Österreich: Land der Hexenjagd!

Auch wenn ich es ungern sage, liebe Freunde, da ich ja Deutschnationale selbst nicht besonders schätze, sie wissen schon der 11.11.1918, Einmarsch in Schönbrunn, Wunsch des Anschlusses an Deutschland …, so muss ich dennoch einmal wieder in Betracht ziehen, dass es sich auch bei Kwyl um Menschenjagd handelt.

Denn: Ich habe derzeit keinerlei Fotos finden können, wo beide darauf gemeinsam abgebildet wären. Ich kann also noch nicht einmal sicher sein, dass Hubert Keyl Gottfried Küssel überhaupt kennt.

Und damit wird es wieder einmal typisch Österreich, ein Land in dem man Menschen Ämter unmöglich machen möchte, weil sie irgendjemand stigmatisiert.

Das was mich dabei nämlich an Österreich stört und da bin ich ganz ehrlich, ist die Tatsache, dass man ganz ohne Beweise, nur weil irgendjemand irgendetwas behauptet hat, denjenigen verfolgt, über den Etwas behauptet wurde.

Anders als es also die allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1948 vorsehen würden, nicht die Unschuldsvermutung, sondern erst einmal die Schuld angenommen wird. Eine Hexenjagd beginnt.

Artikel 11 (Unschuldsvermutung)
1. Jeder, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Die für sich genommen, nicht nur kriminell, sondern sogar Menschenrecht feindlich ist. Vom Volk in Österreich aber einfach akzeptiert wird!

Man sich also gar nicht erst die Mühe macht nach Beweisen für eine Schuld zu suchen, sondern einfach eine Behauptung in den Raum zu stellen und diese dann medial hochzuspielen, bis das Volk von der Schuld überzeugt ist.

Kein Wunder also, wenn man Plakate mit einem vermeindbaren Aufruf zur Lynchjustiz dort sieht, wo eine Anklage gefordert ist, wenn man genau diese Lynchjustiz selbst permanent betreibt!

Man überzeugt eben einfach mit den Medien, die Massen bis sie zum Mob werden!

Ob dies im Fall Hubert Keyl auch so ist?

Ich weiß es nicht.

Mir ist es jedenfalls nicht gelungen ein gemeinsames Foto von Hubert Keyl und Gottfried Küssel ausfindig zu machen.

Und das macht mich stutzig!

Macht mich stutzig, weil mich jemand, der unlängst mich noch für einen ultrarechten gehalten hatte, mich darauf angesprochen hat, dass es doch von mir und Gottfried Küssel ein Foto gebe.

Und ich darauf korrekt gefragt habe, ob er mir dies bitte zeigen könne. 

Denn: Ich wäre sicher, es wäre eine Fotomontage. Weil ich in meinem Leben Gottfried Küssel noch nie begegnet wäre.

Raten sie mal, was die Antwort war:

Das Foto ist aus dem Web verschwunden!

Anmerkung: Sie wissen und ich weiß, dass Fotos aus dem Web niemals mehr verschwinden. 

Und so lange ich kein Foto von Hubert Keyl und Gottfried Küssel gesehen habe, das übrigens zeigt, dass sich die beiden in pro Absicht begegneten, gedenke ich mich auch in diesem Fall wieder einmal an die Menschenrechte zu halten und die Unschuldsvermutung anzubieten.

Auch wenn mir bewusst ist, dass das wohl der Hauptgrund ist, warum man mich so gerne verfolgt.

Es kann doch nicht sein, dass jemand „Ultrarechte“ in Schutz nimmt, ohne selbst ultrarechts zu sein.

Nur weil er für die Menschenrechte kämpft!

Oder?

 

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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Eine Antwort zu Österreich: Land der Hexenjagd!

  1. Norbert Josef Huber schreibt:

    Wußte gar nicht dass Franz Jägerstätter im Feld war. Dachte der hätte von vorne herein verweigert. Aber selbst dann, wenn jemand im Feld drauf kommt dass er niemanden töten will, was ist bitte ein gläubiger Soldat? Woran glaubt er? An Jesus, der sich töten ließ und sicher niemanden getötet hat?

    Dochdoch, es verschwinden nicht nur Bilder aus dem Internet sondern auch ganze Seiten.

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