Unser gottloses Leben

Bischof Oliver Gehringer

Der Prophet Micha war ein Zeitgenosse der Propheten Jesaja, Amos und Hosea.

Kompromisslos klagt er – wie Amos es im israelitischen Nordreich tat – in Juda die Missstände seiner Zeit an.

So sieht er als Konsequenz für das gottferne Leben und das untreue Verhalten, Zerstörung und Gericht heraufziehen.

In diese fatale Situation hinein, verheißt Micha den Messias, der aus Betlehem kommen wird, und spricht von einem neuen Anfang, den Gott mit seinem Volk machen will.

In der alten, christlichen Tradition ist das immer auf Jesus und Maria hin gedeutet worden.

Gottes ganz neuer Anfang mit seinem Volk wird anders großartig sein als das, was Volk und die jetzt verantwortlichen Fürsten und Führer für groß halten.

Im Kleinen und Unscheinbaren beginnt er neu.

Das ist damals so. Ist immer so. Ist heute so.

Mehrere Botschaften für heute liegen in dem alten Text:

Gott bleibt treu, egal, was auch geschieht!

Aber er ist nicht blind gegenüber dem, was bei uns falsch läuft.

Was groß wird, wächst aus dem kleinen Anfang, nicht aus dem, was sich selbst groß einschätzt und in Szene setzt.

Suchen wir immer dort seine Spur und unseren Weg.

Wie mit dem Volk damals und jeder Gruppe seitdem geschieht es auch beim Einzelnen, Maria ist ein leuchtendes Beispiel dafür geworden! (BOG)

Über Hans-Georg Peitl, Präsident

.) Obmann der Vereinigung Österreichs Liberaler Grüner (VOLG) .) Präsident der Obdachlosen in der Politik (ODP) .) Präsident des Ordo templis liberalis - Die Templer - Humanistische Union Liberaler Entwicklung .) Herausgeber des Liberalen Boten "Voice of Jesus" .) Autor der Bücher "Von Templern, Freimaurern und Illuminaten", "König Jesus, ein König der kein Herrscher sein wollte" und "Evangelisation im Computerzeitalter"
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