher Prioritäten neuen Schwung zu verleihen.

Obwohl das deutsch-französische Tandem die Kernkoalition bleibt, hat sich sein relatives Gewicht erheblich verringert.

Und es fehlt an einer größeren Koalition der Willigen, die strategisch an der Vertiefung der EU-Integration arbeiten, da sich die Prioritäten stark unterscheiden.

Andere Dreiecke wie die Benelux-Staaten oder die nordischen Länder weisen keine ausgewogenen Beziehungen auf.

Das sogenannte Weimarer Dreieck von Frankreich, Deutschland und Polen ist nur eine Rhetorik:

Franco-Polnische Verweise kommen nur selten in den Daten vor.

Josef Janning, Chef des Berliner Büros der ECFR-Staaten:

„Die EU braucht einen neuen Schwerpunkt mit einer Gruppe integrationsfreundlicher Mitgliedstaaten. Die europäischen Hauptstädte müssen an besseren Mechanismen arbeiten, um ihre tägliche Zusammenarbeit über ihre unmittelbare Nachbarschaft hinaus zu verbessern. Alle EU-Mitgliedstaaten müssen die Koordination mit ihren gleichgesinnten Partnern verstärken.

Der EU Coalition Explorer hilft dabei, Lücken in den Partnerschaften für jedes Land zu identifizieren. “

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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