Tierschutz: Verschlechterungen müssen gestoppt werden!

Liebe/r Hans-Georg Peitl,

in den letzten Jahren haben TierschützerInnen mit viel Mühe einige wichtige Fortschritte für die Tiere erkämpft: Immer mehr Supermarktketten haben ihre Tierschutzstandards erhöht, um millionenfaches Tierleid zumindest zu vermindern. Und auch das Verbot der extrem schmerzhaften betäubungslosen Kastration von Ferkeln war bereits in Sicht.

Der Tierindustrie sind solche Fortschritte ein Dorn im Auge, da sie oft mit hohen Kosten verbunden sind. Deshalb geht sie inzwischen systematisch dagegen vor: Auf Drängen des Bauernverbands und anderer Tierindustrie-Verbände will die große Koalition das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration um zwei Jahre aufschieben und danach vermutlich eine Verschlimmbesserung einführen: TierhalterInnen sollen den Tieren mit Nadeln in die Hodenregion stechen, um ein Schmerzmittel zu injizieren, das reizt, bevor es wirkt. Dieses Vorgehen ist sogar bei perfekter Ausführung extrem schmerzhaft und im Sekundentakt der Tierfabriken wird es regelmäßig zu Fehlern kommen. Es ist kaum vorstellbar, welche Qualen dadurch Millionen von Ferkeln weiterhin erleiden müssen.

Auch auf europäischer Ebene macht die Tierindustrie-Lobby mobil. Hier gab es jüngst einen extrem dreisten Versuch einiger CSU-Abgeordneter: Sie wollten Supermarktketten verbieten, Mindeststandards festzulegen, die über dem enorm niedrigen europäischen Tierschutzniveau liegen. In einigen Staaten der USA wurden Supermarktketten mit einer ähnlichen Regelung bereits dazu verpflichtet, Käfigeier zu verkaufen. Glücklicherweise scheint der Antrag der CSU-Delegierten vorerst gestoppt zu sein.

Für uns machen diese Fälle deutlich: Die Tierindustrie greift aus Gründen der Kostenminimierung nach allen Mitteln, um Verbesserungen für die Tiere zu sabotieren. Deshalb müssen wir bezüglich solcher Maßnahmen der Tierindustrie zukünftig noch viel wachsamer und aktiver sein. Stärken Sie uns dabei mit einer Spende den Rücken:

Wir arbeiten täglich daran, Verbesserungen für die Tiere zu bewirken. Doch wir müssen auch zunehmend unsere Ressourcen einsetzen, um Verschlechterungen zu verhindern. Wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie uns dabei.

Mahi KlosterhalfenHerzliche Grüße
Ihr

Mahi Klosterhalfen | Geschäftsführer
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Wir müssen die Tierindustrie wachsam im Auge behalten, um Rückschritte für die Tiere zu verhindern. Helfen Sie jetzt mit einem Betrag Ihrer Wahl und ermöglichen Sie effektive Kampagnen zum Schutz der Tiere.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.