VOLG: Direkte Demokratie – St. Gallen stimmt für Burkaverbot!

„Was ich eigentlich davon halten würde, das St. Gallen am gestrigen Tag gegen die Menschenrechte für ein Burka-Verbot gestimmt hat?“ hat mich heute Einer gefragt, liebe Freunde und ich habe ihm ehrlich gesagt, dass ich dies ganz anders sehe!

KRONE: Schweiz: St. Gallen stimmt für Burkaverbot

Denn: Die Burka ist kein Menschenrecht! Eher, da kein Bestandteil der Schriften eine Menschenrechtsverletzung! Eine Freiheits-beraubung!

Zugegeben, ich kenne und das ist der Grund warum ich es durchaus verstehe, dass der Islam diesen Brauch fortgesetzt hat eine Bibelstelle im 1.Korintherbrief, in der gibt Paulus der Frau den Auftrag, das Haar zu bedecken, wenn sie vor Gott tritt. Und für den Islam ist das Reich Gottes diese Welt!

Kopftuch also ja! Aber Burka? 

Für den Islam also eine Evangeliumstelle, die dann mehrfach auch im Koran zitiert wird.

1Kor 11,6
Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Wenn es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie sich bedecken.

Die Burka allerdings fiele in meinen Augen eher unter die volkstümliche Interpretation von Jeremia 50,6:

Jeremia 50,6
Sie hüllten sich in seltsame Gewänder und irrten ziellos durch die Wüste

Wobei mir allerdings bewusst wäre, dass das so nicht in der Bibel steht.

Luther hat Folgendes übersetzt:

Jeremia 50,6
Denn mein Volk war eine verlorene Herde. Ihre Hirten haben sie verführt und auf den Bergen in die Irre gehen lassen, dass sie über Berge und Hügel gegangen sind und ihren Ruheplatz vergaßen.

Es bleibt also ein Scherz, dass mit den lustigen Kleidern!

Grundsätzlich vertrete ich ja die Auffassung, dass Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechtscharta 1948 für eine jede anerkannte Religion gelten sollte!

Also: Auch für den Islam!

Artikel 18 (Gedanken-, Gewissens-, Religionsfreiheit)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Vertrete allerdings auch die Auffassung, dass die Religion auf Basis der Schriften agieren. Der Thora (Altes Testament), dem Evangelium (Neues Testament) und dem Koran. Je nach Weltreligion.

Was also in den Schriften nicht steht, ist für mich auch nicht durch Artikel 18 der allgemeinen Menschenrechte gedeckt!

Und unter die nicht gedeckten Sonderlehren, fallen für mich auch die erweiterten Kleidungsvorschriften! Denn im Koran steht hierzu nur:

Sure 24,31
Und sag zu den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten, ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer dem, was (sonst) sichtbar ist. Und sie sollen ihre Kopftücher auf den Brustschlitz ihres Gewandes schlagen und ihren Schmuck nicht offen zeigen, außer ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen Gefolgsleuten, die keinen (Geschlechts)trieb (mehr) haben, den Kindern, die auf die Blöße der Frauen (noch) nicht aufmerksam geworden sind. Und sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit (nicht) bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verborgen tragen. Wendet euch alle reumütig Allah zu, ihr Gläubigen, auf daß es euch wohl ergehen möge!

Und was ältere Frauen betrifft:

Sure 24:60
Was die älteren Frauen betrifft, die keine Kinder (mehr) gebären und die nicht mehr auf Heirat hoffen können, so begehen sie nichts Falsches, wenn sie ihre Kleider (siyab) ablegen, aber ohne ihre Zierden (ziynet) zur Schau zu stellen. Aber ist am besten für sie, bescheiden zu sein und Gott ist Allhörend, Allwissend.

Die Zierde der Frau aber sind nach Paulus ihre Haare! Die soll sie bedecken!

St. Gallen hat also eine Menschenrechtsverletzung begangen?

Weit gefehlt! Eher Frauen befreit!

Und ich bin bestimmt nicht gegen den Islam! Oder gegen Frauen!

Sondern sehe mich selbst als eine Art Grundfeminist!

Einen Grundfeminismus in der Familie, den ich biblisch begründe!

Schade also, dass das Frauenvolksbegehren vom 1. bis 8. Oktober 2018, für welches man 650.000 Unterschriften erwartet, nicht auf die Befreiung der Frau eingegangen ist!

Und auch nicht auf die führende Rolle der Frau in der Familie:

1.Mose 2,24
Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.

Verankert über Jesus im Evangelium:

Mt 5,17
Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

und bleibt über die Sure 5 dann auch im Islam gültig:

Sure 5.68
Sag: O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium und das befolgt, was zu euch (als Offenbarung) von eurem Herrn herabgesandt worden ist. Was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird ganz gewiß bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. So sei nicht betrübt über das ungläubige Volk!

Denn genau dort wäre der Grundfeminismus anzusiedeln! Nicht nur bei der Befreiung von der Burka! Nein, auch beim Beenden des Schlagens!

Denn beides ist mit Sicherheit im Sinne der Schriften nicht ableitbar!

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18).

Und die Aufforderung an den Islam ist wie immer die Sure 5.68, die eine Interpretation des Korans ohne Altes und Neues Testament nicht zulässt:

Sure 5.68
Sag: O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, bis ihr die Thora und das Evangelium und das befolgt, was zu euch (als Offenbarung) von eurem Herrn herabgesandt worden ist. Was zu dir (als Offenbarung) von deinem Herrn herabgesandt worden ist, wird ganz gewiß bei vielen von ihnen die Auflehnung und den Unglauben noch mehren. So sei nicht betrübt über das ungläubige Volk!

Findet Ihr nicht?

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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