Auszug aus Ägypten

Bischof Oliver Gehringer

Immer wieder lehnt sich das von Gott aus der Knechtschaft in Ägypten befreite Volk auf seinem Weg auf gegen den Weg, den Gott es durch die Wüste führt. Es scheint schon fast so, als wäre nichts, was Gott seinem Volk Gutes tut, auch gut genug für das Volk! Diese innere und äußere Auflehnung ist die Basis aller Sünde und Schuld.

Das Vertrauen in Gott, der es führt, das es beim Aufbruch aus Ägypten gewagt hatte, war auf dem Weg wieder von ihrem Misstrauen durchsetzt und vergiftet worden. Die Giftschlangen, die beißen und tödlich verletzen, sind ein Bild dafür. Und auch heute kennt jeder Mensch etwas davon auf seinem Weg. Was hilft dann? Der Text zeigt die Schritte, die weitergehen. Erst heißt es: Wir sind es satt, dann: Wir haben gesündigt. Der nächste Schritt ist, dass das Volk Mose bittet: Bete zum Herrn. Und Mose betet für sie zu Gott, als Fürsprecher für ein treuloses, engstirniges und unverschämtes Volk. Die kupferne, an einer Stange aufgehängte Schlange ist ein Bild dafür, wie es gilt, anzuschauen, was das Unheil brachte.

Aber mit neu gewagtem Vertrauen, dass Gott retten kann, genau da, wo es nottut. Für Christen ist sie ein Vorausbild auf das Kreuz Jesu, zu dem sie in allen Situationen ihre Zuflucht nehmen und ihre ganze Hoffnung setzen dürfen. Nur wer das Vertrauen in die Liebe Gottes wiederfinden will, der findet seine Rettung in der verschenkenden Liebe Christi, die sich am Kreuz für alle sichtbar und anschaulich erhöht hat. Worauf schauen wir, und worin suchen wir unsere Rettung? Wenn nicht am Kreuz, wo dann? Eine Frage, die nur jeder für sich selbst beantworten kann und muss! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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