Gastbeitrag Horst Womelsdorf: 70 Jahre Israel 14.Mai 1948 – 14.Mai 2018

Evgl. Kirchengemeinde Siegen Trupbach – Seelbach 2.10.2018

Referent : Horst Womelsdorf

Grußwort!

Hesekiel,37, 11 + 12
11 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren, und es ist aus mit uns.12 Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich will eure Gräber auftun und will euch, mein Volk, aus denselben herausholen und euch ins
Land Israel bringen; 13 und ihr sollt erfahren, dass sich der HERR bin, wenn ich eure Gräber geöffnet und euch, mein Volk, aus denselben gebracht habe.14 Und ich will meinen Geist in euch geben, dass ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und sollt erfahren, dass ich der HERR bin. Ich rede es und tue es auch, spricht der HERR.
Jeremia 31,8 + 9

Siehe, ich will sie aus dem Lande der Mitternacht bringen und will sie sammeln aus den Enden der Erde, Blinde und Lahme, Schwangere und Kindbetterinnen, dass sie in großen Haufen wieder hierher kommen sollen.
Jesaia 35.8-10)9

Sie werden weinend kommen und betend, so will ich sie leiten; ich will sie leiten an den Wasserbächen auf schlichtem Wege, dass sie sich nicht stoßen; denn ich bin Israels Vater, so ist Ephraim mein erstgeborenen Sohn.

.) Film von Auschwitz-Birkenau!
.) Gebet!
.) Vortrag!
.) Film von meinem Freund Dr. Hillel Goldberg: David Ben Gurion-Sein Leben!
.) Fragen stellen!

Gebet für Israel.

Aronitischer Segen in hebräischer und deutscher Sprache.

Liebe Glaubensgeschwister, sehr geehrte Damen und Herren!

Ich darf Sie alle herzlich begrüßen, die heute zu diesem Vortrag gekommen sind, der mir die Möglichkeit gibt, über das Land zu berichten, das jeden Tag in den Medien im Brennpunkt der Weltgeschichte steht.

70 Jahre Israel – jüdischer Traum – arabisches Trauma.

Was interessiert eigentlich die Welt so daran, sich immer wieder mit dem Thema Israel zu beschäftigen? Seit Jahren rufen die Regierungen aller Welt zu einem Boykott israelischer Waren auf! BDS-genannt!

Sanktionen gegen Israel anzustreben und Resolutionen zu verfassen?

Wann immer im Nahen Osten etwas passiert, wird Israel als Aggressor hingestellt.

Die Regierenden sollten einmal die Bibel lesen.

Besonders Bundespräsident Herr Steinmeier. ( Brief an Herr Steinmeier)

Nun zu unserem Thema Israel!

Das Volk und Land Israel begann mit der Erwählung Abrahams.

Vor 4000 Jahre begann diese Geschichte.

Es ist die Heilsgeschichte Gottes mit dieser Welt.

Ich möchte in diesem Vortrag über die nähere Geschichte berichten.

Sagen wir ab der Zeit, als Theodor HerzI sein Buch geschrieben hatte:

„Der moderne Judenstaat“.

Theodor HerzI wurde am (* 2. Mai 1860) in Pest dem heutigen Budapest geboren.

Am 3.Juli 1904 verstarb er in Edlach, in Niederösterreich.

Herzl war ein österreichischer Schriftsteller, Publizist, Journalist und zionistischer Politiker.

Als Herzl im Sterben lag, war es sein christlicher Förderer William Hechler, dem ein privilegierter Zugang zum Zionistenführer gewährt wurde.

Es war Hechler, der Herzls Abschiedsworte der zionistischen Bewegung übermittelte:

„Grüßen Sie Alle von mir, und sagen Sie Ihnen, ich habe mein Herz-Blut für mein Volk gegeben.“

1949 wurden seine sterblichen Überreste mit dem ersten Flug der Fluggesellschaft El-AI nach Jerusalem überführt und auf dem HerzIberg in Westjerusalem beigesetzt.

HerzI hatte in seinem Testament diese Überführung verfügt, sobald das große Ziel der Errichtung eines Judenstaates erreicht sei.

Nun zu Herzls Traum, der Wirklichkeit wurde.

Die Fläche des Landes Israel beträgt nur 21.946 m2.

Dazu zählt auch Ostjerusalem, das 1967 im Sechstagekrieg von Jordanien zurückerobert wurde.

Israel eroberte in diesem Krieg auch andere Gebiete, wie das Westjordanland, Gazastreifen, das biblische Philisterland, und die Golanhöhen.

Das Land liegt zwischen dem Mittelmeer im Westen, dem Syrisch-Afrikanischen Graben mit dem tiefsten Punkt der Erde, der Jordansenke, bzw. dem Toten Meer mit 426 m unter dem Meeresspiegel.

Im Norden bilden die Golanhöhen die Grenze zum Libanon.

Nach Osten liegen Syrien und Jordanien.

Im Süden ist der Sinai die Grenze zu Ägypten.

Im Süden liegt auch die Wüste Negev.

Sie umfasst die Hälfte des Staates Israel.

Das Land wurde über viele Jahrhunderte Palästina genannt.

Der Name Palästina geht auf das nichtsemitische Volk der Philister zurück.

Als Herkunftsregion der Philister wird meist die Insel Kreta genannt.

Ein endgültiger Beweis konnte aber bis heute nicht erbracht werden.

Ein Teil der Philister war vermutlich aus der Region Kreta zuerst nach Osten an die Küste des Mittelmeeres gelangt.

Dort ließen sich die Philister in der Küstenebene bei Gaza nieder.

Ein anderer Teil der Philister kam über Land.

Der griechische Historiker Herodot (5. Jh. v.Chr.) verwendete in seinen Schriften diese Bezeichnung.

Für mich sind die Philister Kelten.

Die Kelten beherrschten als erstes Volk die Eisenverhüttung.

Kein anderes Volk und Land konnte das zu dieser Zeit (1.Samuel Kapitel 13-15).

Hierbei möchte ich betonen, dass ich an einem Vortrag über die Kelten arbeite.

Titel:“ Die Kelten, ein Volk, das aus dem Dunkeln kam“

Nun zurück zu Palästina.

Hier finden wir zum ersten Male den Ausdruck Palästina.

Das griechische Wort „Palaistine“ wurde im Lateinischen zu „Palästina“.

Die Siedlungstätigkeit im fruchtbaren Süden Palästinas stand zunächst unter der Schirmherrschaft Ägyptens.

Die Küstenstädte Gaza, Aschkelon und Aschdod waren Ende des 12. Jahrhunderts v. Chr. noch ägyptische Zentren.

