Keyenberg: Nur für die Braunkohle?

RWE will das Dorf Keyenberg der Braunkohle opfern. Und das, während eine Kommission der Regierung gerade das Ende der Kohleenergie verhandelt. Energieminister Peter Altmaier (CDU) muss den Konzern stoppen.

Fordern Sie ihn dazu jetzt mit Ihrer Unterschrift auf – bei WeAct, der Petitionsplattform von Campact.

Unterschreiben Sie hier die WeAct-Petition für Keyenberg 

Hallo Hans-Georg Peitl,

die Bagger kommen immer näher. 500 Meter trennen sie noch vom Dorf Keyenberg in Nordrhein-Westfalen. 900 Menschen leben hier. Auch der 52-jährige Norbert Winzen und seine Familie. „Meine Mutter möchte sterben, bevor unser Zuhause verschwindet“, sagt er. Für sie ist ihre Heimat ein Paradies. Vor über 1000 Jahren wurde das Dorf gegründet. Für RWE bedeutet der Ort vor allem Profit. Denn hier liegt Braunkohle in der Erde.

Der Konzern schafft Fakten – mit Strategie: Leerstehende Flächen neben dem Dorf lässt er unberührt. Zuerst sollen offenbar alle Grundstücke geräumt werden, auf denen Menschen wohnen. Denn die könnten sich wehren.[1] Ein Drittel der Dorfbewohner/innen musste bereits umsiedeln, viele Dagebliebene resignieren. So viel Leid für eine Energiequelle, die längst überholt ist. In Berlin verhandelt die Kohlekommission gerade über den endgültigen Ausstieg.

Gegen RWEs Pläne wehrt sich jetzt Ingrid Schliebusch. Sie startete eine Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact. Über 12.000 Menschen fordern mit ihr: Stoppt die Bagger in Keyenberg! 

Doch das reicht nicht, um Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) wachzurütteln. Noch im März bestand er darauf, dass sein Ministerium die Führung der Kohlekommission übernimmt.[2] Jetzt soll Altmaier auch politische Verantwortung tragen – und Keyenberg vor den Baggern retten. 50 Dörfer und 40.000 Menschen sind dem Kohleabbau bereits gewichen.[3] Damit muss jetzt Schluss sein. RWE soll nicht weiter Heimat zerstören, während die Kohlekommission in Berlin tagt. Zeigen Sie Peter Altmaier jetzt Ihre Haltung!

Hier klicken und WeAct-Petition unterzeichnen
RWE vertreibt die Menschen nicht nur. Der Kohlekonzern drückt sich sogar vor angemessenen Entschädigungen der Keyenberger/innen. Norbert Winzen bekam ein Viertel seiner aktuellen Wohnfläche als Ersatz angeboten.[2] Über die Kaufverträge dürfen sich viele Nachbar/innen nicht austauschen, dafür gibt es Verschwiegenheitsklauseln.[1]

Es ist kaum zu glauben, dass in unserem modernen Land noch immer Menschen ihre Heimat für die klimaschädliche Braunkohle verlieren müssen, findet Ingrid Schliebusch. Für Keyenberg ist es noch nicht zu spät. Wir Kohlegegner/innen werden immer stärker – und mehr. Anfang Oktober gingen über 50.000 Menschen gemeinsam auf die Straße, um den Hambacher Wald vor den RWE-Baggern zu schützen.[3] Jetzt brauchen uns die Dörfer. Unterstützen Sie Ingrid Schliebusch in Ihrem Einsatz für die Keyenberger/innen.

Unterschreiben Sie jetzt auf WeAct für Keyenberg
Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da viele Campact-Unterstützer/innen diese Petition befürworten, möchten wir Sie mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen.

Herzliche Grüße
Natalie Barth, Campaignerin für WeAct

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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