Die Philister gründeten einen Fünf-Städte-Bund (Pentapolis) der Stadtstaaten Aschdod, Aschkelon, Ekron (oder Akkaron, heute: Akir), Gat (vgl. Tell es-Safi) und Gaza (heute: Ghazza).

Die Städte wurden von einzelnen Fürsten regiert.

Die Stadtstaaten bildeten eine Konföderation, die wahrscheinlich nicht statisch organisiert war.

Der Schwerpunkt wechselte im Verlauf der Zeit von Stadt zu Stadt.

Mit dem Schwinden der ägyptischen Macht übernahmen die Philister die Vormacht in der Region, die sie – so die Bibel – bis zu König Davids Herrschaft auch behielten.

Bei ihrer Ausdehnung ins Landesinnere lieferten sich die Philister nach Darstellung der Bibel mit den Israeliten und Kanaanitern über mehrere Jahrhunderte immer wieder erbitterte Kämpfe, von der Richterzeit bis zur frühen Königszeit.

Dahingehende biblische Berichte werden jedoch durch Ausgrabungsergebnisse nicht gestützt.

Die Bibel berichtet, dass die Israeliten in einer Stunde der Bedrängnis Saul zu ihrem ersten König krönten.

Er erzielte einige Erfolge, wurde aber letztlich von den Philistern geschlagen.

Erst seinem Nachfolger König Davids gelang es, die Philister zurückzudrängen.

Legendär ist die Geschichte vom Kampf Davids gegen den riesigen Krieger der Philister Goliat in den Büchern Samuel 1. Samuel 17.

Nun möchte ich Sie in die Zeit vor 2150 Jahren zurückführen.

Nach der Niederschlagung des 3. jüdischen Aufstands (Bar Kochba-Aufstand, 132 -135 n. Chr.) benannte der römische Kaiser Hadrian die gesamte Provinz Judäa in Syria Philistäa um.

Die Stadt Jerusalem wurde in Aelia Capitolina umbenannt und an Stelle des zerstörten Tempels ein römischer Jupiter-Tempel errichtet.

Wunsch und Befehl war es, dass die Namen Jerusalem und Judäa für immer vergessen sein sollten, um jede Erinnerung daran auszulöschen.

Juden wurde das Betreten der Stadt und ihrer Umgebung verboten.

Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben und entlang der Straßen nach Jerusalem zu Zehntausenden gekreuzigt.

Die Chronisten berichten, dass sie gekreuzigt wurden, so dass angeblich daher die Wälder um Jerusalem verschwanden.

Hadrian hasste die Juden, ebenso ihren Gott Elohim und JAHWE Es waren die frühsten Namen unseres Gottes.

Israel, der Mittelpunkt der Weltpolitik! – jüdischer Traum – arabisches Trauma.

Hier eine der vielen Verheißungen unseres Gottes für sein Land Israel:

„So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraus und bringe euch ins Land Israel.“
(Hesekiel 37,12)

In den Jahren 1963-1965 unternahm der Archäologe Yigael Yadin Ausgrabungen auf der Felsenfestung Masada.

Eines der Fundstücke war das Fragment einer zweitausend Jahre alten Pergamentrolle des Propheten Hesekiel mit den Kapiteln 35-38.

In ihr sprach auch der Prophet vom Totenfeld, das durch den Odem Gottes wieder lebendig werden sollte.

Und damit auch der obenstehende Vers.

Im Jahr 586 v. Chr. hatten die Babylonier Jerusalem zerstört und den Tempel dem Erdboden gleich gemacht.

Das jüdische Volk war nach Babylon in die Sklaverei deportiert worden.

Hier erhielt der Prophet Hesekiel die Vision vom Totenfeld, in der Gott die Rückkehr der Juden aus der Gefangenschaft, die nationale Wiederherstellung und geistliche Erneuerung Israels ankündigte.

Und der Herr hielt Wort:

Im Jahr 539 v. Chr. ging das babylonische Reich unter.

Die siegreichen Perser verfolgten eine andere Religionspolitik und erlaubten die Rückkehr der Juden nach Israel.

Doch im Jahr 70 n. Chr. ging unter römischer Besatzung der Jerusalemer Tempel erneut in Flammen auf.

Als letzte Bastion im Kampf gegen Rom fiel die Felsenfestung Masada im Jahr 74 n. Chr.

Das jüdische Volk wurde erneut deportiert und versklavt.

In den folgenden 1.900 Jahren lebte es in der Diaspora, also in der Fremde.

Die Felsenfestung Masada wurde vergessen, und das Fragment mit dem Prophetenwort schlief seinen Dornröschenschlaf in einer verschütteten Abfallgrube.

Doch der Gott Israels hatte sein Volk und sein Versprechen nicht vergessen.

Am 14. Mai 1948 rief David Ben Gurion in Tel Aviv die Staatsgründung und Unabhängigkeit Israels aus.

Es folgte eine Erfolgs- und Segensgeschichte.

Der junge Staat konnte sich in mehreren Kriegen gegen die Pläne der Vernichtung seiner arabischen Nachbarvölker behaupten.

Millionen von Juden kehrten aus aller Welt nach Israel zurück.

Das kleine Land ist heute die einzige Demokratie im Nahen Osten und ein wichtiger Industriestandort, insbesondere im High-Tech-Bereich.

Gerade einmal 15 Jahre nach der Staatsgründung war der Fund des Hesekiel-Fragments in der im 19. Jahrhundert wiederentdeckten Felsenfestung für Yigael Yadin eine Bestätigung der Treue Gottes.

Nach beinahe 2.000 Jahren der weltweiten Zerstreuung des jüdischen Volkes und den Abgründen des Holocausts öffnete der Herr erneut die Gräber und hauchte den verdorrten Gebeinen neues Leben ein.

Israel erlebte die wundersame Wiederherstellung seiner nationalen Identität.

Wann immer wir den kleinen Staat Israel auf der Weltkarte erblicken, die Fahne mit dem Davidstern vor einem öffentlichen Gebäude wehen sehen oder der Name des Staates Israel in den Nachrichten genannt wird, dann soll uns das erinnern an die Treue und Allmacht Gottes.

Gott hält Wort.

Niemals vergisst er das, was er den Seinen zugesagt hat.

Und das, was er verspricht, das kann er auch tun.

Gott ist allmächtig.

Der Gott Israels öffnet die Gräber und ruft die Toten heraus.

Das hat er nicht nur an Israel bewiesen, sondern vor allem in seinem Sohn Jesus Christus, den er von den Toten auferweckt hat.

Wer an ihn glaubt, der kann in gleicher Weise wie das Volk Israel in seiner nationalen Geschichte ganz persönlich Gottes Treue und Allmacht erleben.

Schon jetzt und auch dann, wenn er die Seinen aus den Gräbern herausrufen wird.

Denn er hat versprochen:

„Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben.“ (Joh. 5,25)

Liebe Geschwister, sehr geehrte Damen und Herren!

Am 14. Mai 2018 feierte dieses kleine Land seinen 70. Geburtstag. 70 Jahre, gemessen an dem Bestehen anderer Länder, ist eine kleine Zeit.

Die Geburt des Staates Israels beruht auf klaren biblischen Verheißungen und bezeugt das unfehlbare Wort Gottes und Seine Treue.

Die Nation wurde an einem Tag inmitten von Konflikten geboren und gestärkt durch verschiedene Alijah-Wellen, (Einwanderungswellen), die Rückkehr der Juden von den vier Enden der Erde.

All dies geschah „Gegen den Strom der Geschichte“.

Es war ein Wunder!

Dies hat der Prophet Jesaja vor 2720 Jahren schon vorhergesagt:

„Wer hat so etwas je gehört, wer hat dergleichen je gesehen? Wird auch ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren?“ (Jesaja 66,8).

Wenn wir das Problem im Nahen Osten näher betrachten wollen, dann müssen wir in dem Buch nachschlagen, in welchem die Geschichte Israels genau aufgeschrieben wurde, nämlich die Bibel.

Ohne die anderen geschichtlichen Historiker, wie Herodot oder Flavius Josephus, außer Acht zu lassen.

Jeder betrachtet heute den Nahen Osten als sein Land:

Araber, Palästinenser, Juden.

Wem gehört nun dieses Land?

Bevor ich versuche, diese Frage zu beantworten, lassen sie mich Ihnen einige geschichtliche Eckpunkte in Erinnerung rufen, und zwar die Zeit von 1000 v Chr. – 2018.

1004 v. Chr. König David erobert Jerusalem und macht Jerusalem im Auftrag Gottes zur ewigen Hauptstadt des Jüdischen Volkes.

930 v. Chr. Teilung des Landes in zwei Stämme: Reich Juda mit Jerusalem als Hauptstadt und das Zehnstämme Reich Israel mit Sichem als Hauptstadt.

587 v. Chr. Nebukadnezar II zerstört den Tempel in Jerusalem und führt die Juden 70 Jahre in die Gefangenschaft nach Babylon.

332 v. Chr. Judäa und Jerusalem kommen unter die Herrschaft Alexander des Großen.

167 v. Chr. Der Tempel von Jerusalem wird durch den Tyrannen Antiochus Epiphanes IV verwüstet.

164 v. Chr. Judas Makkabäus erobert Jerusalem und reinigt den Tempel.

37 v. Chr. Herodes der Große wird König und lässt den Tempel zu Jerusalem verschönern und ausbauen.

33 v. Chr. Jesus Christus wird gekreuzigt.

70 n. Chr. Der römische Kaiser Titus erobert Jerusalem, und seine schlimmste Tat war die Zerstörung des jüdischen Tempels, einem Weltwunder der damaligen Zeit.

135 n. Chr. Der Jüdische Bar Kochba-Aufstand scheitert. Damit werden die letzten Juden unter die Nationen zerstreut (Hesekiel 20, 23). Kaiser Hadrian benennt Judäa / Israel in Syria – Philistäa.

324 n. Chr. Judäa wird ein Teil des christlichen Reiches von Byzanz.

Das Byzantinische Reich, verkürzt auch nur Byzanz, oder – aufgrund der historischen Herkunft – das Oströmische Reich bzw. Ostrom war ein Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum.

Es entstand im Verlauf der Spätantike nach der so genannten Reichsteilung von 395 aus der östlichen Hälfte des Römischen Reiches.

Da entstand die Ostkirche Orthodoxe Kirche und die römische Kirche (katholisch)

614 n. Chr. Die Perser unter König Cosroe entreißen den Byzantinern Jerusalem.

638 n.Chr. Der arabische Kalif Omar erobert Jerusalem und benennt sie AI Kuds“ (die Heilige).

1099 n. Chr. Der erste von sieben Kreuzzügen zur Befreiung des Heiligen Landes beginnt.

1517 n.Chr. Jerusalem gerät unter ottomanisch-türkische Herrschaft.

1917 n. Chr. Die Briten erobern Jerusalem.

1948 n. Chr. David Ben Gurion proklamiert den Staat Israel am 14. Mai 1948, und Jerusalem wird offiziell zur Hauptstadt Israels erklärt.

1967 n. Chr. Wird Ost-Jerusalem durch die israelische Armee von der Besatzung der Jordanier befreit und wieder vereinigt.

Wem gehört das Land?

Diese Frage müssen wir uns stellen, gerade in diesen Tagen, in denen die Medien beschäftigt sind mit dem Thema Israel und dem gesamten Nahen Osten.

Fragen wir Gottes Wort, unabhängig, ob ich an dieses Wort glaube oder nicht.

Nachdem Abraham auf Geheiß Gottes seine Heimat und sein Elternhaus verließ, führte ihn der Ewige in das Land Kanaan, das heutige Israel.

Zwischen Bet El (Haus des El oder Haus Gottes) und Ai mitten im heutigen Westjordanland, nahe der alten Stadt Sichern in der Nähe des heutigen Nablus, stellte der Ewige Abraham auf einen Berg und sprach:

„Hebe deine Augen auf und siehe von der Stätte an, da du wohnst gegen Mitternacht, gegen Mittag, gegen Morgen und gegen Abend. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir geben und deinem Samen ewiglich“ 1. Mose 13,14+15.

Land Gottes, Land der Juden?

In der Thora, das sind die Fünf Bücher Mose, sagt uns Gott in 3. Mose 25, 23:

Dieses kleine Land dort im Nahen Osten ist mein Land, sowie der gesamte Erdkreis und das Universum sein eigen ist.

In seinem unerforschlichen Ratschluss hat er dieses kleine Stück Land dem Volk Israel anvertraut, das sicher zu den kleinsten Völkern der Erde gehört.

Er sicherte es dem jüdischen Volk zu und keinem der anderen umliegenden Völker.

Sei es den Syrern, Jordaniern oder Libanesen.

Gerne kann ich auch die alten Namen der Völker benutzen: Ammoniter, Moabiter, Phönizier, Hethiter, Kanaaniter.

Was für mich am erstaunlichsten ist:

Das in den fast 2000 Jahren Diaspora des jüdischen Volkes, kein anderes Volk Besitzansprüche an dieses Land gestellt hat.

Scheich Ahmed Aladoan von Amman, sagte 2014 öffentlich, dass Israel laut dem Koran den Juden gehört.

Denn Allah gab das Heilige Land den Söhnen Israels bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.

Laut der israelischen Zeitung „Ha’aretz“ sagte er außerdem, dass das Land nirgends im Koran „Palästina“ genannt werde und darum sollten die Araber auch nicht darum kämpfen.

Vielmehr, sagte er in der britischen Zeitung „Al-Quds Al-Arabi“, dass Jordanien „Palästina“ sei.

Allahs Gunst und Wohlwollen gegenüber Juden lautet im Koran:

„Und wie Moses zu seinem Volke (den Juden) sprach: O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Gunst euch gegenüber, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab an Gutem, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben.

In Sure 5:20 steht geschrieben:

Allah hat das Heilige Land den Juden gegeben: Oh mein Volk, betretet das Heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat.

Sure 5:21 Israel soll Wohnstätte der Juden sein – bis ans Ende der Welt: Da sprachen Wir (Allah) zu den Kindern Israels (den Juden): „Wohnet in dem Lande (der Verheißung) und wenn die Zeit der zweiten Posaune kommt, dann werden Wir euch hinzubringen als eine Schar, gesammelt.“

Sure 17:104. Diese Worte aus dem Koran werden natürlich nicht verbreitet.

Ich habe Ihnen in der Zeittafel die Herrscher genannt, die wie ein Sturm über 3000 Jahre durch den Nahen Osten gezogen sind.

Aber warum war das so?

Das Land verfiel im Jahre 70 nach Christus immer mehr zur Wüste.

Das Land war für andere so schlecht, dass es niemand haben wollte.

Hier erfüllte sich die Prophezeiung Jesu in

Matthäus 23, 38: „Eure Stätte soll Euch wüst gelassen werden. Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben“, wie
es z.B. in Jerusalem geschah.

Im Jordan-Tal und am See Genezareth starben viele Menschen an Malaria in den Sumpfgebieten des HulaTales im Norden.

Trotz dieser Ankündigung blieben die Treue und Zusagen des Ewigen Gottes zu seinem Volk Israel erhalten.

Der Name Israel bedeutet ja „Gottesstreiter“.

In der Thora 5. Mose 7, 7-8 steht geschrieben: „Denn du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind. Nicht hat euch der Herr angenommen und euch erwählt, darum euer mehr wären als alle Völker, denn du bist das kleinste unter allen Völkern.“

Gott lässt durch den großen Propheten Hesekiel seinem Volk Israel und den Nationen noch sagen: „Denn ich habe meine Hand zum Schwur aufgehoben, das Land euren Vätern und euch zum ewigen Erbteil zu geben“ Hesekiel 47, 14.

Kommen wir nun zur Gegenwart, zur Realität der Staatsgründung, was die 70 Jahre Israel anbetrifft!

Zwei geschichtliche Ereignisse der Vergangenheit möchte ich Ihnen vor Augen stellen und an sie erinnern.

Diese und viele andere Ereignisse benutzte Gott, um sein Volk zurück zu bringen in das Land, das er den Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hatte, für ewig zu geben.

In der Balfour-Deklaration vom 2. November 1917 erklärte sich die damalige Weltmacht Großbritannien mit den zionistischen Bestrebungen einverstanden, in Palästina eine „nationale Heimstätte“ des jüdischen Volkes zu errichten, wobei die Rechte bestehender nicht-jüdischer Gemeinschaften gewahrt bleiben sollten.

Zum damaligen Zeitpunkt befand sich Palästina noch im Machtbereich der Osmanen.

Am 24. Juli 1922 wurde die Balfour-Deklaration in das Völkerbund Mandat für Palästina aufgenommen.

Die Errichtung eines unabhängigen Staates Israel im britischen Mandatsgebiet.

Das Geschehen im Mai 1948 war somit eine Folge der Balfour-Deklaration.

Das 100-jährige Jubiläum dieser Deklaration ist ein passender Anlass, das verbriefte Recht der Juden, im ganzen Land Israel zu bauen und zu siedeln, in Erinnerung zu rufen.

Für mich persönlich war auch das Ereignis und die Geschehnisse um das Flüchtlingsschiff „Exodus“ mit seiner Irrfahrt sehr entscheidend.

Sie war entscheidend für die Entstehung eines jüdischen Staates durch den damaligen Völkerbund.

Das Schiff Exodus startete am 11.07.1947 mit 4.515 Holocaust-Überlebenden an Bord Richtung Palästina unter Bewachung mehrerer britischer Kriegsschiffe.

Am 18.07.1947 wurde die Exodus vor Haifa von der britischen Marine aufgebracht und erst nach Frankreich zurückgeschickt.

Das Schiff erreichte am 08.09.1947 den Hamburger Hafen.

Durch diese Irrfahrten mit Tausenden von Menschen auf einem viel zu kleinen Schiff wurde der damalige Völkerbund erst wirklich aufmerksam auf die Situation im Nahen Osten.

Viele Zeitgenossen sind der Meinung, dass es ohne die Shoa, den Holocaust, keinen Staat Israel gäbe.

Das sehe ich etwas anders.

In Gottes Plan mit Israel und der Völkerwelt ist Israel Mittelpunkt seiner Heils und Weltgeschichte.

Dass er sein Volk wieder zurückbringen würde, das stand fest.

Nehmen Sie sich einmal Ihre Bibel zur Hand und lesen Sie die Schau des Propheten Hesekiel, wie er uns in den Kapiteln 36 – 39 über die Verheißungen, die sich 1948 erfüllt haben, berichtet.

Oder die große Schau des Apostels Paulus im Römerbrief in den Kapiteln 9,10,11.

Erlauben Sie mir, aus dem Propheten Hesekiel zu zitieren:

„Menschensohn, diese Gebeine, sie sind das ganze Haus Israel. Sie sagen: Unsere Gebeine sind vertrocknet, unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns. So spricht der Ewige, (Jahwe) Eloim ist sein Name: Siehe, ich öffne eure Gräber und lasse euch aus den Gräbern heraufkommen als mein Volk und bringe euch in das Land Israel.“

Die jüdische Nation ist wiedererstanden wie ein Brandscheit aus dem Feuer der Shoa gerissen.

Israels kleine Armee besiegte direkt nach der Staatsgründung 1948 eine mächtige Armee von einer Million ausgebildeter Soldaten der Araber, die den gerade flügge gewordenen Staat Israel in das Mittelmeer treiben wollten.

Es war übrigens ein ganz schmutziges Spiel der damaligen Regierung von Großbritannien.

Sie verließen innerhalb weniger Tage den Nahen Osten.

Lösten ihr Mandat für das Land Palästina auf und hofften insgeheim, dass die arabischen Länder die wenigen Juden aus dem Lande treiben würden.

Die Briten warteten schon, um den Rest der Juden wieder aufzusammeln und irgendwohin zu verfrachten, nach Europa oder wohin auch immer.

Das Problem „Juden“ sollte endlich gelöst werden.

Aber der Ewige Gott hielt die Zeit gekommen, den Feigenbaum, den Weinstock Israel wieder in sein Land
einzupflanzen.

70 Jahre Israel!

Wir haben es mitbekommen, wie dieser moderne Staat Israel entstanden ist.

Ich habe es Ihnen vor Augen gestellt.

Die Juden in 2000 Jahren Diaspora haben nie ihr Recht auf ihr Land aufgegeben und haben nicht ein einziges Mal in all den Jahrhunderten aufgehört, für den Tag der Rückkehr zu beten.

Wenn sich jüdische Menschen voneinander verabschiedet haben, dann immer mit der Sehnsucht im Herzen:

„Nächstes Jahr in Jerusalem!“

Schon in der Gefangenschaft in Babylon 587- 507 v. C. entstand eines der wunderbarsten Gebete.

Es ist uns im Psalm 137 hinterlassen:

„An den Strömen Babels saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten. Wie könnten wir des Herrn Lied singen in
fremden Landen? Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, so werde vergessen meine Rechte!“ Martin Buber, der große
Theologe und Philosoph, übersetzt hier: „An den Stromarmen Babylons, dort saßen wir und weinten, da wir an Zion
gedachten“. Psalm 37

2000 Jahre Leben unter anderen Völkern. 2000 Jahre Heimweh nach Zion.

Dieses Sehnen, dieses Heimweh ließ sie überleben.

Die Juden in der Diaspora waren sich bewusst, dass der Ewige sein Volk nicht verlassen würde.

Gott sprach: „Einen kleinen Augenblick habe ich Dich verlassen, aber mit ewiger Gnade will ich mich
Deiner annehmen!“

Von all den Machthabern hat in 2000 Jahren niemand Besitzansprüche an das Land gestellt, weil es für sie unbrauchbares Land, nämlich Wüste war.

Jedoch kamen mit den jüdischen Einwanderungswellen auch Menschen aus arabischen Ländern ins Land, damals Palästina genannt, die heute Besitzansprüche stellen.

Es muss daran erinnert werden, dass bald nach dem 1967er-Krieg die arabische Gipfelkonferenz in Khartum die drei Neins verkündete:

.) Nein zum Frieden mit Israel,
.) Nein zur Anerkennung Israels,
.) Nein zu Verhandlungen mit Israel.

2002 hatte Präsident Ehud Olmert anlässlich der Verhandlungen der so genannten Road-Map den Palästinensern einen eigenen Staat angeboten, den die Palästinenser aber ablehnten.

Weil PLO-Führer Arafat „Alles“ haben wollte.

Diese Initiative, die vor 16 Jahren durch den saudischen Kronprinzen Abdallah auf den Weg gebracht wurde, wurde von der ganzen Arabischen Liga im März 2002 bei der Gipfelkonferenz in Beirut unterzeichnet.

Yassir Arafat konnte an der Konferenz nicht teilnehmen, weil Ministerpräsident Ariel Sharon ankündigte, falls er das Land verlasse, würde es ihm nicht erlaubt werden, zurückzukehren.

Aber Arafat akzeptierte offiziell die Initiative.

Beide Völker wollen Frieden.

Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden.

Warum erkennen die Hamas, Hisbollah den Staat Israel nicht an?

In allen Teilen des Landes wird Israel von den Milizen der Hisbollah, Hamas oder Fatah bekämpft.

Die süd-westlichen Städte in Israel werden immer wieder mit Raketen angegriffen.

Ebenso die Städte im Norden Israels.

Die Welt, die UNO schweigt dazu!

Meine Frau und ich wurden vor 3 Jahren von der Ludwig Hofacker Vereinigung eingeladen, mit einer Gruppe nach Israel zu fliegen.

Wir waren Zeugen der Bomben-Angriffe in Sderot und anderen Dörfern entlang des Gaza-Streifens.

Der größte Fehler, den Ariel Scharon machte, war, den Gaza-Streifen 2005 zu räumen.

Danach hatte die Hamas freie Bahn, Israel mit Tausenden Raketen zu beschießen und Terrortunnel auf israelisches Gebiet zu graben.

Berge von eingesammelten Raketen und Terrortunnel in den Dünen haben wir selbst gesehen.

Ich möchte Sie daran erinnern, was sich vor einigen Jahren ereignet hatte.

Es wurden im Norden Israels 5 Libanesische lebende Gefangene ausgetauscht gegen zwei tote Soldaten Israels, Ehud Goldwasser und Eldad Regev.

Beide wurden damals auf israelischem Gebiet in einen Hinterhalt gelockt und ermordet.

Sogar die UNO hat das alles auf Video aufgenommen.

Koffi Annan, der ehemalige Repräsentant der UNO, und die gesamte UNO schwiegen dazu.

Jedoch die humanistische Tat Israels, die 5 Mörder der Hisbollah freizulassen, wurde von niemandem gewürdigt.

Der schlimmste Verbrecher der Hisbollah wurde im Libanon wie ein Volksheld gefeiert, er, der sich rühmte, ein kleines israelisches Kind mit der Faust erschlagen zu haben.

Da stellt sich mir auch die Frage: „Was ist Wahrheit in der Berichterstattung“.

Ich könnte Ihnen viele selbst erlebte Beispiele nennen, sogar im Video festgehalten.

Frieden wird es so nicht geben, weil irgendwelche Extremisten keinen Frieden wollen.

Die Hamas, Fatah und die Hisbollah haben sich auf ihre Fahnen geheftet, den Staat Israel auszuradieren.

Man beachte die Charta der Hamas mit ihren Argumenten für eine Zerstörung Israels.

Die Realität sieht eben anders aus als die Diplomatie.

Die versucht, natürlich einen Frieden zu finden.

Ich selber weiß auch, dass Israel sehr weit von einem Frieden entfernt ist, weil eben solche Politiker wie die iranischen Machthaber Israel das Recht absprechen, in diesem Land zu leben.

Hier prallen die Religionen aufeinander.

Hier stehen Juden und Christen, die an den Gott der Bibel glauben.

Dieser Gott ist ein liebender Gott.

Dieser Gott, an den wir glauben, hat uns 10 Gebote hinterlassen.

Sie sind für uns bindend.

Eines lautet nämlich: „ Du sollst nicht töten!“

Auf der anderen Seite steht der Islam der Sunniten (Saudi Arabien) und Schiiten (Iran) mit ihrem Gott Allah.

Das Wort Islam bedeutet Unterwerfung und in vielen Suren des Koran wird über die Ausrottung der „Ungläubigen“,
geschrieben.

Der Gott, an den wir glauben, ist ein Gott der Liebe.

Schon beim Sündenfall des Menschen rief er in seiner Liebe: „Adam, wo bist du?“

Christen, besonders das deutsche Volk, stehen an der Seite Israels.

Weil es so tief verwurzelt ist durch die Vergangenheit und den Glauben an den gemeinsamen Gott.

Der Apostel Paulus schreibt es im Römerbrief Kapitel 9,10, +11.

Hier einige Worte daraus: „Wir, die Christengemeinde, sollen uns nicht rühmen, weil sie das Geheimnis des Christus, des Sohnes Gottes, kennen. Weißt du nicht, dass die Wurzel Israel dich trägt. Aus ihr seid ihr hervorgegangen!“ Die Zweige, gläubige wiedergeborene Christen, eingepfropft in die Wurzel Israel.

Sie trägt dich, die Wurzel Israel.

1984 durfte ich in Israel den großen jüdischen Denker, Philosophen und Theologen Shalom Ben Chorin persönlich kennen lernen.

Wir waren mit 8 Personen bei ihm privat eingeladen.

Shalom Ben Chorin war ein großer Freund Deutschlands.

Er nahm mich beim Abschied in die Arme und sagte folgendes:

„Ich glaube, dass wir an den gleichen Messias glauben, von dem sie glauben, dass er schon gekommen ist und von dem wir glauben, dass er wiederkommen wird.“

Nun zurück zu den letzten 70 Jahren.

Dieses Land Israel ist diesem Volk für ewig gegeben.

Der Ewige sagt: „Es ist mein Land!“

Israelis begannen schon im 19. Jahrhundert dieses Land aufzubauen.

Sie kauften Land von den Arabern für teures Geld. Land?

Dünensand und Felsenstücke, aus denen aber in wenigen Jahren fruchtbares Ackerland wurde.

Die Familie Rothschild hat Milliarden für die Käufe gegeben.

Ich möchte noch einmal auf den Anfang meiner Ausführungen kommen.

In 2000 Jahren haben die jeweiligen Herrscher keine Besitzansprüche an dieses Land gestellt, weil es eben Wüste und dadurch uninteressant für sie war.

Jüdische Menschen legten die Sümpfe im Hula-Tal trocken, gewannen Ackerland, dadurch wurde die Malaria aus Israel verbannt.

Das jüdische Volk baute Städte, neue Infrastrukturen, durch die auch heute Araber, Palästinenser gut leben können.

Bei Interviews, wenn die Kameras ausgeschaltet sind, sagen viele Araber, dass sie lieber in Israel leben wollen, als in einem korrupten Staat Palästina.

Mit ihren neuen Technologien, die in Universitäten erdacht wurden, wurde Israel ein Vorreiter in Landwirtschaft, Medizin und Technologie.

Einige dieser Technologien möchte ich Ihnen nennen.

Israelische Wissenschaftler entwickelten das erste voll Computer gesteuerte Gerät, das ohne Strahlen zur Diagnose von Brustkrebs einsatzfähig war.

Eine israelische Firma entwickelte ein System, mit dem eine korrekte Darreichung von Medikamenten durchführbar ist, womit der menschliche Irrtum bei der medizinischen Versorgung ausgeschlossen ist.

In vielen Krankenhäusern der Erde sterben jedes Jahr viele Patienten an Behandlungsfehlern, indem Patienten ein falsches Medikament verabreicht wurde.

Der Israeli Givun Imaging entwickelte die erste einnehmbare Video-Kamera, die so klein ist, dass sie in eine Pille passt.

Sie wird eingesetzt in Dünn- und Dickdarm-Untersuchungen, um so eine frühzeitige Erkrankung durch Krebs zu erkennen.

Die Forscher in Israel verwirklichten ein neues Gerät, das dem Herzen unmittelbar hilft, Blut zu pumpen.

Mit mehr als 3.000 High-Tech-Firmen hat Israel die höchste Konzentration von Firmen dieser Art in der Welt.

Immer neue Start-Up-Unternehmen entwickeln und betreiben Technik zum Wohle der Weltbevölkerung.

Um dem weltweiten Problem der Wasserknappheit zu begegnen, entwickelten Ingenieure und Landwirte eine revolutionäre Tropfbewässerung, damit die benötigte Wassermenge der Pflanze sparsam zugeführt wird.

Israel führt die Welt bei der Anzahl von Wissenschaftlern und Ingenieuren in der berufstätigen Bevölkerung an:

Israel 145 pro 10.000. USA 85 pro 10.000. Japan 70 pro 10.000. Deutschland 60 pro 10.000.

Das Handy wurde von Motorola in Israel entwickelt, die ihr größtes Entwicklungszentrum in Israel betreibt.

Windows NT Betriebssystem wurde in Israel entwickelt.

Microsoft und Cisco haben ihren einzigen Entwicklungsstandort außerhalb der USA in Israel.

Der uns allen bekannte USB Stick ist ebenfalls eine Entwicklung Israels.

Ich könnte hier fortfahren.

Die gesamte Technik, die den kürzlich verstorbenen berühmten englischen Wissenschaftler Stephan Hawking am Leben erhielt, kam aus Israel.

Er setzte sich jedoch für den Boykott israelischer Waren ein, ohne zu bedenken, dass er sein Leben israelischer Technik verdankte.

Diese BDS-Bewegung ist ein Aufruf zum Boykott israelischer Waren.

Sanktionen der Nationen sollen Israel in wirtschaftliche, kulturelle und politische Isolation treiben.

Das erinnert an den Boykott von Juden zur NS-Zeit.

Feststellen möchte ich folgendes:

Seit es die Verleihung des Nobelpreises gibt, waren 34 % der geehrten Wissenschaftler jüdischer Herkunft.

Diese Zahl ist bemerkenswert, vor allem deshalb, weil nur 0,6 % der Weltbevölkerung Juden sind.

Durch den Holocaust wurden fast zwei Generationen des Israelischen Volkes ausgelöscht.

Das Problem des Nahen Osten werden die Politiker nicht lösen.

Der Ewige, unser Gott, wird es lösen.

Jerusalem wird für die Völkerwelt zum Laststein werden.

Und jeder der ihn beseitigen will, wird daran zerbrechen.

Wir haben uns einzusetzen mit all unserer Kraft für den Frieden im Nahen Osten.

Unsere Gebete für Israel werden besonders gesegnet.

„Wer dich Israel segnet, den will ich auch segnen“, spricht Gott.

Bibelleser wissen so gut wie ich, dass das Westjordanland, einige Teile von Syrien, dem Iran und dem Libanon einmal zu dem Großreich Israel gehören werden.

Das aber ist Gottes Sache, wie er die Geschicke der Welt leitet.

Wir haben den Auftrag, Friedenstifter zu sein.

Und das bedeutet, den anderen zu achten und zu respektieren.

Die Anerkennung des Staates Israel durch die arabischen Staaten ist für mich der wichtigste Meilenstein.

24 Mal haben meine Frau und ich Israel besucht. Viele Kontakte geknüpft. Freunde gewonnen.

Wir Deutsche tragen eine gewaltige Hypothek, was das Volk Israel anbetrifft.

Danken wir einem Kanzler Konrad Adenauer.

Danken wir dem ersten Präsidenten Israels, David Ben Gurion, dass er Konrad Adenauer die Hand der Versöhnung reichte.

Ich werde mich so lange ich lebe, für dieses Volk und für alle Menschen einsetzen, denen die Würde genommen wird.

In unserem Grundgesetz steht ein wichtiger Satz:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Die Würde wurde den jüdischen Menschen im Holocaust genommen.

Mit Beginn der so genannten Reichs-Kristallnacht wurde das Leid des jüdischen Volkes weitergetrieben, wie nie zu vor.

2000 Jahre Leid, Erniedrigungen, Verfolgung und Tod.

Schon zur Zeit der Inquisition wurden Tausende umgebracht.

In der Nacht vom 9. auf den 10.November 1938 begann der Höhepunkt der Pogrome.

Auch darüber lässt uns die Bibel nicht im Dunkeln.

Psalm 74, 7+ 8, Assaph lässt uns folgendes sagen:
„Sie verbrennen dein Heiligtum; sie entweihen und werfen zu Boden die Wohnung deines Namens. Sie sprechen in ihrem Herzen: Lasst uns plündern!“

Sie verbrennen alle Häuser Gottes im Lande.

Leider nimmt in Deutschland, in Europa der Antisemitismus immer mehr zu.

Dazu könnte ich ihnen auch einiges berichten.

1979 schickte mich meine Firma einige Jahre nach Polen.

Der erste Weg war im November 1979 nach Auschwitz.

Ich war erschüttert!

An der Todeswand habe ich geweint.

Diese Todeswand, an der die Juden erschossen wurden, lag fast neben dem Haus, in dem Doktor Mengele so genannte „medizinische Versuche“ an Zwillingen und anderen Menschen machte, die diese fast nie überlebten.

Im Vernichtungslager Plaszow in der Nähe von Krakau hieß der Leiter Amon Göth.

In Auschwitz hat Maria Mandl über 500.000 jüdische Frauen ermorden lassen.

Wir haben Freunde in Tel Aviv. Judith Kaf war in Auschwitz und ist eine Tat- und Zeitzeugin.

Seltsamerweise gab Maria Mandl jedoch dem jungen Mädchen Judith Kartoffeln zum Überleben, weil sie blond und blauäugig war.

Judiths Ehemann Mirko hat Zwillingsschwestern, die die „medizinischen Versuche“ des Doktor Mengele erleiden mussten.

Beide Schwestern von Mirko können bis heute nicht über diese Geschehnisse sprechen.

Nach der Befreiung des Lagers Auschwitz wurden Amon Göth sowie Maria Mandl in Krakau gehenkt.

Am 27. Januar 1980 wurde in Auschwitz eine große Gedenkfeier gehalten.

Von meinem Arbeitsplatz in Czestochowa war es nicht weit.

Ich war dort anwesend.

Es waren 35 Jahre vergangen, seit die Rote Armee die Juden befreiten.

Dort rief ein Rabbi folgende Worte aus:

„Ach Erde, bedecke mein Blut nicht und mein Schreien finde keine Ruhestatt!“

Diese Worte stehen im Buch Hiob 16,18.

Naftali Herz Tur Sinai übersetzt es so:

„O Erde, decke nicht mein Blut, nicht sei ein Halt für meine Klage!“

Nie werde ich diese Gedenkfeier vergessen.

Vor 3 Jahren war ich zum letzten Mal mit meinem Sohn in Auschwitz.

Eine Frage beschäftigt mich immer und immer wieder:

Wie viele Söhne Israels sollen noch fallen, um diesem kleinen Land den Frieden zu bringen, nach dem es sich so sehnt?

Unsere Freunde aus Herzliya, Sara und Arik Korakin, die zu Besuch bei uns in Deutschland waren, verloren ihren ältesten Sohn Jossi.

Als Leutnant der israelischen Armee kam er auf israelischem Gebiet 1997 in einen Hinterhalt der Hisbollah.

Er gab sein Leben für seine Heimat und sein Volk Israel.

Die Eltern werden den Verlust des Sohnes nie überwinden, und ich weine mit ihnen.

Sind denn 6.500.000 Tote des Holocaust nicht genug Opfer, die dieses Volk hat hergeben müssen?

Alleine 1.500.000 unschuldige Kinder, die sich nicht wehren konnten!

Ich wehre mich gegen eine einseitige Berichterstattung.

Ich versuche in meinen Vorträgen, Israelis und Arabern gerecht zu werden.

Dass das Land Israel von Gott gegeben ihr Land ist.

Die Frage habe ich beantwortet.

Aber es muss einen Weg geben, wo auch die Araber, Palästinenser mit leben können.

Ich habe eine Lösung gefunden, die ich ihnen später sagen werde.

Meine Frau und ich kennen auch einige arabische, palästinensische Familien, die liebe Menschen sind und uns in großer Gastfreundlichkeit begegneten.

In Gaza sind viele Menschen gestorben, weil es die brutale und unmenschliche Taktik der fanatischen Hamas Terroristen ist, sich hinter den Zivilisten zu verstecken.

Die Hamas schießt vornehmlich aus Privathäusern, Krankenhäusern und Moscheen, in denen sie ihre Waffenlager deponiert.

„Wo ist unsere Führung?“ fragte ein Palästinenser namens Nader aus Jebalija.

„Wir werden beschossen und die Hamas verkriecht sich in Bunkern und Tunneln.“

Hamas-Sprecher Fathi Hamad erklärte menschenverachtend in den ersten Kriegstagen über den Gaza Rundfunk aus sicheren Verstecken:

„Die palästinensische Bevölkerung, unsere Frauen, Kinder und Ältere, dienen unseren Kämpfern
des heiligen Krieges als Menschenschild gegenüber der zionistischen Bombenmaschinerie.“

Glauben Sie bitte nicht alles, was uns über die Medien zugespielt wird.

Die Medien übernahmen nur Bilder des Kriegsgeschehens der palästinensischen Berichterstatter.

Dass dort viele Menschen gestorben sind, das ist die Wahrheit.

Aber was noch Wahrheit ist, ist, dass Bilder gezeigt wurden, wie Kinder nebeneinander, blutüberströmt umgekommen sein sollen.

Die Wahrheit ist aber, dass diese Bilder Kinder zeigen, die vor einem Jahr durch einen explodierenden Lastwagen der Hamas getötet wurden.

Weil dieser Lastwagen mit Raketen beladen in Gaza Feuer fing und explodierte.

Nun wurden die Bilder neu gezeigt, zusammen mit Explosionen von israelischen Bomben.

Die ganze Welt geht gegen Israel vor und niemand fragt danach, ob die Berichterstattungen stimmen.

Wenn keine westlichen Journalisten nach Gaza dürfen, wie kommen dann solche Berichte in die westlichen Medien?

Doch nur durch die arabische Presse!

Die für den arabischen Sender AI Jazeera arbeitet und Berichte und Bilder manipuliert.

Mir stellt sich die Frage: „Wie wird dieser Konflikt einmal beendet“?

Eine Lösung können die Regierenden nicht geben.

Ich biete Ihnen eine Lösung an.

Sicher kennen Sie die Geschichte der Ruth aus der Heiligen Schrift.

Ihre Schwiegermutter Naemi und ihr Schwiegervater zogen einst mit den beiden Söhnen in das Moabiterland, weil in Israel eine Hungersnot herrschte.

Einer dieser Söhne heiratete Ruth, die Moabiterin.

Der andere nahm sich Orpa, auch eine Moabiterin, zur Frau.

Naemis Ehemann und ihre beiden Söhne waren gestorben.

Als die Hungersnot in Israel zu Ende war, zog Ruth mit ihrer Schwiegermutter Naemi zurück in das Land Israel.

Vorher sprach Naemi zu ihren beiden Schwiegertöchtern:

„Bleibt hier bei eurem Volk.“

Orpa blieb im Moabiterland.

Ruth jedoch folgte ihrer Schwiegermutter Naemi nach Israel.

Ihre Worte waren: „Wo du hingehst, da will ich auch hingehen, wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da will ich auch begraben sein!“

Ruth hatte erkannt, um was es ging.

Es ging um Gott! Der unser Vater ist!

Der Ewige, der Gott der Bibel, der Thora.

Wenn das die Muslime einmal erkennen, dann wird Friede sein.

Wenn Jesus Christus wiederkommt, werden alle Augen ihn sehen, die ihn durchstochen haben.

Was ich ihnen jetzt sage, das ist mir sehr wichtig.

Im Dezember 1984 habe ich auf dem höchsten Berg des Karmelgebirges bei Haifa mit einer Gruppe der Bibelschule Bonn, eine Andacht gehalten.

Sicher kennen sie das Gottesurteil auf dem Karmel, der Brandopferstätte des Propheten Elija? 1. Könige 18, 20-40.

Hier ging es um die Gottesfrage:

Gott oder Baal.

Und Gott bewies sich an dem Altar des Propheten Elija als wahrer Gott.

Baal oder Allah sind nicht der Gott der Bibel. Allah ist ein Wüstengott. Ein Dämon.

Zu diesem Thema habe ich mit meiner Frau ein kleines Büchlein geschrieben.

Pfarrer Eberhard Tröger hat mir viele Tipps gegeben.

Er war lange in islamischen Ländern als Missionar (Licht im Osten).

Noch ein Wort zu den Palästinensern.

Sie sind, wie ich berichtet habe, kein semitisches Volk, aber auch von Gott geliebt wie jeder Mensch, der über diese Erde geht.

Dazu ein Wort aus dem Propheten Sacharija 9.

Es lohnt sich für Sie, das einmal in seiner ganzen Bandbreite zu lesen.

Ich zitiere nur den Vers 7:“Und ich will ihr Blut von ihrem (der Palästinenser) Munde nehmen und ihre Freveltaten, dass sie – die Palästinenser – unserem Gott übrig bleiben, dass sie werden wie Fürsten in Juda und leben wie ein Stamm in Juda!“

Dann wird sich auch erfüllen, was der Prophet Hosea sieht für sein Volk Israel:

„Ich will mich mit Dir verloben in alle Ewigkeit; ich will mich mit dir vertrauen in Gerechtigkeit und Gericht, in Gnade und Barmherzigkeit!“ (Hosea 2, 21).

Da sind wir und die Nationen eingeschlossen, sofern wir uns auf die Seite Israels stellen.

Mit diesen Worten möchte ich schließen:

Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden (1. Mose 12, 3).

So spricht der Ewige, Elohim ist sein Name, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt; der das Meer bewegt, dass seine Wellen brausen.

Adonai ist sein Name.

Wenn jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken kämen, spricht der Ewige, so müsste auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich (Jeremia 31, 35 + 36).

70 Jahre Israel?

Nein, viele Tausend Jahre Geschichte, angefangen von Abraham, Isaak und Jakob, von Theodor Herzl über David Ben Gurion bis heute.

Israel ist der Zeiger an der Uhr der Weltgeschichte unseres Gottes.

Ein Wort aus dem Talmud möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben.

Der jüdische Talmud ist eine Aufzeichnung der Jüdischen Auslegung der Thora, des Alten Testamentes:

„Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt.“

Dieser Satz steht in einem Ring, den die überlebenden Juden Oskar Schindler, als dieser selbst fliehen musste, zum Abschied überreichten.

Er war aus dem Zahngold der Überlebenden gegossen.

Shalom und vielen Dank, dass Sie mir zugehört haben.

Gebet! Segen! Raise me up ( Dovid Moskowic )

Die Schechina (hebr.: nvpvy ssxlnäh) ist in der jüdischen Religion die „Einwohnung“ oder
„Wohnstatt“ Gottes in Israel, die als Inbegriff der Gegenwart Gottes bei seinem Volk
verstanden werden kann.

Zu den Nebenbedeutungen des Begriffes gehören „Ruhe“, „Glück“, „Heiligkeit“ oder „Frieden“.

Immer als Merkmale, die den Wirkungskreis der Gegenwart Gottes charakterisieren und für die Menschen spürbar werden lassen.

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
Dieser Beitrag wurde unter Begrüssung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.